Gerolsteiner Brunnen steigert Umsatz leicht

| Industrie Industrie

Der Mineralwasserhersteller Gerolsteiner Brunnen hat im vergangenen Jahr etwas mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf knapp 340 Millionen Euro, teilte Gerolsteiner mit. Der Absatz sei mit rund acht Millionen Hektolitern (2023: 8,14 Millionen Hektoliter) stabil geblieben. 

In diesem Jahr lege das Unternehmen den Fokus auf «ein regeneratives und resilientes Energiemanagement»: Künftig werde Gerolsteiner in der Lage sein, seine Energie fast vollständig aus regenerativen Quellen zu beziehen, teilte das Unternehmen in der Vulkaneifel mit. 

Bis 2030 wolle man am Standort klimarelevante Emissionen um 59 Prozent im Vergleich zu 2016 reduzieren. Das Ziel werde nun voraussichtlich bereits 2027 erreicht, hieß es. Dazu tragen den Angaben zufolge der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf dem Gelände und der Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks bei.

Gerolsteiner ist nach eigenen Angaben die umsatzstärkste Mineralwassermarke in Deutschland. Im Unternehmen arbeiten mehr als 850 Mitarbeiter. Den Gewinn gibt das Unternehmen nicht bekannt. Anteilseigner sind die Bitburger Unternehmensgruppe (51 Prozent) und die Buse KSW in Bad Hönningen (32 Prozent) im Kreis Neuwied. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Brandenburgs Spargelbauern setzen auf einen frühen Start in die Saison. An Ostern soll das erste Gemüse geerntet sein. Doch die Landwirte bangen um ihre Konkurrenzfähigkeit.

Der deutsche Weinmarkt steht unter Druck: Im Jahr 2025 sanken Absatz und Umsatz um jeweils sieben Prozent. Während die Zahl der Käuferhaushalte stabil blieb, griffen die Verbraucher seltener zu. Deutsche Erzeuger konnten ihren Marktanteil trotz der schwierigen Rahmenbedingungen leicht steigern.

Mit 4,5 Millionen Tonnen erreichte die deutsche Gemüseernte 2025 einen historischen Rekordwert. Vor allem Speisezwiebeln und der ökologische Anbau verzeichneten signifikante Zuwächse, während Nordrhein-Westfalen seine Position als wichtigstes Anbaubundesland behauptete.

Startschuss für ein millionenschweres Bauprojekt: In der Düsseldorfer Ulmenstraße entsteht bis 2027 ein neuer Metro Großmarkt. Der Standort setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept und soll die Versorgung der regionalen Gastronomie langfristig sichern.

Die Internorga 2026 in Hamburg präsentiert ihr Rahmenprogramm. Von Trendanalysen auf der Open Stage bis hin zu Fachkongressen über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bietet die Messe Impulse und Lösungen für die Herausforderungen der Branche.

Die Finalisten für den Internorga Zukunftspreis 2026 wurden bekannt gegeben. Neun Unternehmen aus den Bereichen Food, Technik und Gastgewerbe konkurrieren im März in Hamburg um die Auszeichnung für besondere Innovationskraft und Nachhaltigkeit.

Mineralwasser mit Geschmack und stilles Wasser: Das sind 2025 Wachstumstreiber beim Gerolsteiner Brunnen gewesen. Vor allem Wasser ohne Kohlensäure habe überdurchschnittliche Zuwächse erzielt, teilte das Unternehmen mit.

Eigentlich machen niedrige Temperaturen Grünkohl bekömmlicher. In diesem Jahr haben ihm jedoch viele Schneefälle zugesetzt. Einige Bauern beenden die Erntesaison vorzeitig. Das Wintergemüse wird bis Ende März in geselliger Runde gegessen.

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.