Zahl der Übernachtungsgäste im Norden steigt

| Hotellerie Hotellerie

Rund 475.000 Menschen haben im November in den größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins übernachtet. Das sind etwa 7,5 Prozent mehr als im November 2023, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Zahl der ge­buchten Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4 Prozent auf etwa 1,582 Millionen. 

Ohne Campingplätze verzeichneten Hotels, Rehakliniken, Ferienzentren und Co. im November einen Anstieg um 6,8 Prozent bei den Gästeankünften. Die Zahl der Übernachtungen stieg demnach um 5,1 Prozent.

Von Januar bis November kamen 1,1 Prozent mehr Gäste an als im Vorjahres­zeitraum an. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,1 Prozent. 

Für die Statistik wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen ohne Dauercamping erfasst. Im November 2024 waren das 2.815 geöff­nete Beherbergungsstätten sowie 115 geöffnete Cam­pingplätze.

Mehr Übernachtungsgäste in Hamburg

 In Hamburg haben im November 2024 mehr Menschen in den größeren Beherbergungsbetrieben übernachtet als im November des Vorjahres. Die Zahl der Gäste stieg um 4,3 Prozent auf 623.000 und die der Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 1,252 Millionen, wie das Statistikamt Nord mitteilte. 

Gäste aus Deutschland buchten demnach 987.000 Nächte. Das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent im Vergleich mit November 2023. Die Zahl der von ausländischen Besucherinnen und Besuchern gebuchten Nächte verringerte sich demnach um 2,1 Prozent auf 265.000. Im Durchschnitt blieben die Gäste 2,0 Tage.

Insgesamt kamen 18,6 Prozent der Gäste aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.

Die Region Hannover bleibt das Schlusslicht bei der deutschen Hotelzimmerauslastung. Während andere Großstädte deutlich höhere Werte erzielen, streitet die Branche in Hannover über die Verwendung der Beherbergungssteuer und fordert eine effektivere Vertriebsstrategie für den Tourismusstandort.