Small Luxury Hotels angelt sich Relais & Châteaux-Boss als neuen Chef

| Hotellerie Hotellerie

Small Luxury Hotels of the World hat die Ernennung des bisherigen Chefs von Relais & Châteaux zum neuen Chief Executive Officer (CEO) bekannt gegeben. Ferret kümmert sich ab September um die strategische Ausrichtung der Kooperation mit über 500 SLH-Hotels in mehr als 80 Ländern. 

Laut Pressetect verfügt Ferret über weitreichende Branchenerfahrung. Während seiner Amtszeit bei Relais & Châteaux hat er demnach die Markenbekanntheit der Kooperation gesteigert und digitale Plattformen eingeführt. Zuvor war Ferret Generaldirektor von Hertz Frankreich. Während seiner 30jährigen Karriere arbeitete Ferret auch als Stellvertretender Geschäftsführer von American Express Travel (Frankreich), Managing Director von Thomas Cook (Frankreich), Senior Vice President von Thomas Cook (Westeuropa) und Chief Financial Officer von Compass Group (Europa). 

Jérôme Tourbier, Präsident des Beirats der Small Luxury Hotels der Welt, sagt: „Ich freue mich sehr, Jean-François Ferret als CEO begrüßen zu dürfen. Seine Erfahrung und sein Talent werden die Organisation in die Lage versetzen, die Aktivitäten unserer Hotelmitglieder weiterzuentwickeln und die Marke SLH international auszubauen. Sein Wissen und sein Know-how in der Reise-, Gastgewerbe-, Luxus- und Technologiebranche sind Schlüsselfaktoren, die in der sich rasch verändernden und sich entwickelnden globalen Landschaft benötigt werden.“ 

Jean-François Ferret fügt hinzu: „Small Luxury Hotels of the World haben sich in den letzten Jahren stark verändert, und ich freue mich darauf, die talentierten internationalen Teams bei der weiteren Stärkung des Markengeschäfts und der globalen Präsenz zu unterstützen.“ 
Ferret ersetzt Filip Boyen, der nach drei Jahren von seiner Position bei SLH zurückgetreten ist. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?