Saunabrand: Dachgeschoss des Hotels Asahi in Düsseldorf in Flammen

| Hotellerie Hotellerie

In der Düsseldorfer Innenstadt hat eine Sauna im Dachgeschoss des Hotels Asahi gebrannt. Wie ein Feuerwehrsprecher am frühen Donnerstagmorgen sagte, konnte sich das Feuer durch das Holz in der Sauna schnell ausbreiten. Der Brand sei auch auf die Dachfläche übergegangen. «Als die ersten Einsatzkräfte auf das Gebäude zufuhren, waren bereits meterweite Flammen aus der obersten Etage des Gebäudes zu sehen», sagte der Sprecher. 

Die Feuerwehr habe das zwölfstöckige Hotel, in dem sich rund 60 Menschen befanden, evakuiert. Der Brand sei nicht auf weitere Teile des Hotels oder auf angrenzende Gebäude übergegangen. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Menschen konnten in andere Teile des Hotels zurückkehren. Wie es zum Ausbruch kam und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, war zunächst unklar. Die Feuerwehr war laut Sprecher mit 80 Einsatzkräften vor Ort. (dpa)

Der Bericht der Feuerwehr: Feuermeldung in einem Hotelhochhaus - Keine Verletzten
 

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 00.07 Uhr, Kurfürstenstr., Stadtmitte

Feuer im 12. Obergeschoss eines Hotelhochhauses in der Innenstadt forderte einen personalintensiven Einsatz der Feuerwehr. Der Hotelbetrieb konnte wieder aufgenommen werden, 60 Personen wurden betreut, verletzt wurde niemand.

Um 00.07 Uhr meldete ein Anrufer aus einem Hotel an der Kurfürstenstraße ein Feuer an die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Da das Hotel als Hochhaus bekannt und versorgt ist, alarmierte der Disponent umgehend mehrere Löschzüge sowie den Rettungsdienst zur Meldeadresse, an der die ersten Kräfte bereits sechs Minuten nach Alarmierung eintreffen konnten.

Bereits auf der Anfahrt informierte die Leitstelle die anfahrenden Einsatzkräfte, dass es mehrere Anrufe zu der Meldung gebe und die Flammen aus größerer Entfernung sichtbar seien. Als die ersten Einsatzkräfte auf die Karlstraße einbogen bestätigte sich das Bild bereits und große Flammen schlugen sichtbar aus der obersten Etage des Hotelhochhauses.

Sofort begaben sich mehrere Trupps mit C-Löschrohren und Rettungsgeräten über die Treppenräume des Hochhauses in Richtung Brandetage, kontrollierten weitere Bereiche und evakuierten das Gebäude. In der Brandetage hielt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch zur Erleichterung aller Betroffenen keine Person mehr auf, sodass der Fokus schnell auf die Brandbekämpfung gelegt werden konnte. Wegen des Umfangs des Einsatzes und der Höhe des Gebäudes wurde ein weiterer und somit vierter Löschzug sowie die Freiwillige Feuerwehr zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert.

In der 12. Etage des Objektes brannte der Saunabereich eines VIP Bereichs sowie angrenzende die Umgebung der Wellnessetage. Trotz des zügigen Eingreifens der Feuerwehr konnten die Flammen durch die bereits geborstenen Fenster auf die Dachfläche übergreifen, was zu einem Folgebrand im Bereich der Dachhaut des Flachdaches führte. Das sofortige Vornehmen von Löschmaßnahmen verhinderte jedoch die Ausbreitung des Brandes auf weitere Bereiche des Hotels und die Gefährdung von Personen. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten und Kontrollen der Brandstelle durchgeführt sowie Lüftungsmaßnahmen mit Lüftern der Feuerwehr eingeleitet. Die Einsatzstelle wird im Laufe der Nacht nochmals nachkontrolliert.

Circa 60 Personen, die im Hotel untergebracht sind, konnten durch den Rettungsdienst betreut werden, zwanzig von Ihnen suchten in einem Bus der Feuerwehr Zuflucht vor der Kälte. Alle Gäste wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, verletzt wurde niemand.

Eingesetzt waren 80 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf sowie des Rettungsdienstes. Der Einsatz endete nach circa drei Stunden. Zur Brandursache kann keine Aussage getroffen werden, die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.