Thomas H. Althoff für Lebenswerk geehrt

| Hotellerie Hotellerie

Einst überzeugte Thomas H. Althoff seine Eltern, ein Hotel in Aachen zu übernehmen – und legte damit den Grundstein für ein kleines Imperium. Mit 20 pachtete er sein erstes eigenes Hotel mit 40 Zimmern und machte alles selbst, vom Putzen über das Kellnern bis zum Empfang. 1984 eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau Elke Diefenbach-Althoff das Hotel Regent International in Köln und gründete damit die heute als Althoff Hotels agierende Gruppe. Nun wurde der Kölner Unternehmer wieder für sein Lebenswerk geehrt – dieses Mal im Falstaff Hotel Guide 2024.

Zu dem auch heute noch in Köln ansässigen Unternehmen gehören aktuell drei Marken (Althoff Collection, Ameron Collection und Urban Loft) mit insgesamt 16 Hotels, über 2.000 Zimmern und rund 1.500 Mitarbeitenden in vier Ländern – Deutschland, Schweiz, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. In ganz Europa soll das Portfolio deutlich ausgebaut werden und zunächst richten sich alle Augen auf die Althoff Collection, denn sie haucht zwei deutschen Hotel-Ikonen neues Leben ein. Das Althoff Dom Hotel Köln und The Florentin – Wiedergeburt der früheren Villa Kennedy – sollen im Frühsommer 2025 ihre Pforten öffnen (Tageskarte berichtete).

„Vor 40 Jahren legten Thomas H. Althoff und seine Frau Elke mit dem Hotel Regent in Köln den Grundstein und schufen daraus eines der größten inhabergeführten Hotelunternehmen in Europa. Die Würdigung dieser außerordentlichen Lebensleistung durch den Falstaff Verlag bedeutet für das gesamte Althoff Team sehr viel und ist ein großer Ansporn, auch weiterhin die Zukunft der Althoff Hotels kraftvoll zu gestalten. Unser herzlicher Dank gilt dem Team um Herausgeber Wolfgang M. Rosam“, so Frank Marrenbach, CEO der Althoff Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.