Trockene Weine gewinnen im deutschen Weinangebot weiter an Bedeutung. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) entfielen im Jahr 2025 bereits 53 Prozent aller erfolgreich geprüften Qualitäts- und Prädikatsweine auf die trockene Geschmacksrichtung. Das gehe aus der Auswertung der bundesweiten Qualitätsweinprüfung hervor.
Damit sei der Anteil gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt gestiegen. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 habe der Wert noch bei 48 Prozent, 2010 bei 40 Prozent gelegen.
Qualitätsgeprüfte Schaumweine entwickeln sich ebenfalls zu trockenen Varianten
Auch bei Sekt setzt sich laut DWI der Trend zu weniger Süße fort. 54 Prozent der qualitätsgeprüften Schaumweine hätten 2025 den Geschmacksrichtungen Brut bis Brut Nature entsprochen. Im Jahr 2020 habe dieser Anteil noch 50 Prozent betragen.
Parallel dazu gehe das Angebot lieblicher und süßer Weine zurück. Gegenüber dem Vorjahr sei deren Anteil um einen Prozentpunkt gesunken. Im Vergleich zu 2010 betrage das Minus acht Prozentpunkte. Das Segment der halbtrockenen Weine habe sich dagegen vergleichsweise stabil entwickelt. Seit 2010 sei dessen Anteil lediglich um vier Prozentpunkte zurückgegangen und habe 2025 unverändert 19 Prozent betragen.














