Apfelernte 2025 in Deutschland über einer Million Tonnen

| Industrie Industrie

Die Obstbaubetriebe in Deutschland erwarten für das Jahr 2025 eine überdurchschnittliche Apfelernte. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird die Ernte voraussichtlich bei rund 1,009 Millionen Tonnen liegen.

Damit würde die Erntemenge um 3,9 Prozent höher ausfallen als im Zehnjahresdurchschnitt und die geringe Ernte des Vorjahres um 15,7 Prozent übertreffen. Gründe für diese positive Entwicklung sind milde Witterungsbedingungen während der Blütezeit sowie das Ausbleiben von Frost und Hagel in den meisten Anbaugebieten.

Apfelanbau und Pflaumenernte im Überblick

Äpfel sind weiterhin das am häufigsten angebaute Baumobst in Deutschland und werden auf einer Fläche von 32.700 Hektar erzeugt. Die wichtigsten Anbauregionen sind Baden-Württemberg (Bodenseeregion) und Niedersachsen (Altes Land). Diese beiden Bundesländer machen 61,1 % der Apfelanbaufläche aus und produzieren mehr als zwei Drittel der gesamten Apfelernte.

Die Ernte von Pflaumen und Zwetschgen wird auf einem durchschnittlichen Niveau erwartet, mit einer geschätzten Menge von 44.500 Tonnen. Das ist eine leichte Steigerung von 1,6 % im Vergleich zum Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Während in Baden-Württemberg die Ernte im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 32,7 % zurückgeht, wird in Rheinland-Pfalz eine Steigerung von 46,5 % erwartet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.

Der Lebensmittelhändler kritisierte im November höhere Preisforderungen des Brauereikonzerns AB Inbev. Bestellungen wurden reduziert. Nun hat man offenbar einen Kompromiss gefunden.

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Kauf von Délifrance durch Vandemoortele. Um eine marktbeherrschende Stellung bei Tiefkühl-Backwaren und steigende Preise zu verhindern, müssen jedoch zwei französische Werke verkauft werden.

Pressemitteilung

Stell dir vor, du betrittst einen Raum voller Menschen, die alle dasselbe Ziel haben wie du. Aber statt dich in die vierte Reihe eines dunklen Kinosaals zu setzen und zwei Stunden lang PowerPoint-Folien über dich ergehen zu lassen, passiert... gar nichts. Zumindest nichts Vorgefertigtes. Das ist der Moment beim Green Tourism Camp, in dem die Magie beginnt.

Pressemitteilung

Ab sofort unterstützt JF-Hospitality als Trusted Partner im progros Einkaufspool UNITED Hotels dabei, digitale Strukturen zu vereinfachen, Daten nutzbar zu machen und Umsatzpotenziale gezielt zu heben.

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie (DHA) erweitert ihr Weiterbildungsangebot und startet 2026 mit drei neuen Lehrgängen für die Hotellerie und Gastronomie. Damit reagiert die DHA auf die wachsenden Anforderungen in den Bereichen Convention Sales und Food & Beverage. 

Die Bewerbungsphase für den Internorga Zukunftspreis 2026 läuft. Bis zum 10. Januar können Betriebe aus Gastronomie, Hotellerie und Handwerk ihre nachhaltigen Konzepte einreichen.

Krombacher hat schon vor Jahren Vitamalz übernommen, Rivale Veltins zieht mit dem Kauf der Marke Karamalz nach: Die beiden Großbrauereien aus Nordrhein-Westfalen liefern sich jetzt bei Malzgetränken ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Verkäufer der Marke Karamalz, die Brauerei Eichbaum in Mannheim, kämpft unterdessen ums Überleben.