The Leo Grand in Wien wird zur Pop-Up-Kunstgalerie

| Hotellerie Hotellerie

Im Wiener Boutique Hotel The Leo Grand setzt man auf kuratierte Kunstsammlungen. Schon seit der Eröffnung verwandeln ausgewählte private Kunstwerke von Eigentümer Martin Lenikus die Hotelgänge in eine Kunstgalerie. Für die nächsten zwei Monate werden die Werke von Baodt – buy art or die trying – im Hotel präsentiert.

Kunst war schon immer eine große Leidenschaft von Unternehmer Martin Lenikus. Neben einer privaten Sammlung fördert er junge Künstlerinnen und Künstler – denn bei jedem Bau eines Projektes gibt es naturgemäß leerstehende Räume. Diese werden dann temporär an die Kreativen vergeben, die kaum Budget für teure Ateliers haben. Einige der Kunstwerke werden im Designhotel am Bauernmarkt 1 ausgestellt.

Mit Baodt hat sich Lenikus gemeinsam mit der Dots Gruppe einen weiteren Kunst-Partner ins Haus geholt. Die Gründerinnen Nina Suess, Alessandra Hampel und Raphaela Lindlbauer bieten traditionelle Kunstauktionen an, die vor allem die neue Generation ansprechen sollen.

„Kunst soll für alle zugänglich sein“, sind sich die drei sicher und das klappt am besten mit einem „Meet and Greet“-Konzept mit persönlicher Kunstberatung. Ein sogenanntes „Happening“, wie es die Gründerinnen ausdrücken.

Die ausgewählten Kunstwerke sind nun bis 9. Juni im Hotel ausgestellt und können auch vor Ort erworben werden. Der Auftakt hierfür fand bereits am 14. April mit einer Vernissage sowie einem Brunch am Folgetag für Kunstliebhaber statt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.