Vermarktung von Schloss Fleesensee und Schloss Roxburghe als Kempinski-Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die 12.18. Unternehmensgruppe erweitert ihre Partnerschaft mit der Kempinski Hotels AG: Künftig werden das Schloss Fleesensee im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte und das Schloss Roxburghe in Schottland als Kempinski-Hotels auftreten. Die Häuser verbleiben weiterhin im Besitz der 12.18. Gruppe; auch das Management und der Betrieb erfolgen über die 12.18. Hotel Management GmbH mit Sitz in Berlin. Das „Rebranding“ der Hotels wird in den nächsten Monaten umgesetzt.

„Die Marke ‚Schloss‘ steht für historischen Charme mit außergewöhnlichem Design inmitten atemberaubender Natur. Wir sind stolz, unsere Hotels künftig als Schloss Fleesensee Kempinski und Schloss Roxburghe Kempinski zu führen“, erklärt Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Unternehmensgruppe. Jörg Lindner, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, ergänzt: „Kempinski verfügt über ein exzellentes Vetriebsnetzwerk, von dem unsere beiden Häuser maßgeblich profitieren werden.“

Das Schloss Fleesensee an der Mecklenburgischen Seenplatte zählt seit 2014 zum Portfolio des Düsseldorfer Unternehmens und wurde von 12.18. in den Jahren 2015 bis 2017 aufwendig revitalisiert. Hierfür erhielt das 179 Zimmer umfassende Hotel, zu dem auch fünf Golfplätze zählen, unter anderem den German Design Award. Auch die hoteleigene Landwirtschaft mit eigener Rinderherde, Araucana-Hühnern sowie Obst- und Gemüseanbau wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Gelegen in der Naturlandschaft der Scottish Borders, ist Schloss Roxburghe seit 2018 im Besitz der 12.18. Unternehmensgruppe. Das historische Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, von der Sunday Times als „best place to stay“ betitelte Boutique-Hotel, feiert am am 31. März 2020 die Grundsteinlegung eines Erweiterungsgebäudes mit zusätzlichen Zimmern, einem zweiten Fine-Dining-Restaurant, Meeting- und Konferenz-Bereichen sowie einem 600 Quadratmeter großen Spa-Bereich mit beheiztem Outdoor-Pool.

Bereits im Oktober hatten 12.18. und Kempinski im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real die Kooperation im Luxus-Lifestyle-Segment verkündet und das Konzept „7Pines Kempinski“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Mai eröffnet das zum Kreis der Leading Hotels of the World zählende Luxusresort die Saison und empfängt Gäste als 7Pines Kempinski Ibiza.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.

Die Numa Group übernimmt den Anbieter Lisbon Serviced Apartments und erweitert damit das Portfolio in Lissabon um 19 Objekte. Die Integration in die eigene Technologieplattform soll nun die betriebliche Effizienz der Unterkünfte steigern.

Relais & Châteaux erweitert das eigene Portfolio um zehn neue Mitglieder. Die Neuzugänge erstrecken sich über mehrere Kontinente und umfassen Standorte in Frankreich, England, Italien, der Schweiz, Portugal, Japan, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten.

Die Hotelgruppe Meininger Hotels erweitert ihr Portfolio um einen ersten Standort in Schottland. Am 5. August eröffnet das Unternehmen das Meininger Hotel Edinburgh Haymarket. Das Haus im West End ist das 38. Hotel im Portfolio.

Drei Hotellerie-Manager​​​​​​​ haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen sind für die Sommerferien nach eigenen Angaben gut gebucht - für Kurzentschlossene gibt es aber noch genügend freie Betten. Vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Bauernhof-Urlaube sind gefragt.

Das Sofitel Frankfurt Opera nutzt seine exklusive Dachterrasse für ein temporäres Gastronomiekonzept. An vier Terminen im August bietet das Hotel einen Barbetrieb für externe Besucher an.

Anzeige

Warum Gästedaten so wertvoll sind und wie sie am sinnvollsten gemanagt werden, um für KI-Anbindung und Automatisierung möglichst großen Nutzen zu stiften, erklärt dailypoint-Geschäftsführer Dr. Michael Toedt in der 8. Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“.

Die Radisson Hotel Group baut ihre internationale Präsenz im ersten Halbjahr 2026 durch zahlreiche Neueröffnungen und Vertragsabschlüsse in verschiedenen Marktsegmenten deutlich aus.