16. Meiningers International Spirits Award 2019: Boar Gin ist Gin des Jahres

| Industrie Industrie

Die Kategorie Gin war beim 16. Meiningers International Spirits Award (ISW) in diesem Jahr die am stärksten vertretene Spirituose. Damit bleibt das Trendgetränk auch 2019 ganz oben im Wettbewerbsranking. Zwei Tage lang verkostete die 67-köpfige Jury verdeckt 168 verschiedene Destillate. Der beste Vertreter in dieser Kategorie und damit Gin des Jahres 2019 heißt Boar Gin. Die Familienbrennerei Boar Distillery aus Bad Peterstal im Schwarzwald überzeugte die professionellen Verkoster.

Beim ISW 2019 wurden insgesamt knapp 1.000 Spirituosen verkostet und bewertet. 24 Spirituosen des diesjährigen Wettbewerbs wurden mit einer Sonderauszeichnung geehrt, die an die herausragendsten Produkte in der jeweiligen Kategorie vergeben werden.

„Auch 2019 haben sich die internationalen Verkoster des ISW mit einer breiten und tiefen Vielfalt unterschiedlichster Spirituosen aus aller Welt während der zweitägigen Verkostung intensiv beschäftigt. Festzuhalten ist, dass das gesamte Qualitätsniveau der verkosteten Spirituosen durchweg positiv war. In der Qualitätsspitze war es am Ende sehr eng und feinste Unterschiede haben den Ausschlag in der finalen Bewertung gegeben. Wir gratulieren allen Destillateuren zu ihren Produkten, die uns auch in diesem Jahr vielfach begeistert haben", zieht Director Degustation Christian Wolf sein Fazit für 2019.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Destillateur des Jahres 2019 ist die Distilleria Sibona, Italien, die in diesem Jahr erneut mit 8 Gold- und 3 Silbermedaillen für ihre hochklassigen Destillate und Liköre ausgezeichnet wurde.
     
  • Der Titel Spirituosen-Importeur des Jahres 2019 geht in diesem Jahr an die Schlumberger Vertriebsgesellschaft, Meckenheim. 8 Gold- und 6 Silbermedaillen erhalten die von Schlumberger in Deutschland vertriebenen Destillate und Spezialitäten, unter anderem Sake und Vermut, wovon der Lustau Vermut White zudem als Vermouth des Jahres 2019 ausgezeichnet wird.
     
  • Spirituose des Jahres 2019 ist der Coeur du Breuil Liqueur au Calvados Pays d'Auge, ein Apfellikör von Chateau du Breuil aus Frankreich, der in Deutschland über die Diversa Spezialitäten GmbH, Rheinberg, erhältlich ist. 
     
  • Die Auszeichnung Markenspirituose des Jahres 2019 bekommt der Malteser Aquavit aus Dänemark, in Deutschland distribuiert durch die Eggers & Franke GmbH, Bremen. 
     
  • Die Spirituosen Entdeckung des Jahres 2019 geht in diesem Jahr nach Hausham an die Lantenhammer Destillerie GmbH für ihren Raritas Zirbenholzgeistlikör.
     
  • Der Weinbrand des Jahres 2019 ist der Camus XO Elégance. Er ist in Deutschland über Vranken-Pommery Deutschland in Berlin erhältlich. 
     
  • Der Whiskey des Jahres 2019 international ist der Strathclyde Sherry Finish 12 Y O - Old Particular von Douglas Laing (in Deutschland über Bremer Spirituosen Contor). Whiskey des Jahres 2019 national ist der Black Forest Wild Whiskey von Wild, Gengenbach.

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.

Alkoholfreies Bier hat in Deutschland weitere Marktanteile gewonnen. Die größeren Brauereien produzierten 2025 rund 616 Millionen Liter, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.