Coca-Cola mit Werbelüge und Anti-AfD-Plakat

| Industrie Industrie

Der Brausehersteller Coca-Cola hat in diesen Tagen gleich zwei Mal unfreiwillig für Aufmerksamkeit gesorgt. Zunächst verlieh die Verbraucherorganisation Foodwatch dem Konzern den Goldenen Windbeutel für ihr „Glacéau Smartwater“. Dieses sei die „dreisteste Werbelüge des Jahres“, da es nicht besser als herkömmliches Wasser sei, aber bis zu siebenmal so teuer. Zudem sei das Bearbeitungsverfahren „hanebüchen“. Es klinge zwar wissenschaftlich, sei aber völliger Unsinn. 

„Das ‚Smartwater‘ ist einfach nur ein schnödes Wasser, teuer verkauft. Der Einzelhandel verdient an den wolkigen Werbeversprechen kräftig mit – damit muss Schluss sein. Die Händler müssen das Coca-Cola-Mogelprodukt aus den Regalen räumen“, erklärte die Wahlleiterin beim Goldenen Windbeutel. 
 

Anti-AfD-Plakat 

Anfang der Woche sorgte ein vermeintliches Werbeplakat von Coca-Cola für Aufregung. Gegenüber der Berliner AfD-Parteizentrale war ein Plakat aufgetaucht, das die Betrachter dazu aufforderte, Nein zur AfD zu sagen. Das Motiv war zwar im Coca-Cola-Design gestaltet, der Konzern hatte aber nichts damit zu tun. Es sei auf Grundlage eines älteren Motivs selbst gebastelt worden, so das Unternehmen.

Mit der zentralen Botschaft hatte Coca-Cola aber offenbar keine Probleme. Wie zum Beispiel der Kommunikationschef von Coca-Cola Deutschland bei Twitter mittteilte, müsse „nicht jedes Fake falsch sein“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nominierungen für den Internorga-Zukunftspreis 2019 stehen fest

Wer auf der Shortlist des Internorga-Zukunftspreises steht, hat die Jury mit einer innovativen Nachhaltigkeitsstrategie, hoher Effizienz und verantwortungsvollem Handeln überzeugt. Aus zahlreichen Bewerbungen haben die Experten nun drei Finalisten ausgewählt. Von fair produzierter Arbeitskleidung aus recyceltem Plastikmüll aus dem Meer bis hin zu transparenten Erzeugergemeinschaften könnte die Bandbreite kaum größer sein.

Internorga in diesem Jahr mit Bellavita Expo und Pizza-Weltmeisterschaft

Die Internorga erweitert das Ausstellerangebot aus Italien und holt mit der Bellavita Expo erstmals die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte nach Deutschland. Der deutsche Vorentscheid der Pizza-Weltmeisterschaft sowie die nationale Barista Meisterschaft finden ebenfalls auf der Messe statt.

Britischer Mozzarella profitiert vom Brexit

Nicht nur die Bürger bereiten sich auf den Brexit vor, auch die Unternehmen reagieren und setzen, wenn möglich, vermehrt auf heimische Produkte. Das bemerken auch die Hersteller von britischem Mozzarella. So zum Beispiel der ehemalige Rennfahrer Jody Scheckter, der mittlerweile einen Bio-Bauernhof betreibt.

Coca-Cola enttäuscht beim Umsatz

Coca-Cola musste die Gewinnerwartung fürs laufende Jahr einkassieren. Wie das Handelsblatt berichtet​​​​​​​, leidet der Konzern wie seine Mitbewerber unter steigenden Fracht- und Rohstoffkosten. Um diese zu kontern, wurden die Preise erhöht. Das kam bei der durstigen Kundschaft aber nicht so gut an. Helfen könnte eine neue Geschmacksrichtung.

Bei Gerolsteiner sprudeln Umsatz und Absatz

Der Gerolsteiner Brunnen blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Der Gesamt-Nettoumsatz von Mineralwasser und mineral-wasserbasierten Erfrischungsgetränken konnte um 7,8 Prozent auf 308,7 Mio. Euro gesteigert werden. Der Gesamtabsatz erhöhte sich auf 8,04 Mio. Hektoliter.

Ketchup-Klassiker: Heinz feiert 150-jähriges Jubiläum

Von der Meerrettichsauce zum bekanntesten Ketchup der Welt: Heinz feiert in diesem Jahr den 150. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum blickt das Unternehmen auf die Geschichte des Gründers Henry John Heinz und den Weg vom kleinen Familienunternehmen zum Global Player zurück. 

Schotten gewinnen Whisky-Streit gegen Schwaben

Ein Whisky aus dem Rems-Murr-Kreis darf nicht länger „Glen Buchenbach“ heißen. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden. Seit über fünf Jahren bekriegen sich die Schotten und Schwaben auf dem Schlachtfeld der EU-Spirituosenverordnung.

Ex-Worldhotel-Chef Rob Hornman heuert bei Hotelportal HRS an

Der ehemalige Wolrdhotels Chef, Rob Hornman, arbeitet jetzt für das Hotelportal HRS. Hornman, einstmals auch Vertriebs- und Marketingchef von Accor in Deutschland, wird Senior Vice President für die Region EMEA. Darüber hinaus gibt der Hotelvermittler weitere Personalien bekannt.

Fairtrade und Oxfam fordern Ende der Billig-Bananen

Auf der Fruchtmesse Fruit Logistica forderte Fairtrade gemeinsam mit Oxfam ein Ende der Abwärtsspirale für Bananenpreise. Trotz der steigenden Anforderungen an Qualität, Umwelt- und Arbeiterschutz, senken europäische Handelsketten ihre Einkaufspreise auf jährlicher Basis, so der Vorwurf.

Trivago macht Verlust und zeigt sich optimistisch

Die Hotelsuchplattform Trivago hat im vierten Quartal 2018 wieder Geld verdient. Für das Gesamtjahr 2018 schlägt aber ein Verlust vom 20,8 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz sank unter die Milliardengrenze. Für das laufende Jahr zeigen sich die Manager optimistisch. Trivago schrumpfe sich gesund, schreibt das Handelsblatt.

Pepsi will in die Gastro: Radeberger übernimmt Vertrieb

Die Radeberger Gruppe übernimmt den Vertrieb des PepsiCo-Portfolios in allen 16 Bundesländern. Die Partnerschaft bezieht sich auf den Vertrieb in der Gastronomie sowie in Getränkeabholmärkten. Gemeinsam soll die Präsenz von PepsiCo, insbesondere der zuckerfreien Cola Pepsi MAX, in der Gastronomie gestärkt werden.

Weingut Prinz von Hessen zum zweiten Mal auf der Berlinale vertreten

Berlinale-Stars genießen deutsche Weine: Das Weingut Prinz von Hessen ist zum zweiten Mal in Folge „Official Supplier“ für die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 7. bis 17. Februar 2019 stattfinden. Die Auswahl der Jury fiel auf den Prinz von Hessen Riesling Kabinett ROYAL trocken, Jahrgang 2016.