Coca-Cola mit Werbelüge und Anti-AfD-Plakat

| Industrie Industrie

Der Brausehersteller Coca-Cola hat in diesen Tagen gleich zwei Mal unfreiwillig für Aufmerksamkeit gesorgt. Zunächst verlieh die Verbraucherorganisation Foodwatch dem Konzern den Goldenen Windbeutel für ihr „Glacéau Smartwater“. Dieses sei die „dreisteste Werbelüge des Jahres“, da es nicht besser als herkömmliches Wasser sei, aber bis zu siebenmal so teuer. Zudem sei das Bearbeitungsverfahren „hanebüchen“. Es klinge zwar wissenschaftlich, sei aber völliger Unsinn. 

„Das ‚Smartwater‘ ist einfach nur ein schnödes Wasser, teuer verkauft. Der Einzelhandel verdient an den wolkigen Werbeversprechen kräftig mit – damit muss Schluss sein. Die Händler müssen das Coca-Cola-Mogelprodukt aus den Regalen räumen“, erklärte die Wahlleiterin beim Goldenen Windbeutel. 
 

Anti-AfD-Plakat 

Anfang der Woche sorgte ein vermeintliches Werbeplakat von Coca-Cola für Aufregung. Gegenüber der Berliner AfD-Parteizentrale war ein Plakat aufgetaucht, das die Betrachter dazu aufforderte, Nein zur AfD zu sagen. Das Motiv war zwar im Coca-Cola-Design gestaltet, der Konzern hatte aber nichts damit zu tun. Es sei auf Grundlage eines älteren Motivs selbst gebastelt worden, so das Unternehmen.

Mit der zentralen Botschaft hatte Coca-Cola aber offenbar keine Probleme. Wie zum Beispiel der Kommunikationschef von Coca-Cola Deutschland bei Twitter mittteilte, müsse „nicht jedes Fake falsch sein“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.