Schloss Reinhartshausen wird Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine

| Hotellerie Hotellerie

Das ehemalige Luxushotel Schloss Reinhartshausen im Rheingau steht derzeit leer. Nach einem öffentliche Aufruf des Kreises, passende Objekte für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine zu melden, sollen nun bald neue Bewohner einziehen. Die Eigentümer haben laut FAZ angeboten, im Schlosshotel für ein halbes Jahr Flüchtlinge unterzubringen. 

Nach Berechnungen der Kreisverwaltung könnten bis zu 230 Personen beherbergt werden. Landrat Frank Kilian bedankte sich bereits für das großzügige Angebot. Allerdings müssen für einen positiven Beschluss alle 15 Mitglieder des zuständigen Ausschusses zustimmen.

Es gab jedoch eine Gegenstimme. Die AfD-Fraktion wertet die Anmietung des Schlosses als „eine an sich gute Sache“. Man wolle aber sichergestellt wissen, dass dort nur "echte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine“ untergebracht würden. Dazu müssten die Identitäten genau geprüft werden. 

Ein Sprecher der Verwaltung widersprach dem jedoch. Die Flüchtlinge aus der Ukraine würden über die zentralen Aufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen zugewiesen. Die Äußerungen der AfD ordnete er daher als "Hetze" ein. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.