Bierexporte aus Baden-Württemberg brechen 2025 deutlich ein

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Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter. Der Exportwert verringerte sich um 23,4 Prozent auf rund 82,3 Millionen Euro.

Rückgang der Ausfuhren in die Russische Föderation prägt Entwicklung

Ausschlaggebend für den Rückgang war laut Mitteilung insbesondere die Entwicklung im Handel mit der Russischen Föderation. Die Liefermenge dorthin sank im Jahr 2025 auf 12.600 Hektoliter, was einem Anteil von 1,2 Prozent entspricht. Im Jahr 2024 lag dieser noch bei 27,9 Prozent mit rund 390.200 Hektolitern.

Italien, Frankreich und China wichtigste Abnehmerländer im Jahr 2025

Wichtigste Zielländer für Bierexporte aus Baden-Württemberg waren laut Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2025 Italien mit 200.000 Hektolitern (19,5 Prozent), Frankreich mit 173.100 Hektolitern (16,9 Prozent) und China mit 147.200 Hektolitern (14,3 Prozent). Die Lieferungen in diese drei Länder lagen zusammen 18,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Deutliche Zuwächse bei Exporten nach Belarus und Kuba

Gleichzeitig verzeichnete Baden-Württemberg starke Zuwächse bei einzelnen Exportmärkten. Nach Belarus wurden laut Mitteilung rund 45.600 Hektoliter exportiert, was einem Anstieg von fast 2.500 Prozent entspricht. Die Ausfuhren nach Kuba stiegen um 3.600 Prozent auf 35.100 Hektoliter.

Bierimporte nach Baden-Württemberg steigen gegenüber dem Vorjahr

Die Importe von Bier nach Baden-Württemberg entwickelten sich hingegen positiv. Im Jahr 2025 wurden laut Statistischem Landesamt rund 240.900 Hektoliter eingeführt, was einem Anstieg von 5,9 Prozent entspricht. Der Importwert lag bei 18,6 Millionen Euro.

Wichtigste Herkunftsländer waren Frankreich mit 100.100 Hektolitern (41,5 Prozent), Belgien mit 40.900 Hektolitern (17,0 Prozent) und Dänemark mit 22.800 Hektolitern (9,5 Prozent).


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