„Zu große Diskrepanz“: Upstalsboom schließt Hotel am Strand in Schillig für Neuaufstellung

| Hotellerie Hotellerie

Das Upstalsboom Hotel am Strand in Schillig soll konzeptionell neu aufgestellt werden, teilte die Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG heute mit. Dazu sei eine vorübergehende Schließung nach der Sommersaison im Herbst notwendig. “Bis zum Oktober läuft der Hotel- und Gastronomiebetrieb in gewohnter Art und Weise weiter”, betont Hoteldirektor Rico Manthey. Das Unternehmen betreibt über 80 Hotels an 20 Standorten an der Nord- und Ostsee sowie in Berlin und Emden.

Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen erklärt, dass "dieser Schritt aufgrund einer zu großen Diskrepanz zwischen den sich wandelnden Gästeansprüchen im Luxussegment und den dem gegenüberstehenden, infrastrukturbedingten eingeschränkten Möglichkeiten" notwendig sei. Frühestens im Frühsommer 2020 sei die Wiedereröffnung für das Haus direkt am Nordseestrand vorgesehen.


[Keine Nachricht mehr verpassen: Jetzt Tageskarte auf LinkedIn, XINGoder Facebook folgen.]


Während der mindestens sechsmonatigen Betriebsschließung ab November werde aktiv an der konzeptionellen Neuaufstellung gearbeitet und es würden unterschiedliche Veränderungen in dem Hotel mit 68 Zimmern, Restaurant, Cafè-Bistro und Wellnessbereich vorgenommen. Diese seien auch mit Sanierungs- und Umbaumaßnahmen verbunden, die mit einem laufenden Betrieb nicht zu verbinden seien.
Der Nordseestandort im Wangerland mit Blick auf das Wattenmeer berge viel Potenzial, "das es mit neuen Impulsen nachhaltig zu erschließen gelte", so Janssen. Die rund 50 Mitarbeiter seien von der Geschäftsführung über den Schritt des Unternehmens und den "erforderlichen Personalmaßnahmen" informiert worden. Die Unternehmen der Upstalsboom-Gruppe werden sich laut Janssen dafür einsetzen, den Mitarbeitern berufliche Perspektiven an anderen Upstalsboom-Standorten anzubieten. Das Unternehmen betreibt über 80 Hotels an 20 Standorten an der Nord- und Ostsee sowie in Berlin und Emden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.