Seminaris übernimmt Betrieb des Lindner Hotel Leipzig

| Hotellerie Hotellerie

Ende des vergangenen Jahres kaufte die Vicus Group das Hotel Lindner in Leipzig (Tageskarte berichtete). Nun hat das Haus schon wieder einen neuen Besitzer: Der Betrieb wird ab dem 1. Juni als Seminaris Hotel fortgeführt. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Immobilie des Lindner Hotels in Leipzig wurde von dem Voreigentümer, einem geschlossenen Immobilienfonds, zu Ende 2018 nach 25 Jahren an die Vicus Group aus Leipzig verkauft. Diese erwarb das Hotel mit dem Ziel der Eingliederung in die eigene Hotelkette. Aufgrund des anschließenden, kurzfristig umgesetzten Erwerbs des Hotels Fürstenhof in Leipzig im 4.Quartal 2018, hat die Vicus Group sich nun zum Verkauf entschieden.

Die Betreibergesellschaft Seminaris wird im Zuge des Verkaufs der Liegenschaft neue Pächterin. Als Bestandteil des Verkaufsvertrages wurde mit der Lindner Hotels AG als bisherige Betreiberin vereinbart, den Pachtvertrag zum 31.05.2019 zu kündigen. Zu dem Zeitpunkt wird das Management des Lindner Hotel Leipzig an den neuen Betreiber Seminaris übergeben, der den Ausbau seiner Hotelgruppe vorantreiben möchte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.