Zed Rooms: Schlafen im Gebärmutter-Bett

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In der ersten Nacht im fremden Bett können viele Gäste nicht gut schlafen. Schuld daran ist der sogenannte „First-Night-Effect“, durch den das Gehirn in einer Art Habachtstellung bleibt. Dieser dient als Selbstschutz: Die „wache“ Gehirnhälfte fungiere dabei wie eine Art Nachtwächter, der den Schlafenden in Notfällen aufwecken kann, erklärte vor einiger Zeit die Welt-Redaktion.  

Eine eher ungewöhnliche Lösung für dieses Problem hat sich Medienberichten zufolge nun das Hotel Zed Rooms in London-Shoreditch ausgedacht: ein Bett in Gebärmutter-Form. In Kooperation mit dem Apartmentanbieter Cuckooz und dem Matratzenhersteller Simba ist so ein Bett mit geschwungenen Formen entstanden, in dem die Gäste wie im Mutterleib schlummern sollen. Das Gästezimmer bietet aber nicht nur ein außergewöhnliches Bett. Gedämpfte Beleuchtung und spezielle Verdunkelungsrollos sollen ebenfalls die Entspannung fördern. Für den Liegekomfort sorgt die temperaturregulierende Matratze. Wer dann immer noch nicht einschlafen kann, bestellt sich ein spezielles Schlafmenü, das reich an Serotonin und Melatonin ist. 

Zu dem neuen Projekt sagte Hope Bastine, der Schlafpsychologe von Simba: „Schlaf ist eine alles umfassende Erfahrung und jedes Element ist wichtig. Die Zed Rooms bieten eine ausgefeilte Infrastruktur aus symbiotischen Komponenten, die ausschließlich auf die Verbesserung des Schlafes abzielen.“


 

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