Verkauf an Zech-Familie - Öschberghof wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts

| Hotellerie Hotellerie

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Integration des Öschberghofs bei gleichbleibendem Namen und Konzept

Wie das Unternehmen mitteilt, bleibt der Öschberghof in seiner bestehenden Struktur erhalten und wird zugleich in die Hotelgruppe integriert. Die Anlage soll weiterhin unter ihren bisherigen Werten und ihrer bestehenden Philosophie betrieben werden.

Nach Angaben des Unternehmens wird Michael Artner das Resort auch künftig führen und in seiner Rolle innerhalb der Gruppe weiterentwickeln.

Resort verfügt über 128 Zimmer, Golfanlage und Spa-Bereich

Der Öschberghof umfasst laut Mitteilung 128 Zimmer und Suiten. Zum Angebot gehören außerdem eine 45-Loch-Golfanlage mit drei Plätzen, ein 5.500 Quadratmeter großer Spa- und Fitnessbereich, fünf Restaurants sowie ein Tagungszentrum.

Das Unternehmen verweist zudem auf bestehende Auszeichnungen: Der Öschberghof verfüge über zwei Michelin Keys und sei als „Luxury Golf Resort of the Year 2026“ ausgezeichnet worden. Kulinarischer Mittelpunkt sei das Restaurant Ösch Noir, das mit zwei Michelin-Sternen bewertet ist.

Severin*s Hotels & Resorts erweitert Portfolio um weiteres Resort

Mit der Integration des Öschberghofs wächst die Gruppe der Severin*s Hotels & Resorts weiter. Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Portfolio bereits Standorte auf Sylt, in Lech sowie künftig am Tegernsee.

Zur strategischen Ausrichtung der Gruppe heißt es in der Mitteilung, man setze auf individuelle Destinationen mit eigenständiger Ausrichtung. Der Öschberghof werde in dieses Konzept eingeordnet.

Zech Group erwirbt Grundstück und Immobilie über Familienstiftung

Der Erwerb von Grundstück und Immobilie erfolgte laut Mitteilung durch die Familienstiftung der Familie Zech. Dies sei ein Bekenntnis zum Standort Donaueschingen sowie zur langfristigen Entwicklung des Resorts.

Kurt Zech, Vorstandsvorsitzender der Zech Group, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Der Öschberghof bringt alles mit, wofür die Severins Hotels & Resorts stehen: Exzellenz, Gastfreundschaft und einen außergewöhnlich hohen Qualitätsanspruch. Für uns ist er nicht einfach ein weiteres Hotel im Portfolio, sondern eine Destination, die die Marke Severins Hotels & Resorts auf sehr natürliche Weise erweitert. Unser Ziel ist es, die Philosophie des Öschberghofs zu bewahren und zugleich die gemeinsamen Werte und den Qualitätsanspruch innerhalb der Gruppe weiter zu stärken.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn erweitert sein Portfolio in Göttingen und übernimmt eine Hotelimmobilie von der Real I.S. Die Übergabe an den neuen Betreiber erfolgte bereits zum 1. Mai, nun fand die offizielle Eröffnung des Hotels mit 144 Zimmern statt.

Das aktuelle Tourismusbarometer verdeutlicht die Diskrepanz zwischen stabiler Auslastung und sinkenden Gewinnen im österreichischen Tourismus. Hohe Kosten und verändertes Gästeverhalten zwingen die Betriebe zu weitreichenden betrieblichen Anpassungen.

Das ibis Paderborn wird aktuell in drei Phasen grundlegend modernisiert. Der Betreiber Event Hotels hat nach Abschluss der ersten Arbeiten die ersten 30 neugestalteten Zimmer für Gäste freigegeben.

Ringhotels und CPH Hotels vereinbaren eine Zusammenarbeit ab Juli 2026. Das Münchner Servicebüro von Ringhotels übernimmt künftig die operative Betreuung der CPH-Mitgliedsbetriebe.

Die Lieblingsplatz Hotels erweitern ihr Partnermodell um die Schwarzwald-Gruppe stuub Hotels & Ferienwohnungen. Die Kooperation umfasst mehrere Standorte im Schwarzwald und soll zentrale Vertriebs- und Digitalstrukturen bündeln.

People Inc. will MGM Resorts für mehr als 18 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Verwaltungsrat des Casino- und Hotelkonzerns prüft derzeit das Angebot des Medienunternehmens von Barry Diller.

Die Moselstern-Gruppe übernimmt zum 1. Juni 2026 den Betrieb des Boutique Hotels Moselgarten in Bullay. Das teilte Insolvenzverwalter Ingo Grünewald mit. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens sei zudem ein regionales Investorenteam gefunden worden, das die Immobilie am Moselufer erworben habe.

Mitten im Indischen Ozean liegt die Leitung des Le Méridien Maldives Resort & Spa seit über drei Jahren in den Händen eines gebürtigen Kölners: General Manager Thomas Schult berichtet über seine Führungsphilosophie und ein neues Luxusverständnis zwischen Exklusivität und Nachhaltigkeit.

Die DSR Hotel Holding übernimmt zum 1. September 2026 das Hotel Caro & Selig am Tegernsee. Das Haus wird künftig unter der Marke A-Rosa betrieben.

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.