Wechsel von Motel One zu prizeotel: Simon Wieck verstärkt Geschäftsführung der Economy-Design-Marke

| Hotellerie Hotellerie

Verstärkung für die prizeotel-Geschäftsführung in Deutschland: Der Economy-Hotel-Experte Simon Wieck übernimmt, mit sofortiger Wirkung, die operative Verantwortung der aufstrebenden Economy-Design-Hotelmarke in der Bundesrepublik. Wieck kommt von Motel One als Geschäftsführer zu prizeotel, wo der Manager in den letzten vier Jahren eine führende Position bekleidete. prizeotel betreibt derzeit vier Hotels, 20 Projekte befinden sich aktuell im Bau oder in der Entwicklung.

„Ich freue mich riesig, mit Simon einen so ausgewiesenen Kenner der Economy-Hotellerie sowie erfahrenen und erfolgreichen Manager gefunden zu haben, der perfekt zu prizeotel und zu unserer Kultur passt“, sagt prizeotel Gründer und CEO Marco Nussbaum. 

Neben seiner Tätigkeit als einer von zwei alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern der deutschen prizeotels, wird Wieck als Hotel-Manager auch das prizeotel Hamburg-St. Pauli leiten: „prizeotel ist eine super dynamische Marke mit großen Zukunftsplänen und einer einzigartigen Philosophie, die Mitarbeitern große Freiräume lässt und voll auf Zusammenarbeit im Team setzt. Das ist fester Teil des Markenkerns und für mich Grund genug, hier mitarbeiten und gestalten zu wollen“, sagt der 38-Jährige.

Marco Nussbaum, der Wieck schon vor einigen Jahren kennenlernte, gesteht, dass er den jungen Hotel-Manager gerne schon früher zu prizeotel geholt hätte, da er schnell erkannte, dass die Chemie nicht nur fachlich, sondern vor allen Dingen menschlich stimmte. Jetzt käme ein noch erfahreneres Team-Mitglied zur Gruppe, das in den letzten Jahren bei Deutschland erfolgreichster Hotelmarke seine Talente unter Beweis gestellt habe. „Deshalb gehört es auch zu Simons Aufgaben, uns immer wieder aufzufordern, über den Tellerrand zu blicken und uns selbst in Frage zu stellen“, so Nussbaum.

Wieck leitete zuletzt das Motel One im Hamburger Stadtteil St. Georg mit 460 Zimmern und über 50 eigenen Mitarbeitern. Unweit der Alster war der verheiratete Vater von zwei Kindern auch für die komplette Renovierung des Hauses bei laufendem Betrieb verantwortlich, das seit Jahren mit besonders guten Noten bei der Gästezufriedenheit punktet. Zuvor arbeitete der gelernte Hotelfachmann auf Kreuzfahrtschiffen, als Director of Sales des Marriott Renaissance in Karlsruhe und als Hotel-Manager des Penta-Hotels in Potsdam. 

Marco Nussbaum, der mit prizeotel in den nächsten Jahren stark wachsen will, sieht mit Wiecks Verpflichtung die Chance, Kultur und Qualität im operativen Geschäft in den Hotels zu sichern. „Wir wollen keine schicken Häuser mit Betten, Technologie und Frühstück multiplizieren. Es geht viel mehr um die Philosophie der Marke, die jeden Tag von den Teammitgliedern in den Hotels gelebt und geprägt wird. Jedes Team-Mitglied arbeitet bei prizeotel eigenverantwortlich und wird kontinuierlich dazu befähigt, Entscheidungen selbstständig zu treffen. Daraus resultiert ein natürlicher und ungezwungener Umgang mit den Gästen. Wenn wir expandieren wollen, dann muss vor allem auch dieses Fundament unseres Unternehmens mitwachsen“, erläutert Nussbaum. „Wir bekommen ausgezeichnete Bewertungen von unseren Gästen und sind von Focus Business in Kooperation mit ‚kununu‘ gerade als bester Arbeitgeber in der Hotellerie ausgezeichnet worden, da wir Erfolge nicht auf dem Rücken der Team-Mitglieder, sondern mit ihnen zusammen erzielen“. „Teamwork makes dreams work“ sei bei prizeotel nicht nur eine hohle Phrase, sondern täglich gelebte Realität, erklärt Nussbaum. Mit Simon Wieck in der operativen Verantwortung für die Hotels in Deutschland sei die Marke hervorragend für das geplante Wachstum gerüstet.

prizeotel eröffnet im Jahr 2019 Hotels in Bern in der Schweiz, am Münchner Flughafen und direkt am Erfurter Hauptbahnhof. Für 2020 stehen unter anderem Hotels in Münster, Bonn und Wien auf dem Plan. Weitere Häuser, wie zum Beispiel in Düsseldorf, gehen 2021 und 2022 an den Start.

Über prizeotel

2006 von Marco Nussbaum gegründet, gilt prizeotel heute als unkonventionellste Economy-Design-Hotelmarke (2-Sterne-Superior). Ihren außergewöhnlichen Auftritt verdanken die Hotels dem amerikanischen Star-Designer Karim Rashid. Oft als „Popstar der Designwelt“ gefeiert, macht Rashid in allen prizeotels hochwertiges Hotel-Design erstmals für alle Gäste erschwinglich. Zudem freuen sich Reisende seit Jahren über innovative Technologien wie kostenfreies Highspeed-Internet und den mobilen Check-In per Smartphone, das auch als digitaler Zimmerschlüssel genutzt werden kann. prizeotel steht dabei nicht nur in der Gunst der Gäste ganz oben, sondern wurde von Focus Business in Kooperation mit ‚kununu‘ 2018 als bester Arbeitgeber in der Hotellerie ausgezeichnet. 2009 eröffnete das erste prizeotel in Bremen mit 127 Zimmern. 2014 folgte das zweite Haus der Gruppe in Hamburg mit 393 Zimmern. 2015 eröffnete das prizeotel Hannover-City mit 212 Zimmern. Das jüngste Hotel der Gruppe, das prizeotel Hamburg-St. Pauli mit 257 Zimmern, begrüßt seit 2018 seine Gäste. Im Jahr 2019 folgt ein Hotel in Erfurt (208 Zimmer), eines am Münchner-Flughafen (160 Zimmer) und ein Hotel in Bern (188 Zimmer). 2020 bereichern ein prizeotel in Münster (195 Zimmer), ein Haus in Wien (294 Zimmer), eines in Bonn (210 Zimmer) und in 2022 ein Hotel in Düsseldorf (250 Zimmer) das Portfolio. Zu diesen elf Hotels mit mehr als 1.900 Zimmern, kommen derzeit neun weitere Häuser hinzu, für die bereits Verträge unterschrieben sind. Damit setzt prizeotel seine Strategie fort, mittelfristig in den Kernmärkten Deutschlands und in ausgewählten internationalen Metropolen mit seinem Economy-Design-Konzept vertreten zu sein. Weitere Informationen unter www.prizeotel.com.


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.