Frankreich exportiert weniger Wein zu höheren Preisen

| Industrie Industrie

Frankreichs Wein- und Spirituosenhändler haben den Wert ihrer Exporte im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro gesteigert. Dem nicht inflationsbereinigten Zuwachs stand ein Rückgang des Ausfuhrvolumens um 3,8 Prozent gegenüber, teilte die Föderation französischer Wein- und Spirituosenexporteure (FEVS) am Dienstag in Paris mit.

Im wichtigsten Absatzland USA legten die Exporte demnach um 13,8 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu, gefolgt von Großbritannien mit 1,7 Milliarden Euro (plus 6,6 Prozent), China und Hongkong mit 1,6 Milliarden Euro (plus 7,9 Prozent) sowie Deutschland mit einer Milliarde Euro (plus 6,9 Prozent).

«Trotz des geopolitischen Hintergrunds und der wieder steigenden Inflation haben sich die französischen Wein- und Spirituosenunternehmen an die neue Situation angepasst», sagte FEVS-Präsident César Giron. Die Branche habe zudem die Auswirkungen einer schwachen Ernte 2021 bewältigen müssen. Der Branchenverband rief die französische Regierung zu einer endgültigen Lösung der Handelsstreitigkeiten mit den USA auf.

«Unsere Souveränität hängt nicht nur von der Verlagerung von Aktivitäten ab», sagte Giron. Frankreich müsse sich auch weiterhin um die Öffnung seiner Auslandsmärkte bemühen. Das ermögliche es, über den Export Wertschöpfung zu erzielen, die die Branche zur Bewältigung des Klimawandels benötige. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

KFC wechselt in den USA ab Januar 2027 von PepsiCo zu Coca-Cola. Das US-Netz umfasst laut Reuters 3.718 Standorte; bis Frühjahr 2027 sollen Coca-Cola-Produkte voraussichtlich in sämtlichen US-Restaurants angeboten werden.

Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die Fachzeitschrift Wein + Markt haben herausragende Weinfachhändler für ihre besonderen Leistungen in Beratung, Sortimentsgestaltung und Kundenpflege mit dem Fachhandelspreises 2026 geehrt.

Nach zähen Verhandlungen bringt die Regierung eine Zuckersteuer auf den Weg. Das soll nicht nur Einnahmen bringen, sondern auch neue Rezepturen für Limo und Co.

Pressemitteilung

Die vierte Ausgabe der EUROVINO in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Ab sofort können sich Interessierte aus Handel und Gastronomie ihr Ticket für die beiden Messetage am 28. Februar und 1. März 2027 sichern. Für zusätzliche Vorfreude sorgt dabei der aktuelle Anmeldestand der Ausstellenden zu Mitte Oktober 2026: Die Fläche ist bereits zu über 80 Prozent ausgebucht!

Asien-Pazifik verfügt erstmals über mehr Messegelände mit mindestens 100.000 Quadratmetern Innenausstellungsfläche als Europa. Weltweit weist die neue Untersuchung des Messeverbands UFI 45,2 Millionen Quadratmeter Ausstellungsfläche aus.

Die deutsche Weinernte dürfte 2026 unter dem mehrjährigen Durchschnitt bleiben. Während die Mengenprognosen von Destatis und Deutschem Weininstitut unterschiedlich ausfallen, erwarten die Winzer nach DWI-Angaben „Spitzenqualitäten“.

Die deutschen Winzer erwarten „Spitzenqualitäten“, aber eine kleinere Weinernte als in den beiden Vorjahren. Das Deutsche Weininstitut schätzt den bundesweiten Ertrag auf rund 20 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt.

Metro Deutschland testet gemeinsam mit Omnivore Recycling ein Verfahren zur Verwertung unvermeidbarer Lebensmittelabfälle. Larven der Schwarzen Soldatenfliege sollen daraus Biomasse für Futtermittel und organischen Dünger erzeugen.

Pressemitteilung

Zur Saison 2026/27 hat Supreme Sports Hospitality (Supreme) in enger Abstimmung mit dem SV Werder Bremen den neuen Hospitality-Bereich „Weserblick“ im Weserstadion in Betrieb genommen. Die Sportsbar bietet Platz für knapp 100 Gäste und ergänzt die bestehenden Hospitality-Bereiche um ein legeres Format. 

Die Internorga verändert zur 100. Ausgabe ihre Hallenstruktur. Digital Solutions zieht vollständig in die Halle A3, Food & Beverages wächst und Future Food wird zum eigenständigen Bereich Future Food & Drinks.