Coffee Fellows bringt trinkfertige Dosengetränke in den Handel

| Industrie Industrie

Das Münchener Franchiseunternehmen Coffee Fellows weitet seine Geschäftsfelder aus und bietet ab April 2026 eine neue Auswahl an trinkfertigen Getränken in der Dose an. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst das Sortiment insgesamt sechs verschiedene Sorten, die sowohl in den eigenen Verkaufsstellen in Deutschland als auch im stationären Einzelhandel verfügbar sein werden. Für den Vertrieb der Produkte zeichnet die Moloko Beverage GmbH exklusiv verantwortlich.

Fokus auf Kaffee- und Matcha-Varianten

Die neue Produktreihe unterteilt sich in zwei Segmente mit jeweils drei Geschmacksrichtungen. Die Kaffee-Kategorie beinhaltet die Sorten Double Shot Cappuccino, Caramel Caffè Latte sowie Caffè Latte. Laut Herstellerangaben zeichnen sich diese Getränke durch einen höheren Gehalt an Koffein bei gleichzeitig reduziertem Anteil an Zucker aus. Das verwendete Koffein wird dabei direkt aus der Kaffeebohne gewonnen.

Zusätzlich führt das Familienunternehmen eine Reihe auf Basis von Matcha ein. Hierbei stehen die Varianten Vanille, Erdbeere und Mango zur Auswahl. Diese Getränke enthalten echtes Grüntee-Pulver und werden mit natürlichen Aromen versetzt. Sämtliche Dosen verfügen über eine Füllmenge von 250 Millilitern.

Preisgestaltung und Marktstrategie

Die preisliche Gestaltung unterscheidet sich leicht zwischen den beiden Produktlinien. Während die unverbindliche Preisempfehlung für die Kaffee-Getränke bei 1,59 Euro liegt, werden für die Matcha-Varianten 1,69 Euro veranschlagt. Mit diesem Schritt reagiert das seit 1999 bestehende Unternehmen auf den Trend zu unkomplizierten Erfrischungsgetränken für unterwegs.

Zur Markteinführung plant Coffee Fellows eine digitale Kampagne in den sozialen Medien, um die Sichtbarkeit der neuen Waren sowohl im Internet als auch direkt am Verkaufsort zu erhöhen. Das Unternehmen, das für seine Standorte an Autobahnen, Flughäfen und in Innenstädten bekannt ist, verfolgt damit das Ziel, das Angebot über die klassischen Kaffeehäuser hinaus zu etablieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Gewürzhändler Ankerkraut hatte die Mehrheit der Firma zum Ärger vieler Fans 2022 an Nestlé verkauft. Nun verlässt das Hamburger Unternehmen den weltgrößten Lebensmittelkonzern wieder.

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie und wein.plus starten eine Kooperation, um die berufliche Weiterbildung in der Wein-, Gastronomie- und Hospitalitybranche zu fördern. Ziel der Partnerschaft: Fach- und Führungskräften sowie ambitionierten Brancheninteressierten den Zugang zu qualifizierten Weiterbildungen rund um Wein, Gastronomie und Management zu eröffnen.

Unilever Food Solutions hat seinen Future Menus Report 2026 veröffentlicht und erstmals ein KI-gestütztes Tool vorgestellt. Das System soll gastronomische Betriebe bei der Umsetzung aktueller Trends unterstützen.

Mit einem verstärkten Anbau neuer, robuster Rebsorten stellen sich die deutschen Winzerinnen und Winzern zunehmend auf die Herausforderungen des Klimawandels und einen nachhaltigeren Weinbau ein.

2024 war die Ernte für die Winzer an Saale und Unstrut wegen Frösten fast ein Totalausfall. Im vergangenen Jahr lief es besser - trotz negativem Bundestrend. Wie ist die Situation?

Alkoholfrei auf dem Etikett – doch Promille drin? Eine bayerische Brauerei ruft ihr alkoholfreies Hefeweizen zurück. Welche Chargen betroffen sind und was Verbraucher jetzt tun sollten.

Unilever und McCormick legen ihre Lebensmittelsparten zusammen. Die Transaktion beinhaltet eine Barzahlung von 15,7 Milliarden US-Dollar und eine Mehrheitsbeteiligung der Unilever-Aktionäre an der neuen Gesellschaft.

Die Weinproduktion in Deutschland ist 2025 laut Statistischem Bundesamt um 2,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil von Prädikatswein deutlich gestiegen, während Rheinhessen und Pfalz Rückgänge verzeichneten.

Die Investmentgesellschaft Argos übernimmt die Bäckereikette Kamps von der Le Duff Group. Geplant ist der Aufbau einer bundesweiten Bäckereigruppe mit mehr als 400 Standorten.

Für Eichbaum gibt es Hoffnung. Ein Investor soll die insolvente Privatbrauerei übernehmen. Doch der Preis ist hoch: Rund zwei Drittel der Beschäftigten verlieren laut Gewerkschaft NGG den Job.