Step Partners übernimmt Management des Esplanade Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Das Unternehmen Step Partners wird ab dem 1. Dezember 2025 das Management des Berliner Esplanade Hotels verantworten. Diese Übernahme erfolgt im Zusammenhang mit einer umfassenden Modernisierungsstrategie, die eine Investition von bis zu 40 Millionen Euro vorsieht.

Das Hotel am Lützowufer in Berlin-Tiergarten, das sich im Besitz von DFI, einer unabhängigen paneuropäischen Private-Equity-Immobilienplattform, befindet, soll durch die Maßnahmen grundlegend revitalisiert werden. Die Neuausrichtung fokussiert auf modernen Lifestyle, nachhaltige Gastfreundschaft und internationalen Gästeservice, um das Haus als führende Premiumadresse für Geschäftsreisende, Veranstaltungen und Freizeitanlässe in der Hauptstadt neu zu etablieren.

Umfangreiche Transformation geplant

Die geplante Transformation des Esplanade Berlin soll voraussichtlich 2026 beginnen. André Guettouche, Partner bei Step Partners, kommentierte die Übernahme und die Pläne: „Wir freuen uns sehr, das Management eines so traditionsreichen und zugleich modernen Hauses wie des Esplanade Berlin zu übernehmen. Dieses Hotel nimmt einen besonderen Platz in der Berliner Hotellandschaft ein, und wir sind stolz darauf, die Zukunft aktiv mitgestalten zu dürfen.“

Weiterhin stellte Guettouche klar: „Gemeinsam mit DFI planen wir eine umfassende Renovierung mit einem Investitionsvolumen von bis zu 40 Millionen Euro, die voraussichtlich 2026 beginnen wird. Das Hotel bleibt während dieser Zeit vollständig in Betrieb.“ Er ergänzte, dass das Esplanade die Marktpräsenz von Step Partners in Deutschland stärke und das bestehende Portfolio ideal ergänze.
 

Ausrichtung des Standorts

Das Esplanade Berlin, das zentral zwischen dem Kurfürstendamm und dem Potsdamer Platz liegt, verfügt über 354 Zimmer und 40 Suiten, viele davon mit bodentiefen Panoramafenstern. Zur Ausstattung des Hauses gehören ein 24/7-Fitnessbereich sowie 120 Tiefgaragenstellplätze mit E-Ladestationen.

Historisch gesehen war das Grand Hotel Esplanade in der Bellevuestraße in den 1920er Jahren eine bekannte Berliner Adresse. Der heutige Bau wurde 1988 an seinem aktuellen Standort neu eröffnet.

Besonderes Gewicht liegt auf dem MICE-Segment: Mit über 1.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche, verteilt auf zwölf Räume, zählt das Hotel zu den gefragten Adressen der Stadt für Konferenzen, Firmenveranstaltungen und private Feiern. Die Tagungstechnik ist auf moderne hybride Formate ausgerichtet.

Das gastronomische Angebot umfasst das Frühstücksrestaurant Elements, die Ellipse Lounge mit moderner Fusionsküche und die Unique Bar Berlin, die mit Live-Musik ein kosmopolitisches Flair bietet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.