Waldorf Astoria eröffnet Ducasse-Restaurant in Marokko

| Hotellerie Hotellerie

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower in Rabat eröffnet. Das Restaurant wird von Alain Ducasse verantwortet und ist dessen erstes Restaurant in Marokko. Die Küche orientiere sich an der französischen Riviera und verbinde mediterrane Einflüsse mit saisonalen Zutaten und Produkten des Landes. Das Team von Alain Ducasse habe nach Angaben des Hotels an der Entwicklung des Menüs, des Küchenbetriebs und des Servicekonzepts mitgewirkt.

„Ich freue mich, Aldabaran im Waldorf Astoria Rabat Salé zu eröffnen. Von Anfang an hat mich die ambitionierte Vision unserer Partner inspiriert. Die erneute Zusammenarbeit mit dem renommierten Innenarchitekten Pierre-Yves Rochon hat es uns ermöglicht, einen Ort zu schaffen, der ein besonderes gastronomisches Erlebnis bietet und die Aromen des Mittelmeers sowie die Vielfalt lokaler marokkanischer Zutaten feiert“, erklärte Alain Ducasse.

Aldabaran bietet Frühstück, Mittag- und Abendessen an. Zum Frühstück gehören unter anderem hausgemachtes Gebäck, ein Eiergericht mit Pilzen und Wagyu-Schinken sowie Madeleines. Am Nachmittag und Abend stehen unter anderem Petit Farcis, Gambero Rosso mit Ricotta-Tortellini sowie Lamm mit Caponata auf der Speisekarte.

Lokale Produzenten liefern Zitrusfrüchte für das Restaurant

Bei der Auswahl der Zutaten arbeitet Küchenchef Morgan Perrigaud mit lokalen Produzenten zusammen. Dazu gehört L’Agrumiste mit einem Obstgarten nahe Fès, in dem nach Angaben des Hotels mehr als 250 Zitrussorten angebaut werden. Genannt werden unter anderem Bergamotte, Yuzu sowie verschiedene seltene Zitronen- und Mandarinensorten.

Auch das Weinangebot setzt auf Produkte aus Marokko. Die Auswahl umfasst Weine aus verschiedenen Anbaugebieten des Landes sowie französische Weine aus Regionen wie Bordeaux, Burgund, Rhône und Loire.
 

Pierre-Yves Rochon gestaltet Restaurant im Art-déco-Stil

Für die Gestaltung von Aldabaran zeichnet der französische Innenarchitekt Pierre-Yves Rochon verantwortlich, der auch das Waldorf Astoria Rabat Salé entworfen hat. Die geschwungene Form des Restaurants greift die Architektur des Mohammed VI Tower auf. Bodentiefe Fenster eröffnen den Blick auf Rabat, Salé, das Bouregreg-Tal und den Atlantik.

Bei der Ausstattung treffen Elemente marokkanischer Handwerkskunst auf Anleihen an das Art déco. Zum Einsatz kommen unter anderem handgefertigte Zellige-Fliesen, Details nach Vorbild der Damaszenerkunst und Keramik in Schwarz- und Goldtönen. Geometrische Formen, grafische Elemente sowie ein schwarzer Holzboden mit schwarzen und weißen Akzenten ergänzen die Gestaltung.

Der Name Aldabaran verweist auf den gleichnamigen hellen Stern. Das Konzept greife damit die Geschichte arabischer Astronomen auf und knüpfe zugleich an die Gestaltung des Waldorf Astoria Rabat Salé an.

„Aldabaran wird einen neuen Maßstab für die Gastronomieszene von Rabat setzen. Mit der Expertise von Alain Ducasse, der Leitung von Morgan Perrigaud in der Küche und einem Ambiente, das es so in der Stadt kein zweites Mal gibt, wird das Restaurant das Hotelangebot und Rabat als Reiseziel für Luxusreisen um eine weitere Facette ergänzen. Wir freuen uns darauf, Gäste und die lokale Gemeinschaft willkommen zu heißen“, so Guy Bertaud, General Manager des Waldorf Astoria Rabat Salé.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.