Die Pfalz feiert virtuelles Weinfest

| Industrie Industrie

Mit dem ersten virtuellen Weinfest der Südlichen Weinstraße trotzen Freunde des Rebensaftes an diesem Freitag den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise. «Wenn wir schon nicht zum Fest kommen können, dann kommt das Fest eben zu uns», lautet das Motto des «Pfälzer Weinfestes für Dehäm», organisiert von der örtlichen Tourismuszentrale. Der Online-Spaß kommt ab 19.00 Uhr über einen Livestream in die Wohnzimmer - mitstreamen kann jeder.

Weil dieses Jahr viele Feste abgesagt werden müssten, feiere die Südliche Weinstraße eben online, erklärten die Organisatoren. Daheim - und doch mittendrin: Das Online-Weinfest ist den Angaben zufolge nicht bloß zum Zuschauen gedacht, sondern vor allem zum Mitmachen. Teilnehmer konnten vorab Pakete etwa mit einem Riesling eines regionalen Winzers oder einer Flasche Weißburgunder oder einer alkoholfreien Variante bestellen.
 

Die zum «Pfälzer Weinfest für Dehäm», also fürs Zuhause, vorbereiteten Pakete seien schon Tage vorher ausverkauft gewesen, sagt Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Bodenheim bei Mainz. Er könne sich vorstellen, dass solche kreativen Ideen auch nach der Krise noch Bestand haben könnten. Von den 1.000 verkauften Paketen wollen die Veranstalter insgesamt 5.000 Euro an Gastronomen und Freizeiteinrichtungen spenden, die wegen der Krise in Not sind.

Selbstverständlich könne jeder auch ohne Paket den Livestream verfolgen und mitfeiern, betonen die Organisatoren. Sie schlagen als Ausrüstung unter anderem vor: kühle Getränke («Die benötigte Menge variiert natürlich, besser eine Flasche zu viel im Kühlschrank») sowie gutes Essen («Eurer Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt») und eine typische Dekoration («Blümchen, Kerzen»).

Zu sehen sind im Livestream auch die Weinprinzessinnen sowie der Musiker Sascha Kleinophorst. «Alles eingekauft? Getränke kalt? Dann freuen wir uns, digital mit euch zu feiern», sagen die Veranstalter.

(dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die französische Le Duff Group übernimmt die spanische Panamar Bakery Group. Laut Unternehmensangaben ist es die bislang größte Akquisition des Konzerns und Teil einer internationalen Expansionsstrategie. Die Le Duff Group verfolgt eigenen Angaben zufolge mit ihren verschiedenen Geschäftsbereichen ein Umsatzziel von 3,5 Milliarden Euro.

Pressemitteilung

Rentokil ist jetzt Premium-Branchenpartner des DEHOGA Bayern. Der Verband holt sich damit einen Spezialisten mit tiefem Verständnis für die hygienischen, rechtlichen und operativen Anforderungen von Gastronomie und Hotellerie an seine Seite. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt und soll Mitgliedsbetrieben zusätzliche Sicherheit und fachliche Unterstützung im Schädlingsmanagement bieten.

Der Spargelanbau in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt rückläufig. Erntemenge, Anbaufläche und Zahl der Betriebe sind in den vergangenen zehn Jahren gesunken, während die Importe leicht gestiegen sind.

Unilever bestätigt Gespräche mit McCormick über ein mögliches Geschäft mit der Lebensmittelsparte. Zuvor hatte Bloomberg über Überlegungen zu einer Abspaltung des Bereichs berichtet.

NGG und Deutsche See haben sich nach Streiks und Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für rund 1.800 Beschäftigte bedeutet dies ein durchschnittliches Lohnplus von 5 Prozent.

Die ProWein in Düsseldorf hat 2026 weniger Besucher und Aussteller gezählt als im Vorjahr. Die Messe Düsseldorf verweist zugleich auf eine strategische Neuausrichtung und neue Formate der Veranstaltung.

Die Internorga 2026 in Hamburg zog über 1.200 Aussteller und rund 85.000 Besucher an. Mit neuen Schwerpunkten in den Bereichen Robotik, Nachhaltigkeit und Wein setzte die Fachmesse auf eine inhaltliche Erweiterung ihrer Ausstellungsflächen.

Pressemitteilung

Die zweite Ausgabe der 370GRAD hat ihre Positionierung als Plattform für Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering bestätigt. Vom 13. bis 16. März 2026 traf sich die Branche im Empire Riverside Hotel in Hamburg zu vier Tagen voller Inspiration, persönlichem Austausch und neuen Partnerschaften.

Deutsche Winzer sind unter Druck. Das Gläschen am Abend ist bei vielen Konsumenten keine Selbstverständlichkeit mehr, der Absatz sinkt - und dann kommt noch Donald Trump mit hohen Zöllen um die Ecke.

Die neue Kalk&Kegel-Liste 2026 benennt 104 deutsche Weingüter als zukunftsweisend für die Branche. Gewählt von führenden Sommeliers, stehen handwerkliche Präzision und ökologische Bewirtschaftung im Fokus der Auswahl.