Stabile Führungsteams sichern Erfolg des Berliner Mandala Hotels

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Beständigkeit. Seit einem Vierteljahrhundert leiten die Gesellschafter Lutz Hesse und Christian Andresen das eigentümergeführte Haus, das am 5. Juli 2026 sein 25-jähriges Bestehen feiert. Diese personelle Kontinuität an der Unternehmensspitze spiegelt sich auch in der operativen Führung des Restaurants wider, wo Küchendirektor Michael Kempf und Küchenchef Joachim Gerner die kulinarische Linie gemeinsam verantworten.

In einer Branche, die traditionell durch hohe Fluktuation geprägt ist, bildet dieses stabile Team das Fundament des Betriebs. Die enge Bindung an das Haus zeigt sich auch beim anstehenden Jubiläum: Zu den Feierlichkeiten am 5. Juli 2026, die von 14 bis 19 Uhr stattfinden, kehren zahlreiche ehemalige Auszubildende zurück, die heute selbst in der Spitzengastronomie tätig sind. Das Jubiläumsprogramm bietet Gourmet-Stationen im Restaurant und auf der Terrasse, Live-Musik sowie Einblicke in sonst verborgene Hotelbereiche.

Eigentümer steuern das Designkonzept seit der Eröffnung selbst

Die langfristige personelle Stabilität ermöglichte es den beiden Gesellschaftern, ihre Vision von Unabhängigkeit konsequent umzusetzen. Während die bauliche Hülle des Gebäudes von den Architekten Ulrike Lauber und Wolfram Wöhr gestaltet wurde, entwarfen Hesse und Andresen das Innenleben selbst. In den 159 individuell gestalteten Studios und Suiten, die sich auf 28 verschiedene Grundrisse verteilen, verzichteten die Betreiber auf standardisierte Vorgaben internationaler Ketten und investierten in langlebige Materialien, die über ein Vierteljahrhundert ohne großen Umbau instand gehalten wurden.

Die einzige nennenswerte optische Korrektur in den 25 Jahren betraf die Farbe der sechs Säulen im Restaurant Facil, deren Ton von Terrakotta-Rot zu Creme-Weiß modifiziert wurde. Seither bestimmen textile Fadenvorhänge, die passend zu den Jahreszeiten in Weiß oder Schwarz wechseln, den Rhythmus des Raumes. Die gestalterische Inspiration stammt aus Boutiquen in Paris und London, woraus das Konzept eines punktuierten Lichts auf einer reduzierten Tischkultur mit Porzellan von Hering Berlin, KPM und Besteck von Robbe & Berking entstand.

Eingespieltes Küchenteam nutzt die gläserne Bühne

Die Zusammenarbeit der Küchenleitung prägt auch die Abläufe in der markanten Architektur des Restaurants. Die von Beginn an verglaste und voll einsehbare Küche galt zur Eröffnung um die Jahrtausendwende als ungewöhnlich. Für das eingespielte Team um Kempf und Gerner fungiert dieser transparente Arbeitsbereich, an dem die Gäste vor dem Betreten des quadratischen Gastraums vorbeigehen, als funktionale Bühne für das Handwerk.

Ergänzt wird dieses Zusammenspiel durch eine Glasarchitektur des Architekturbüros Flum. Ein vollständig aufschiebbares Glasdach sowie Türen zu allen Seiten ermöglichen an 365 Tagen im Jahr eine fließende Verbindung zwischen dem Gastraum und einer von einem Bambusgarten umgebenen Terrasse. Diese Konstruktion dämpft den Großstadtlärm und löst das strukturelle Problem klassischer Außenterrassen in der Luxusgastronomie, auf denen anspruchsvolle Speisen durch Witterungseinflüsse oft an Qualität verlieren.

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