Start in Berlin: Schwedische Ligula will mit sieben Hotels nach Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Der schwedische Ligula Hospitality Group eröffnet heute in Berlin mit dem Good Morning+ Berlin East ihr erstes Hotel in Deutschland. Auf das Haus mit einem begrenzten Serviceangebot mit 241 Zimmern, sollen in Deutschland mindestens sechs weitere Hotels des Unternehmens folgen.

Die in Göteborg ansässige Ligula Hospitality Group ist bisher mit 30 Betrieben in Schweden und Dänemark vertreten und will nach eigenen Angaben mittelfristig auf 50 Häuser anwachsen. Zu der Wachstumsstrategie zählt auch die Eröffnung von Hotels in deutschen Großstädten.

Alle Good Morning Hotels zeichnen sich, nach eigenen Angaben, durch hohe Qualität, faire Preise und einen Fokus auf Nachhaltigkeit aus. Die Hotels sind mit dem EU-Nachhaltigkeitssiegel „Green Key“ zertifiziert und verfügen standardmäßig über einen Frühstücksraum, einen Fitnessbereich und eine Bar. Die Hotels der Marke sind zusätzlich mit Räumlichkeiten für Business-Meetings und Veranstaltungen ausgestattet.

„Wir freuen uns über die Eröffnung unseres ersten Hotels in Deutschland. Das Good Morning+ Berlin East bietet Urlaubern und Geschäftsreisenden ein preiswertes und gleichzeitig nachhaltiges Hotelkonzept mit gutem Essen in zentraler Lage an“, sagt Ligula-CEO Uwe Löffler. „Wir denken, dass unser Konzept eine Nische in Deutschland abdeckt. Darum planen wir weitere Eröffnungen, etwa in Leipzig, Erfurt und Gelsenkirchen“, so Löffler weiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.