300 Stück pro Stunde - Reet Systems will Burger-Produktion automatisieren

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Das österreichische Unternehmen Reet Systems GmbH hat nach eigenen Angaben die Entwicklung einer automatisierten Produktionsanlage für Burger-Sandwiches abgeschlossen. Die Technologie wird ab sofort in einem neu eröffneten Demo-Center in Wien Neudorf in Niederösterreich interessierten Geschäftspartnern vorgestellt. Das teilte das Unternehmen mit.

Bei der Anlage handelt es sich um das System Fabal („Fully Automated Burger Assembly Line“). Nach Angaben von Reet wurde die Technologie speziell für den Einsatz in Schnellrestaurants entwickelt. Ziel sei es gewesen, die automatisierte Herstellung unterschiedlicher Burgervarianten auf begrenztem Küchenraum zu ermöglichen. Geschäftsführer Dieter Spranz erklärte dazu: „Die größte Herausforderung dieser Innovation war es, auf dem in üblichen Küchengrößen vorhandenen Platzangebot aus über 50 verschiedenen und uneinheitlichen Burgerzutaten automatisiert unterschiedlichste Burger Sandwiches in hohen Stückzahlen herzustellen.“

Unternehmen schließt Entwicklung nach sieben Jahren erfolgreich ab

Nach Angaben des Unternehmens wurde die Anlage über einen Zeitraum von nahezu sieben Jahren entwickelt. Die nun vorgestellte dritte Generation sei zuvor mehr als ein Jahr lang unter Praxisbedingungen getestet worden. Dabei seien über 30.000 Burger produziert worden. Reet erklärt, dass die Anlage ihre Funktions- und Einsatzfähigkeit im laufenden Restaurantbetrieb nachgewiesen habe.

Das System ist laut Mitteilung modular aufgebaut und kann an unterschiedliche Restaurantkonzepte angepasst werden. Je nach Ausführung sollen bis zu 300 Burger pro Stunde hergestellt werden können. Darüber hinaus seien zahlreiche Varianten und individuelle Kundenbestellungen automatisiert umsetzbar. Die Bedienung erfolgt nach Unternehmensangaben durch eine einzelne Arbeitskraft, die die Zutaten vorbereitet, nachfüllt und die Reinigung übernimmt.

Software überwacht Produktion und technische Anlagen kontinuierlich

Für die Steuerung und Überwachung der Anlage setzt Reet nach eigenen Angaben auf industrielle Standardkomponenten sowie ein softwaregestütztes Überwachungssystem. Dieses erfasse fortlaufend Produktionsqualität und Betriebszustände der einzelnen Komponenten. Das Unternehmen spricht dabei von einer KI-gestützten Softwareumgebung, die Betriebszustände analysiert und Prognosen erstellt.

Als mögliche Einsatzbereiche nennt Reet Schnellrestaurants, Großkantinen, Großveranstaltungen und Freizeitparks. Nach Angaben des Unternehmens spiele Automatisierung in Gastronomieküchen bislang nur eine untergeordnete Rolle, obwohl viele Betriebe mit steigenden Kosten und Personalmangel konfrontiert seien.

Reet richtet Vermarktung auf neue Unternehmensphase aus

Laut Unternehmensangaben lag der Schwerpunkt bislang auf der Entwicklung der Technologie und dem Nachweis ihrer Praxistauglichkeit. Mit Erreichen der Serienreife soll nun die Vermarktung in den Vordergrund rücken.

„Mit der Erreichung der Serienreife treten wir in eine neue Unternehmensphase ein, in der wir uns voll auf die Vermarktung von FABAL® konzentrieren. Wir freuen uns schon sehr darauf, diese bahnbrechende Technologie in unserem neuen Demo-Center möglichst vielen Interessenten vorstellen zu dürfen“, sagte Spranz laut Mitteilung.

Die Reet Systems GmbH wurde nach Unternehmensangaben im Jahr 2019 gegründet. Seit 2022 hält die Invest AG eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Reet entstand laut Mitteilung aus dem Umfeld der Theophil Group, die in den Bereichen Systemgastronomie und Immobilien tätig ist. Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


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