Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.
Die 370GRAD Roadshow geht am 27. Oktober 2026 in München in die zweite Runde – mit rund 40 Ausstellern und damit noch einmal größer als bei der Premiere im vergangenen Jahr. In der Design Offices Macherei präsentieren Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen ihre Produkte, Konzepte und Lösungen für Hotellerie, Gastronomie und Catering.
Weinanbau im Norden wird angesichts steigender Temperaturen immer populärer. Auch in Niedersachsen setzen einige Betriebe vorwiegend auf weiße Trauben - das Wichtigste: Sie müssen pilzresistent sein.
Berentzen Apfelkorn könnte bald aus demselben Haus kommen wie amerikanischer Whiskey. Das US-Schwergewicht Sazerac erwägt ein Übernahmeangebot.
Zipcar, nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter für Carsharing, hat bald einen neuen Eigentümer. Der US-amerikanische Autovermieter Avis Budget will das Unternehmen für rund 500 Millionen US-Dollar kaufen, so eine Firmenmitteilung. Die Verwaltungsräte seien sich bereits einig, nun müssten nur noch die Aktionäre und die Wettbewerbsaufsicht ihr Einverständnis geben.
Im Kaffee-Kapsel-Krieg hat der Kaffeeriese Tchibo gegen Nespresso weiterhin das Nachsehen und belegt den zweiten Platz beim Absatz in Deutschland. Mit günstigeren Kapseln und Maschinen wollen Hamburger Röster den Schweizer Rivalen endlich stürzen, so, wie dies in anderen Ländern bereits gelungen ist. Tchibo sieht für das nächste Jahr ein Wachstumspotential von bis zu 25 Prozent in dem Markt, in den bald auch Starbucks einsteigen wird.
Um dem Alkoholismus der Landsleute zu begegnen, greift Putin durch. In Russland darf ab sofort zwischen elf und 20 Uhr kein Bier mehr an Buden und Kiosken verkauft werden. Ferner würden die Mengen, die abgegeben werden dürfen, limitiert. Die Maßnahmen bedeuten einen herben Rückschlag für große Braukonzerne wie Carlsberg oder Anheuser Busch InBev. Bei vielfach stagnierenden oder rückläufigen Stammmärkten setzten die globalen Brauer vor allen Dingen auf den russischen Durst, um Wachstumspläne umzusetzen.
Deutschlands größter Getränkehersteller könnte noch im Januar des nächsten Jahres bestreikt werden. Eine Sprecherin der Gewerkschaft NGG sagte, dass es im Vorfeld der nächsten Tarifrunde zu Warnstreiks kommen könnte. Es geht um Lohnerhöhungen, Arbeitszeiten sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Bei Coca-Cola arbeiten in Deutschland gut 10.000 Beschäftige. Einen Braune-Brause-Engpass werden die angedachten Warnstreiks wohl nicht auslösen.
Die Eckes-Granini Group hat den Kauf von Pago, einem der führenden österreichischen Hersteller von Fruchtsäften, bekanntgegeben. Verkäufer ist die Brau Union aus Wien, eine Tochtergesellschaft von Heineken. Bei der Brau Union war man zu der Überzeugung gelangt, dass Pago besser zu einem auf fruchthaltige Getränke spezialisierten Anbieter wie Eckes-Granini passe. Pago erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 92 Millionen Euro. Eckes-Granini setzte zuletzt 888 Millionen Euro um. Somit wird zukünftig ein Milliardenumsatz für den Hohes C-Hersteller greifbar.
Die Warsteiner Brauerei bringt im Januar 2013 ein neues Produkt auf den Markt: Warsteiner Herb. Der höhere Bitterwert im Vergleich zum Original wird durch eine größere Menge an Hallertauer Aromahopfen erzielt. Mit der Markteinführung von Warsteiner Herb stößt das Unternehmen erstmals in das Segment herber Pilsbiere vor.
Unverbesserlicher Optimismus ist ja eigentlich etwas Gutes – bis er dann zum Realitätsverlust führt. Als zu Beginn des Jahres ein 51-jähriger Mann die Chefin der Warsteiner-Brauerei erpresst hatte, war diese Grenze eindeutig überschritten. 478 Millionen Euro hatte er zunächst gefordert, später nur noch zwei Millionen. Zehn Jahre zuvor hatte der Mann auf einen Aufruf der Brauerei reagiert, um Hinweise zu Verleumdungen zu geben, die zu der Zeit in der Öffentlichkeit grassierten. Das Unternehmen reagierte jedoch nicht, die erhoffte Belohnung blieb daher aus. Mit dem Geld wäre er nach San Francisco geflogen und hätte mit den Jungs von Google Geschäfte gemacht, so der Angeklagte vor Gericht. Es sei also keine Erpressung gewesen, sondern ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz. Die Richter sahen das anders und verurteilten ihn zu acht Monaten auf Bewährung.
Trotz positivem Geschäftsergebnis möchte Coca-Cola sparen und nach Gewerkschaftsangaben bundesweit 450 Stellen streichen. Nach Informationen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) solle zudem der Standort Ratingen geschlossen werden, alleine hier wären 200 Arbeitsplätze betroffen. Um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen, führt die NGG derzeit eine deutschlandweite Protestaktion durch. Die „Coca-Cola-Weihnachtstrucks“ dienen laut einem Bericht des Saarländischen Rundfunks dabei als Ortsmarke. Erste Station der Aktion war in der vergangenen Woche Bremen, am Mittwoch stand das saarländische Neunkirchen auf dem Programm.