Steigenberger macht wieder den Maxx

| Hotellerie Hotellerie

Die Deutsche Hospitality holt eine alte Marke wieder aus dem Keller und hat „Maxx by Steigenberger“ vorgestellt. Mit der Upscale-Marke will das Untenehmen die den bisherigen Freiraum zwischen den Marken Steigenberger Hotels and Resorts, IntercityHotel und Jaz in the City schließen.

Nichts zu tun hat soll Maxx mit der Marke gleichen Namens haben, die das Unternehmen vor gut 20 Jahren an den Start brachte und die noch auf einen Hotel in Jena hängt. Es sei ein guter Name, der kurz, prägnant und international verständlich sei, da habe es nahegelegen, in wieder zu nutzen, sagte Unternehmensvertreter.

Der Namenszusatz „by Steigenberger" soll dabei den Qualitätsanspruch verdeutlichen, den die Deutsche Hospitality mit der neuen Marke verbindet. So gibt es klare Vorgaben beim Service, dem Personal oder dem F&B-Angebot, die sich an den Standard der Steigenberger Hotels and Resorts anlehnen. Gleichzeitig ist die Marke aber offen für Destination, Lage, Zimmergröße oder Architektur individueller Hotels. „Die jeweiligen Hotels dürfen ihren eigenen Charakter haben - wichtig ist, dass jedes Haus in sich stimmig ist. Für Eigentümer und Franchise-Partner bedeutet das die Möglichkeit, bei geringem Rebranding-Aufwand Zugehörigkeit zur Deutschen Hospitality zu erlangen und damit von unseren etablierten Vertriebskanälen und dem Know-how der Deutschen Hospitality zu profitieren", erklärte CEO Thomas Willms.

Für die ersten Maxx by Steigenberger-Hotels werden bereits konkrete Verhandlungen geführt, erste Standorte sollen zeitnah bekannt gegeben werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.