Six Senses plant neues Luxushotel an Portugals Atlantikküste

| Hotellerie Hotellerie

An der portugiesischen Atlantikküste entsteht ein neues Resor: Das Six Senses Comporta, das gemeinsam mit VIC Properties entwickelt wird, soll 2028 eröffnet werden. Auf dem 400 Hektar großen Anwesen Pinheirinho, das bisher in Privatbesitz war, werden neben einem Hotel mit 70 Zimmern auch 65 Residenzen entstehen.

Nachhaltiges Design und regionale Architektur

Das Resort soll sich harmonisch in die Natur einfügen. Das Konzept basiert auf nachhaltigem Design und greift regionale Bauweisen auf. Neben klassischen Hotelzimmern bietet das Resort Residenzen in verschiedenen Kategorien wie Forest, Sand Dune und Lake. Eigentümer dieser Residenzen erhalten Zugang zu den Hotelannehmlichkeiten, darunter eine exklusive Owner’s Lounge.

Erholung, Kulinarik und Naturerlebnis

Das Resort setzt auf ein ganzheitliches Erholungskonzept. Ein besonderes Highlight ist der „Path of Life“, ein Rundweg, der Gäste durch die Landschaft führt und zum bewussten Naturerlebnis einlädt. Das Six Senses Spa bietet umfassende Wellness- und Hydrotherapie-Anwendungen.

Kulinarisch setzt das Hotel auf regionale und nachhaltige Zutaten. Neben dem Hauptrestaurant mit Produkten aus dem eigenen Gemüsegarten wird es eine Weinbar, eine Poolbar sowie eine Grillstation geben. Zusätzlich sollen Pop-up-Kochkurse und Events stattfinden.

Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung

„Unsere Philosophie ist es, Räume zu schaffen, die Menschen mit der Natur verbinden“, so Neil Jacobs, CEO von Six Senses. João Cabaça, CEO von VIC Properties, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir wollen ein nachhaltiges Erbe schaffen, das die Landschaft respektiert und die Kultur der Region bewahrt.“

Mit der Eröffnung des Six Senses Comporta wird das bestehende IHG-Portfolio in Portugal, das derzeit 34 Hotels umfasst, weiter ausgebaut. Das Resort ergänzt zudem die Six Senses Standorte in Europa, darunter Häuser in Italien, der Schweiz, Frankreich und Spanien.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.