The Chocolate on the Pillow Group übernimmt Hotelmanagement in Berlin-Mitte

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe The Chocolate on the Pillow Group (COTP) erweitert ihr Portfolio um einen Standort in der Bundeshauptstadt. Durch den Abschluss eines Managementvertrags für ein neues Hotelprojekt in Berlin-Mitte setzt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung fort. Dabei positioniert sich die Gruppe als Partner für institutionelle Eigentümer und Investoren, wobei der Fokus auf stabilen Hotelimmobilien liegt.

Kooperation und operatives Konzept an der Fischerinsel

Das Projekt in der Wallstraße nahe der Fischerinsel wird in Zusammenarbeit mit dem Immobilieneigentümer und der Betreibergesellschaft Forum Hotel Fischerinsel GmbH umgesetzt. In dieser Konstellation verantwortet die Chocolate on the Pillow Group das Hotelmanagement, die operative Strukturierung sowie die Markenentwicklung. Auch die Begleitung der Phase vor der Eröffnung fällt in den Aufgabenbereich der Gruppe. Ziel der Zusammenarbeit ist eine Verzahnung von Betriebsmodell und wirtschaftlicher Leistung über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie hinweg.

Standortfaktoren und Objektdetails in Berlin-Mitte

Das künftige Hotel befindet sich in einer Lage zwischen der Spree, der Museumsinsel und dem Regierungsviertel. Diese zentrale Lage in Berlin-Mitte zeichnet sich durch die Nähe zu politisch-administrativen Einrichtungen aus. Das Haus wird im Segment Vier-Sterne-Superior angesiedelt und soll über circa 170 Zimmer verfügen. Die Planung sieht zudem ein Restaurant, eine Bar sowie einen Bereich für Konferenzen und Tagungen vor. Durch diese Kombination sollen gleichermaßen Geschäftsreisende, Touristen und Tagungsgäste angesprochen werden, um eine Auslastung über das Jahr hinweg zu erreichen.

Strategische Ausrichtung auf Managementverträge

Mit dem Berliner Projekt nutzt die Chocolate on the Pillow Group Managementverträge und hybride Modelle als Ergänzung zu herkömmlichen Pachtstrukturen. Erik Florvaag, Geschäftsführer und geschäftsführender Gesellschafter der COTP, erläutert die Strategie: „Unser Fokus liegt auf Hotelprodukten, die für Investoren nachvollziehbar, skalierbar und langfristig tragfähig sind. Das bedeutet klare Positionierung, realistische Annahmen im Businessplan und Betriebsmodelle, die auch in einem anspruchsvolleren Marktumfeld funktionieren. Wir freuen uns, für dieses Vorhaben vom Eigentümer ausgewählt worden zu sein.“ Die Unternehmensstrategie zielt darauf ab, durch eine Konzentration auf urbane Kernlagen und produktklare Konzepte Renditen für Investoren und Projektentwickler zu sichern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf wachsende Gästezahlen und eröffnet in der renovierten Orangerie ein zweites Restaurant. Mit Fokus auf Menü-Gäste und verbesserter Akustik schafft das Haus zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität für den operativen Betrieb.

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Amedia Hotel GmbH angeordnet und Lucas Flöther zum Verwalter bestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Geschäftsanschrift in Österreich, ist Robert Kennedy, der zudem als Managing Director Strategy der Revo Hospitality Group tätig ist.

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz in der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Das geplante Wellness-Resort in der Metelener Heide rückt näher an die Umsetzung. Laut Architekt Lukas Jocks befindet sich das 80-Betten-Projekt des Investors Johannes Nergiz auf einem guten Weg. Die Planungsphase soll im ersten Halbjahr abgeschlossen sein.

Das Fünf-Sterne-Hotel Interalpen in Telfs in Tirol hat auf Berichte über gravierende Missstände im Küchenbereich reagiert. Nach Veröffentlichungen des Magazins Dossier über den Umgang mit Auszubildenden hat die Geschäftsführung des Hauses auf dem Seefelder Hochplateau arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet.

IHG startet mit der Noted Collection eine neue Marke im Premium-Segment, die speziell auf die Konversion unabhängiger Individualhotels ausgerichtet ist. Es ist die 21. Marke im Portfolio und bereits die elfte Neuvorstellung des Konzerns in den vergangenen elf Jahren.

Baltic Seaside Properties übernimmt das Atlantic Grand Hotel Travemünde von der Gustav Zech Stiftung. Während der Betrieb ohne Unterbrechung weiterläuft, plant der neue Betreiber eine schrittweise Modernisierung des traditionsreichen Hauses an der Strandpromenade.