Stay KooooK: Erstes Extended-Stay-Hotel der SV Group in Bern eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Anfang September eröffnete die SV Group in Bern Wankdorf den ersten Standort ihres Hotelkonzepts. Stay KooooK. Das neue Angebot spricht vor allem Gäste an, die eine gewisse Zeit (Extended-Stay) im Hotel verbringen wollen. Aber auch Geschäfts- oder Freizeitreisende, die es für ein Projekt oder einen Städtetrip nach Bern zieht, sind im Stay KooooK willkommen.

«Wir sind stolz, unser erstes Stay KooooK in Bern zu eröffnen. Stay KooooK ist ideal für Innenstädte, wo der Raum knapp ist. Unser neues Konzept trifft den Nerv der Zeit und vereint das Beste, was moderne Übernachtungsformen von heute zu bieten haben», sagt Beat Kuhn, Managing Director von SV Hotel, dem Geschäftsbereich Hotel der SV Group. «Mit unserer neuen, selbst entwickelten Marke schliessen wir eine Nachfragelücke, denn Extended-Stay gibt es in Bern in dieser Form noch nicht.» Auch René Morgenthaler, Projektleiter Bauten der Mobiliar Asset Management AG als Vertreterin der investierenden Mobiliar, freut sich über die Eröffnung: «Es ist toll, Teil dieses spannenden Projektes zu sein und so ein innovatives und richtungsweisendes Konzept zu begleiten.»

Verschiebbares Wohnelement als Hauptmerkmal des Raumkonzepts

Das Stay Kooook in Bern Wankdorf umfasst 59 voll ausgestattete Studios (22 qm) und drei Family Studios (45 qm). Diese bieten alle modernen Annehmlichkeiten – von der eigenen Kitchenette über das großzügige Bad bis hin zum Arbeitsplatz und Boxen mit Bluetooth-Verbindung. Das verschiebbare Wohnmodul ist dabei das herausragende Merkmal des Raumkonzepts und ein Novum in der Hotellerie. Mit einem leichten Zug am Hebel lässt sich das Wohnelement hin und herschieben und gibt entweder Platz frei für das Bett oder zur voll ausgestatteten Kitchenette mit eigenen Waschmaschine.

Begegnungszone dient als Wohnzimmer

Die Gemeinschaftsfläche des Hotels bildet das Wohnzimmer: Der offene Raum ist Begegnungszone, Arbeitsraum und Rückzugsort. Hier sind auch die Hosts daheim, die sich als Gastgeber um das Wohlbefinden der Bewohner kümmern. Eine offene Gemeinschaftsküche mit einem langen Tisch lädt zum Verweilen und Arbeiten ein. Gewächshaus, Cheminée und gemütliche Sitzgelegenheiten erinnern an das lebendige Treiben in urbanen Hinterhöfen. Ein weiteres Highlight ist die Dachterrasse mit Blick in die Alpen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.