The Living Circle als erste Schweizer Hotelgruppe plastikneutral

| Hotellerie Hotellerie

The Living Circle verkündet Plastikneutralität – und das als erste Hotelgruppe in der Schweiz. In den einzelnen Hotels der Gruppe wurde systematisch Einwegplastik reduziert; wo es nicht ersetzbar ist, wird die Nutzung durch eine Zusammenarbeit mit dem Start-up CleanHub kompensiert. Neben der Plastikneutralität arbeitet die Gruppe mit nachhaltig bewirtschafteten Landgütern zusammen, setzt auf ökologisches „farm-to-table“ und kurze Lieferwege.

Storchen Zürich, Widder Hotel, Alex Lake Zürich und das Castello del Sole ersetzen Einwegplastikmaterial im Gästebereich zum größten Teil durch hochwertige und nachhaltige Alternativen. Lediglich die Restbestände werden hier noch aufgebraucht. Die vier Hotels arbeiten eng mit ihren Lieferanten zusammen, um innovative Produkte zu finden und Plastik als Verpackungsmaterial zu substituieren. Der gesamte Plastikabfall der Hotels wird gesammelt und gewogen, bevor er einem spezialisierten Unternehmen zum Recycling übergeben wird. Den nicht recycelbaren und noch nicht substituierbaren Plastikabfall neutralisiert The Living Circle vollständig durch die Zusammenarbeit mit CleanHub – einem Start-up das sich für die Reduktion von Plastikmüll in den Weltmeeren einsetzt.

Prävention gegen verschmutzte Meere

CleanHub verpflichtet sich, Plastik in verschmutzten Küstenregionen der Welt zu sammeln und zu recyceln. Mit weltweiten Partnern verhindert CleanHub, dass Plastik überhaupt erst im Meer landet. Der gesammelte Plastikabfall wird lokalen Organisationen für das Recycling übergeben. Der nicht-recyclebare Anteil wird sondiert und im „Co-Processing“ für die Produktion von Zement verwendet.

The Living Circle unterstützt das CleanHub-Projekt „No Trash Coral Triangle“ vor der Küste von Nord-Sulawesi in Indonesien. Dank des Engagements von The Living Circle wurden vor dem Coral Triangle, einem der wohl bekanntesten und schützenswertesten Korallenriffe Indonesiens, bereits über 14.000 Kilogramm Plastikabfall an den Stränden und in der unmittelbaren Region gesammelt. Durch das Sammeln von Plastikabfall entstehen fair bezahlte Arbeitsplätze vor Ort. So stellt CleanHub ebenfalls eine nachhaltige Entwicklung und Förderung der lokalen Bevölkerung sicher. „Da wir in der Schweiz eine gut funktionierende Abfallentsorgung haben, setzt sich unser Partner CleanHub dort ein, wo das Problem am größten ist. Mit unserem Beitrag können wir zudem auf globaler Ebene etwas bewirken“, fasst Daniel Weist, Managing Director Operations im Widder Hotel, die Vorteile zusammen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.