Spektakuläre Unterkunft: Über Schlucht gebaute Chalets

| Hotellerie Hotellerie

Im Juli 2019 eröffnet Abenteurer Hermann Berger neue FourElements-Chalets in der Steiermark mitten im grünen Herzen Österreichs. Die beiden exklusiven Häuser ragen dabei über eine bis zu 60 Meter tiefe Schlucht des Salza Gebirgsflusses hinaus.

Auf 96 Quadratmetern verteilen sich Schlafzimmer, Wohn- und Essraum mit Kamin, Küche, Bad und Toilette sowie ein Balkon mit Sonnenliegen. Ein Stockwerk tiefer beherbergen weitere 47 Quadratmeter einen Spa-Bereich mit Sauna und Poolwanne. Für die Inneneinrichtung zeichnet Schwester Gabriele Berger verantwortlich. Ihr Ziel ist eine harmonische Verbindung von modernem Lifestyle und heimischen Materialien wie Leinen, Korb, Naturstein und Holz. Die beiden jungen Steirer ließen sich bereits bei Chalet Eins von ihrer Intuition leiten. Das Haus liegt unweit der beiden neuen Chalets und besticht auf zwei Etagen mit Wohn- und Essraum, Schlafzimmer mit Badewanne und Ausblick sowie dem Saunahaus mit Außenpool, Whirlpool, Wintergarten und Behandlungsraum. Die Übernachtungspreise für Chalet Eins beginnen bei 350 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück, bei Chalet Zwei und Drei bei 500 Euro mit einem Mindestaufenthalt von drei Nächten.

Alles begann mit dem Erwerb eines Grundstücks im steirischen Landl 2015. Die Region liegt zirka zweieinhalb Autostunden von Wien und Salzburg entfernt sowie eineinhalb Stunden von Graz. Nach einer Saison als Campingplatzbetreiber entschied sich Hermann Berger für eine Neuausrichtung. Er wollte einen Ort schaffen, der seinem Ideal für Erholung vom Alltag entspricht und in kurzer Zeit Gäste zur Ruhe kommen lässt. Nach einigen Überlegungen und konzeptionellen Entwürfen eröffnete 2018 das erste Chalet. Bis Juli 2019 folgen zwei spektakuläre Häuser über dem Fluss, weitere sind in Planung. „Das Bauen liegt mir im Blut“, erklärt der 34-jährige Berger. „Bereits mein Vater realisierte sein ganzes Leben lang kleinere und größere Projekte und schon als Bub baute ich meine Hütte im Wald. Ich bin viel unterwegs, sehr sportlich und liebe Herausforderungen und Aktivitäten. Meine Heimat gibt mir immer wieder Kraft und ich möchte meinen Gästen diese Energiequelle näher bringen“. In seiner Schwester Gabriele hat Hermann eine Sinnverwandte gefunden. Sie setzt im Inneren das Lebensgefühl des Ortes um. Großen Wert legt sie auf die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde mit der Hauptbetonung auf Wasser. Der Fluss als Inspiration und die umliegende Natur spiegeln sich im Interieur Design wider. Alle Chalets verfügen über WLAN im ganzen Haus, Parkmöglichkeiten vor der Tür sowie Grillstationen, Yogaplätzen und viel frische Luft und Stille zum Durchatmen und Loslassen. Hunde sind willkommen. Jeden Morgen erhalten die Gäste einen Frühstückskorb mit regionalen Köstlichkeiten und ihren besonderen Wünschen. Am Abend kann ein mehrgängiges Menü bei einem Partnerrestaurant ausgewählt werden oder man bestellt die Zutaten, um selbst den Kochlöffel zu schwingen.

Die Chalets liegen an einem der schönsten Plätze der Salza mit direktem Zugang zum Fluss und einem Privatstrand. Ein Sprung ins kühle Nass, eine individuelle Raftingtour oder ein romantischer Abend am Lagerfeuer machen den Fluss erlebbar. Die beiden Nationalparks Gesäuse und Kalkalpen laden zum Wandern, Joggen und Klettern ein. Interessante Ziele sind auch die steirische Eisenstraße mit mehreren Museen, der Erzberg mit Schaubergwerk, der Leopoldsteinersee oder die weltbekannte Stiftsbibliothek im Benediktiner-Stift Admont. Die Landeshauptstadt Graz eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug ebenso wie die Weingegend in der Südweststeiermark. In Zusammenarbeit mit dem Deep Roots Adventure Team können Gäste geführte Aktivitäten wie Mountainbiken, Canyoning, Kajak- und Kanufahren oder Paragliding buchen. Die beiden Skigebiete Hochkar mit 19 Pistenkilometer und Präbichl mit 20 Pistenkilometer gelten als schneesicher und befinden sich rund 30 Autominuten entfernt. Die Umgebung eignet sich auch für Winterwanderungen, Eisklettern, Langlaufen, Eislaufen und Eisstockschießen.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel „Der Sonnenhof“ in Bad Wörishofen wird seit Januar 2026 ohne die Marke Steigenberger geführt. Die Hotelbetriebsgesellschaft Sonnenhof mbH hat den Franchisevertrag zum Jahreswechsel beendet, wie diverse Medien berichten.

Hilton expandiert mit ihrer Marke Tapestry Collection nach Deutschland und plant für 2027 die Eröffnung eines Hauses mit 183 Zimmern in Köln. In Kooperation mit Foremost Hospitality wird hierfür das ehemalige Senats-Hotel in der Innenstadt umgebaut.

Mit dem Premier Inn Hannover City Centre eröffnet das zweite Hotel der Marke in Hannover. Bei dem Neubau in der niedersächsischen Landeshauptstadt handelt es sich um das 66. Hotel des Unternehmens in Deutschland.

Hilton integriert die Marke Yotel als ersten Partner in das neue Segment Select by Hilton. Die Kooperation ermöglicht Yotel den Zugriff auf das globale Vertriebsnetz und das Loyalitätsprogramm von Hilton, während die Marke eigenständig bleibt.

Accor weist Vorwürfe zu Menschenrechtsverstößen zurück und kündigt interne sowie externe Untersuchungen an. Der Konzern bestreitet zudem Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.