Vicus Group kauft Leipziger Fürstenhof

| Hotellerie Hotellerie

Der Leipziger Fürstenhof hat nicht nur eine Junior-Suite mit eigenem Lied (Tageskarte berichtete), sondern auch einen neuen Besitzer. Die Leipziger Vicus Group AG hat das Traditionshotel von einer international agierenden Unternehmensgruppe erworben. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Zuletzt gab es einigen Wirbel und schlechte Presse, nachdem Vicus den Kölner Wasserturm übernommen hatte. Lokale Medien schilderten einen regelrechten Wirtschaftskrimi.

Das 1770 von der Familie Löhr erbaute Anwesen hat das Stadtbild sowie die Geschichte von Leipzig für mehrere Jahrhunderte geprägt. Seit Aufnahme des Hotelbetriebs 1889 reiht es sich in die Riege der internationalen Grand Hotels und beherbergt seit jeher Gäste mit Rang und Namen. Im Jahr 2014 feierte das Hotel 125-jähriges Bestehen. Der Fürstenhof ist das erste und älteste bestehende 5-Sterne-Hotel in Leipzig. 

Die Vicus Group AG plant an die Tradition des Hauses anzuknüpfen und die erfolgreiche Geschichte weiterzuschreiben. „Wir werden den Status als eines der besten Hotels Leipzigs aufrechterhalten.“ so Michael Klemmer, Vorstandsvorsitzender der Vicus Group AG. Im Zuge eines Betriebsübergangs werden sowohl das bisherige Managementteam als auch die Mitarbeiter übernommen, so dass der Objektbetrieb nahtlos weitergeführt werden kann. Dazu wurden bereits erste Gespräche geführt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.