Umbau des Dolder Waldhaus wird gestoppt

| Hotellerie Hotellerie

Der Verwaltungsrat der Dolder Hotel AG hat das Umbauprojekt des Dolder Waldhaus gestoppt. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll das Projekt nun konzeptionell überprüft werden, da sich die Marktsituation in der Hotellerie im Raum Zürich massiv verändert habe. Ein weiterer Grund für den vorläufigen Projektstopp seien zudem die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Haupteigentümer Urs E. Schwarzenbach und den Zürcher Steuerbehörden. 

Wie der Tagesanzeiger berichtet, habe das Bundesverwaltungsgericht den Financier und Kunstsammler verurteilt, da dieser gezielt die Importsteuern von Kunstwerken umgangen habe. Die Nachzahlungen belaufen sich demnach auf zehn Millionen Franken. Die Verschiebung führt dazu, dass im Gegensatz zur ursprünglichen Planung nun nicht mit den Vorarbeiten für den Umbau begonnen wurde. Daher sei der geplante Baubeginn im Februar 2020 nicht mehr realistisch, erklärte das Unternehmen. 

In der Folge soll die 2017 begonnene Zwischennutzung des Dolder Waldhaus für mindestens zwölf weitere Monate fortgesetzt werden. Im Rahmen dieser Zwischennutzung werden derzeit ehemalige Hotelzimmer und Appartements mit zu günstigen Konditionen vermietet. Büro-, Atelier- und Lagerräume sowie Parkplätze werden mit befristeter Mietdauer ebenfalls angeboten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Karmeliterhof in Boppard wird neues Mitglied bei Romantik Hotels & Restaurants. Das inhabergeführte Haus liegt in der Altstadt von Boppard im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und verfügt über zehn Studios, Suiten und Apartments.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 in Mainz haben 51 Nachwuchskräfte aus dem Gastgewerbe um die Titel in drei Ausbildungsberufen gekämpft. Bayern gewann die Mannschaftswertung.

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.