Grüne Woche startet mit Rekordbeteiligung

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Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) startet im Jahr 2019 mit der bislang höchsten Beteiligung in ihrer 93-jährigen Geschichte. 1.750 Aussteller aus 61 Ländern präsentieren sich vom 18. bis 27. Januar auf der globalen Leitmesse für  Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Die offiziellen internationalen Beteiligungen erreichen mit 36 Länderpräsenzen einen neuen Höchststand. Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt werden auf dem Berliner Messegelände erwartet. Die Bundesregierung zeigt mit drei Sonderschauen des Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltministeriums Flagge. Finnland ist bei seiner 25. Jubiläumsbeteiligung das erste nordische Partnerland der IGW. Das nördlichste Agrarland der EU, das im 2. Halbjahr 2019 die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird, stellt in Halle 10.2 unter dem Motto „Aus der Wildnis“ erstmals in großer Vielfalt Produkte aus der arktischen Landwirtschaft vor.

Bei ihrer 84. Auflage präsentiert die traditionsreichste und besucherstärkste Berliner Messe eine globale Marktübersicht der Ernährungswirtschaft sowie das größte Angebot an regionalen Spezialitäten auf Messen. Höhepunkt bei den mehr als 300 messebegleitenden Fachveranstaltungen ist das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA, 17.-19.1.), zu dem rund 70 Landwirtschaftsminister sowie die Spitzenvertreter des globalen Agribusiness‘ erwartet werden. Das Leitthema lautet „Landwirtschaft digital - Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Die landwirtschaftlich und gartenbaulich geprägten Sonderschauen der Grünen Woche 2019 schaffen eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum. Mit 125.000 Quadratmetern ist die zur Verfügung stehende Hallenfläche auf dem Berlin ExpoCenter City ausverkauft. Die Messe Berlin erwartet in den zehn Messetagen rund 400.000 Fach- und Privatbesucher.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche zeigt sich mit neuem Allzeithoch bestens aufgestellt für die Anforderungen und Herausforderungen des Marktes. Sie ist die globale Leitmesse des internationalen Agribusiness‘. Für die Fachwelt ist sie das bedeutendste agrarpolitische Event. Dem Lebensmittelhandel bietet die Grüne Woche eine umfassende Marktübersicht über regionale Nahrungs- und Genussmittel. Das macht sie auch zu einem Testmarkt mit Hunderttausenden Verbrauchern. Die Präsenz von Bundespräsident und Bundeskanzlerin, das starke Engagement von drei Bundesministerien im Ausstellungsbereich sowie die rund 70 erwarteten Landwirtschaftsminister aus aller Welt unterstreichen auch in diesem Jahr den herausragenden politischen Stellenwert der Messe.“

Die Eröffnungsfeier der 84. Grünen Woche findet am 17. Januar um 18 Uhr im CityCube Berlin statt. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner eröffnet die Messe. Das Partnerland Finnland gestaltet das Rahmenprogramm und richtet den anschließenden Empfang für die rund 3.600 Ehrengäste aus 100 Ländern aus.

Veranstaltet wird die Internationale Grüne Woche Berlin von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Zur aktuellen Branchensituation und zum wirtschaftlichen Stellenwert ihrer Wirtschaftszweige äußerten sich die Trägerverbände der Grünen Woche auf der heutigen Eröffnungspressekonferenz unter anderem wie folgt:

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Landwirtschaft geht alle an. Wir Landwirte schauen verhalten optimistisch, aber auch mit einem klaren Blick für politische Unsicherheiten auf die kommenden Monate. Umbrüche in der deutschen Politik, aber vor allem in Europa vor den Wahlen und nicht zuletzt der Brexit können die Landwirtschaft empfindlich treffen. Der Anspruch, Landwirtschaft in die Mitte der Gesellschaft zu stellen, bewegt die Bauernfamilien in diesem Jahr mehr denn je. Nur gemeinsam können wir es schaffen, die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen und den damit verbundenen Kosten zu überbrücken. Um die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern, müssen wir gleichzeitig die Marktpartner und die Verbraucher mit einbinden. Es geht für unsere Branche inzwischen um nichts weniger als um den Erhalt des Standorts Deutschland. Gute Rahmenbedingungen sind nicht nur wichtig für den Erfolg der deutschen Landwirtschaft, sondern auch für ein gutes und vielfältiges Angebot aus heimischer Erzeugung unter hohen Standards. Nie zuvor in der Geschichte ist die Landwirtschaft ihrer gesellschaftlichen Aufgabe, der sicheren Versorgung Aller mit günstigen und hochwertigen Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion so erfolgreich gerecht geworden wie heute. Darauf sind wir stolz und daran werden wir weiter arbeiten.“

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE):

Für das Jahr 2018 erwartet die Ernährungsindustrie eine stabile Umsatzentwicklung: Nach ersten Schätzungen konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich leicht um 0,3 Prozent auf 180,0 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit stabilisierte sich die Branchenkonjunktur nach einem Rekordergebnis in 2017 auf hohem Niveau. Dieses Ergebnis spiegelt den gesamtwirtschaftlichen Trend wider.

Da sich der Inlandsumsatz um 0,1 Prozent verringerte, kam dem Exportgeschäft als Ertragsstütze und zur Kapazitätsauslastung erneut eine große Bedeutung zu. Insgesamt konnten die Lebensmittelexporte geschätzt um 1,1 Prozent auf 60,8 Milliarden Euro gesteigert werden.

Dabei erhielt das Exportwachstum in der EU - dem größten Exportmarkt der Branche - einen deutlichen Dämpfer, die Exporte legten nur um 0,4 Prozent zu. Auch der bevorstehende Brexit machte sich bereits 2018 bemerkbar und die Exporte nach Großbritannien wurden leicht zurückgefahren.

Fakt ist: Ein Viertel des Umsatzes der Ernährungsindustrie und damit auch der Arbeitsplätze hängen allein am Export in den EU-Binnenmarkt. Um Wachstumschancen und Arbeitsplätze zu sichern, müssen wir daher im kommenden Jahre alle Anstrengungen unternehmen, um das Modell der Europäische Union, das uns 60 Jahre Frieden und Wohlstand gebracht hat, zu stärken. Hier sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefordert.

Drei Bundesministerien mit eigenen Sonderschauen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt in Halle 23a, wie Digitalisierung auf dem Acker aussieht, wie Roboter den Landwirten oder Winzern die Arbeit erleichtern und wie Digitalisierung dem Tierwohl nützt. Unter dem Motto „Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne“ werden die Besucher durch einen digitalen Milchviehstall und einen digitalisierten Weinberg mit integriertem Weinkeller geführt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verdeutlicht in Halle 5.2a: „EINEWELT ohne Hunger und ohne Kinderarbeit ist möglich“. Das BMZ präsentiert sich gemeinsam mit der Welthungerhilfe, dem WWF, Fairtrade, Brot für die Welt, Misereor und vielen weiteren Organisationen und engagierten Unternehmen. Wieder auf der Grünen Woche vertreten ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Im Ausstellungsbereich der Halle 6.2b werden die Themen ländliche Infrastruktur, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Artenschutz dargestellt.

Regionale Spezialitäten und Food-Trends

Ungebrochen ist der Appetit auf regionale Spezialitäten. Die Herkunft der Lebensmittel spielt für den Konsumenten bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Spezialitäten aus allen Kontinenten sowie regionale Nahrungs- und Genussmittel füllen rund zwei Drittel der Ausstellungsfläche der Grünen Woche 2019.

36 Staaten sind mit offiziellen Ländergemeinschaftsschauen vertreten: Aserbaidschan (Halle 6.2b), Bulgarien (18), Dänemark (8.2), Estland (8.2), Finnland (10.2), Frankreich (11.2), Georgien (7.2b), Indonesien (6.2b) Ita-lien (17), Kasachstan (8.2), Katar (6.2a), Kosovo (6.2b ), Kroatien (18), Lettland (8.2), Lichtenstein (17), Litauen (8.2), Marokko (18), Mazedonien (6.2a ), Mosambik (6.2a), Niederlande (18), Norwegen (8.2), Österreich (15.1), Polen (11.2), Portugal (7.2b), Rumänien (18), Russische Föderation (2.2b), Schweden (8.2), Schweiz (17), Slowakei (6.2a), Slowenien (6.2a), Sri Lanka (6.2a), Thailand (6.2a), Tschechische Republik (8.2), Ukraine (7.2a), Ungarn (11.2), Usbekistan (2.2b).

Darüber hinaus werden 24 Länder durch Importeure und/oder Exporteure repräsentiert: Ägypten (5.2a), Armenien (7.2b), Äthiopien (5.2a), Belarus (6.2b), Belgien (6.2b), Griechenland (6.2a), Großbritannien (6.2b), Indien (6.2a), Iran (6.2b), Irland (7.2b), Kamerun (6.2a), Kanada (7.2b), Kenia (6.2b), Kolumbien (6.2a), Luxemburg (7.2c), Mongolei (6.2b), Nepal 7.2b), Peru (6.2b), Spanien (6.2b), Südafrika (6.2a), Südkorea (8.1), Tunesien (6.2b), Türkei (6.2b), USA (6.2a).

Was Deutschlands Regionen an Nahrungs- und Genussmitteln zu bieten haben, wird bei den Gemeinschaftsbeteiligungen der deutschen Bundesländer serviert: Badische Schäufele, hessische Ahle-Wurscht oder Freiberger Eierschecke, regionale Spezialitäten munden den Verbrauchern und sind so vielfältig wie nirgendwo sonst auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2019 zu kosten. Rund 500 Aussteller von der Küste bis zu den Alpen servieren mit viel Lokalkolorit ihre heimischen Genüsse. Bayern (Halle 22b), Baden-Württemberg (5.2b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (9), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a), Thüringen (20).

„Wie schmeckt die Zukunft?“ – Antworten geben der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Halle 22a. Impulse setzen in der Trendshow der Lebensmittelbranche Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Systemgastronomie sowie aus der Food Startup-Szene. Die Besucher lernen beispielsweise das weltweit erste alkoholfreie Proteinbier kennen, proteinreiche Hanfsamen im Müsli, Salat oder Smoothie, die Jackfrucht aus Sri Lanka oder die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Mikroalge.

Neue Geschmackserlebnisse bietet die Markthalle 1.2a – vor allem mit nationalem und internationalem Street Food. Algenpastete, mexikanische Burritos oder scharfe Chickenwings aus Korea treffen immer mehr den Geschmack experimentierfreudiger Verbraucher. Vegetarisches Street Food aus Afrika wie Bricka Sweet n´spicy mit Süßkartoffeln, veganes Gurkenlimetteneis am Stiel mit Gurkenscheibe, chinesische Dumplings in Chili-Öl, japanische Ramen-Suppe und peruanisches Pisco Sour, sogar gebratene Insekten, Insektenriegel und Käsekuchenschnaps finden sich hier auf der Speisekarte.

Die ganze Vielfalt des Ökolandbaus ist in der Biohalle 1.2b zu finden. Unter dem Motto „Bio – mehr Platz für Leben“ können die Besucher bei Öko-Bauern, -Bäckern, -Imkern und -Winzern aus erster Hand erfahren, wie leckere Bio-Produkte entstehen und viele Öko-Spezialitäten auch gleich für den Genuss zuhause kaufen. Schauen, schnuppern, schmecken – dazu lädt das Fisch-Informationszentrum e. V. (FIZ) aus Hamburg in Halle 14.1 ein. Die frischen Fische, Krebs- und Weichtiere aus den Weltmeeren und den Teichen, Flüssen und Seen der verschiedenen Regionen Deutschlands sind die Hingucker im prall gefüllten Eisbett. Bereits zum vierten Mal präsentiert sich das WEINWERK exklusiv für selbstvermarktende Weinerzeuger aus Deutschland. Angeboten, ausgeschenkt und verkauft werden im frühlingshaften Ambiente der Blumenhalle 9 inländische Weine sowie Perl- und Schaumweine.

Landwirtschaft live und multimedial erleben

Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo ihr Essen herkommt, wie die Tiere gehalten werden und welche Mittel auf den Feldern ausgebracht werden. Um die Bevölkerung stärker ins Gespräch über moderne Landwirtschaft zu bringen, baut das Forum Moderne Landwirtschaft gemeinsam mit rund 60 Unternehmen, Organisationen sowie Verbänden aus der Agrarbranche den ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 auf – und das bereits zum 20. Mal!

Milch verkosten, am Steuer eines Traktors Platz nehmen oder dem handwerklichen Treiben in der gläsernen Bäckerei zuschauen: Der ErlebnisBauernhof ermöglicht den Besuchern viele spannende Einblicke in die Moderne Landwirtschaft – live vor Ort oder in Form von 360-Grad-Videos und 3D-Anminationen bis hin zu einem virtuellen Streifzug durch die Betriebe mittels augmented reality,

Die ländlichen Regionen präsentieren sich im starken Viererverbund in Halle 4.2 - mit ländlichen Angeboten, die im wahrsten Sinne des Wortes Lust aufs Land machen. Die vier Themenbereiche „Lust aufs Land - ländliche Entwicklung“, „Multitalent Holz“, „Nachwachsende Rohstoffe“ sowie „Wild, Jagd, Natur“ laden dazu ein, das Landleben mitten in der Großstadt zu genießen.

Stimmgewaltig und quicklebendig geht es in den Hallen 25 und 26 zu. Hier bellen und blöken, muhen und miauen Hunderte der beliebten und seltenen Haus- und Heimtiere – eine gehörige Prise Stallgeruch inklusive. Zwei Bundesschauen für Sportponys (18.-20.1.) und Robustponys (21.-22.1.), Polosport und die HIPPOLOGICA (24.-27.1.) als das Hallenreitsportevent der Grünen Woche, die Präsentationen von landwirtschaftlichen Nutztieren bis hin zum Wollschwein als der gefährdeten Rasse des Jahres sind nur einige Highlights. Überaus sehenswert ist die „WELT DER RINDER“ in den Ställen der Tierhalle 25 - mehr als 20 verschiedene Rinderrassen unterschiedlicher Nutzungsformen. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände wird Wissenswertes zu den Schaf- und Ziegenrassen und ihre landwirtschaftliche Nutzung veranschaulichen.

Die Erlebniswelt Heimtiere kehrt mit Zwei- und Vierbeinern, mit behaarten, geschuppten und gefiederten tierischen Hausgenossen zurück in Halle 26c.

Blühendes Wunder wieder in Halle 9

Wenn Berlin im Januar noch von winterlichen Grautönen geprägt sein wird, zeigen Landgard und die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ die blumige Seite einer lebendigen Großstadt. In der Blumenhalle 9 werden unter dem Motto „Blooming City: bunt – kreativ– natürlich“ vielfältige urbane Kulissen mit Tausenden Blumen und Blüten völlig neu inszeniert. Die Grüne Woche-Besucher werden zehn Tage lang mit floraler Vielfalt und Ästhetik, spannenden Mitmach-Aktionen, Influencer-Aktionen vor Ort und einem Gewinnspiel für Blumen und Pflanzen begeistert. Für die aufwändige Umsetzung der attraktiven garten- und landschaftsbaulichen Gestaltungen zieht die Blumenhalle wieder in die 7.500 Quadratmeter große Halle 9, wo sie viele Jahrzehnte bis zum Jahr 2015 angesiedelt war. Die urbanen Szenerien werden gestaltet mit mehr als 60.000 Blüten und über 30.000 wieder verwertbaren Paletten.

Berlins Kleingärtner kümmern sich seit mehr als 100 Jahren um das Klima in der Hauptstadt. Auf der Grünen Woche 2019 zeigen die Gartenfreunde aus Berlin, Brandenburg und Niedersachsen, wie sie klimafreundlich und ökologisch gärtnern und wie sie sich auf die Veränderungen im eigenen Garten einstellen.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) legt seinen Schwerpunkt auf das Thema „Nachhaltigkeit im Gartenbau“. Mit einem Nachhaltigkeitspfad werden die Leistungen der Branche im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit erlebbar gemacht.

Angebunden an die Blumenhalle 9 lädt der Gartenbaubereich der Grünen Woche in den Hallen 8.1, 10.1, 11.1 und 12 zum Shoppen ein. Die riesige Auswahl reicht von Sämereien, Knollen und Blumenzwiebeln über Zubehör für Balkon, Terrasse und Garten bis zum Gewächshaus, Wintergarten und kompletten Gartenhaus. Darüber hinaus  gibt es viele Angebote für Haus und Haushalt.

Professional Center: exklusiv für den Handel

Im Professional Center (21.-25.1.) können Einkäufer, Händler, Caterer und F&B-Manager exklusiv und abseits des Messetrubels regionale Besonderheiten und Spezialitäten der Produzenten der nationalen und internationalen Länderbeteiligungen entdecken. Am 21. Januar findet hier unter anderem auch eine Veranstaltung des IFS (International Featured Standards) zu Lebensmittelsicherheit und –qualität statt. Die Standards sollen sicherstellen, dass Produkte und Dienstleistungen zertifizierter Unternehmen sowohl den Kundenanforderungen als auch den gesetzlichen Anforderungen im Bestimmungsland entsprechen.

Neues und Unerwartetes für den LEH gibt es im Professional Center auch bei den beiden Startup-Days am 23. und 24. Januar. Mit diesem auf der IGW 2018 überaus erfolgreich eingeführten Format will die Messe Berlin den interessantesten und originellsten Food-Startups eine Bühne bieten und ihnen Starthilfe und Anschub für ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen geben. Die jungen Unternehmen präsentieren nicht nur aktuelle Foodthemen, sondern bilden auch den Wandel des Konsumentenverhaltens ab. Zwar gestalten die Big Player zum Großteil das Angebot, dennoch setzt der Lebensmitteleinzelhandel auch verstärkt auf neue Marken. So genannte Microbrands bedienen das gewachsene Bedürfnis der Konsumenten nach Unterschiedlichkeit in Geschmack, Herkunft des Produktes, Herstellung oder Vereinbarkeit mit gesundheitlichen, lebensanschaulichen oder religiösen Ernährungsgewohnheiten.

Am 22.Januar wird der „Regional-Star 2019“ auf der Grünen Woche verliehen. Lebensmittel Praxis und Grüne Woche zeichnen hierbei die überzeugendsten nachhaltigen Regional-Konzepte aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus.

Grüne Woche young generation

Zum Schülerprogramm der IGW 2019 werden über 20.000 Schüler aus Berlin, Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern zum praxisnahen Unterricht auf dem Berliner Messegelände erwartet. Die Schülerinnen und Schüler erfahren bei den Ausstellern beispielsweise die Grundlagen des Backhandwerks, wie Beete fachgerecht angelegt werden oder die wichtige Bedeutung von Bienen für die Landwirtschaft. Neben einem gesunden Frühstück und spannenden Programmpunkten bei landwirtschaftlichen Nutztieren kann sogar ein Tierarztdiplom erworben werden.

Alle wichtigen Besucher-Informationen

Bei den Öffnungszeiten und Eintrittskarten bietet die Messe Berlin viele Varianten für den geplanten oder spontanen Messebesuch. Geöffnet ist die Messe vom 18. bis 27. Januar für Fach- und Privatbesucher von 10 bis 18 Uhr, am „Langen Freitag“ (25.1.) von 10 bis 20 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten kosten zehn Euro. Von Montag bis Freitag gibt es die Happy Hour-Karte täglich ab 14 Uhr für zehn Euro und die Familienkarte (max. 2 Erwachsene und max. 3 Kinder bis 14 Jahre) für 31 Euro. Das Sonntagsticket (20. oder 27.1.) kostet zwölf Euro (gilt nur an einem der beiden Sonntage). Die Sonntage eignen sich besonders für Familien. Gruppen ab zwanzig Personen zahlen für die Tageskarte zwölf Euro, Schülergruppen mit Schulbescheinigung vier Euro pro Schüler. Die Grüne Woche-Dauerkarte ist für 42 Euro erhältlich. Alle Infos zur Onlinebuchung von Eintrittskarten unter www.gruenewoche.de/FuerBesucher/Tickets/.

Von der A10 (Berliner Ring) auf die A100, A111 oder A115 bis Autobahndreieck Funkturm, Abfahrt Messedamm. Nutzen Sie die Parkplätze am Olympiastadion. Von dort fährt ein kostenloser Shuttle-Service direkt zum Nord- und Südeingang des Messegeländes. Behindertenparkplätze stehen auf dem P1 und P2 vor dem Eingang Nord und auf dem Parkplatz P14 vor dem CityCube Berlin zur Verfügung. Das Messegelände und das Parkhaus des ICC Berlin befinden sich außerhalb der Umweltzone. Anreisende mit dem Pkw, die über die Autobahn kommen und von den Anschlussstellen Messegelände/ Messedamm direkt zur Messe fahren, befinden sich außerhalb der Zone und benötigen keine Plakette.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn S3 und S9 bis zum Bahnhof Messe Süd; S-Bahn S3, S5, S7, S9 bis zum Bahnhof Westkreuz; S-Bahn S41, S42, S46 bis zum Bahnhof Messe Nord; U-Bahn U2 bis zu den Bahnhöfen Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz; Buslinien 104, 139, 349, M49 zum Messedamm/ZOB und mit den Buslinien X34, X49 bis zum Theodor-Heuss-Platz oder Messe Nord / ICC.

Über die Internationale Grüne Woche Berlin

Die Internationale Grüne Woche Berlin ist die besucherstärkste und traditionsreichste Berliner Messe und zählt zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland überhaupt. Im Jahr 2019 blickt sie auf eine 93-jährige Geschichte zurück und öffnet nun schon zum 84. Mal ihre Pforten. Keine andere internationale Ausstellung mit direkter Einbindung von jährlich hunderttausenden Konsumenten fand häufiger in Deutschland statt als die Grüne Woche. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse hat sich die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entwickelt. Seit 1926 präsentierten sich rund 90.000 Aussteller aus 130 Ländern den 33,3 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten.

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Verfahren um Kaffee-Preisabsprachen muss neu aufgerollt werden

Von wegen kalter Kaffee: Über Jahre verständigten sich Röster und Händler über den Verkaufspreis vor allem von Filterkaffee, so das Bundeskartellamt. Im Fall der Drogerie Rossmann muss ein Gericht jetzt neu über das verhängte Millionenbußgeld verhandeln.

Bestes alkoholfreies Weißbier der Welt:  Brauerei Gebr. Maisel erfolgreich bei World Beer Award

Die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth braut das beste alkoholfreie Weißbier der Welt. Nachdem die Familienbrauerei bereits im vergangenen Jahr die höchste Auszeichnung bei den World Beer Awards nach Bayern holen konnte, wurde ihre Maisel’s Weisse Alkholfrei nun erneut ausgezeichnet.

Schwedisches Start-up stellt Fahrräder aus alten Kaffeekapseln her

Ein Start-up aus Stockholm stellt Fahrräder aus recycelten Kaffeekapseln her. In Zusammenarbeit mit einem Kapselhersteller verarbeitet das schwedische Unternehmen Vélosophy das Aluminium aus den Kapseln zu dem Alu-Rahmen der Räder. Am Holzkorb befinden sich zwei Halterungen für Kaffeebecher

Die Weinlese hat begonnen

Eine Woche später als vor einem Jahr hat am Dienstag die Weinlese begonnen. Ein Winzer in der rheinhessischen Ortschaft Lörzweiler bei Mainz brachte am Dienstag die ersten Trauben in die Kelter, wie das Deutsche Weininstitut in Bodenheim mitteilte. Im Laufe der Woche wollen weitere Winzer folgen.

Bitburger Brauerei ab 2020 mit glutenfreiem Bier

Die Bitburger Brauerei will 2020 ein glutenfreies Bier auf den Markt bringen. Das Bier sei über die vergangenen zwei Jahre in der Versuchsbrauerei in Bitburg in der Eifel entwickelt worden und seit Mitte Juli in Deutschland regional im Test.

Aale und Brassen mitunter dioxinbelastet 

Aale und Brassen sind beliebte Speisefische. Doch das Verbraucherschutzministerium rät wegen erhöhter Schadstoffwerte zur Vorsicht. Für Berufsfischer gibt es dagegen keine Einschränkungen.

Deutsche greifen öfter zum alkoholfreien Bier

In der Biernation Deutschland wird Alkoholfreies immer beliebter. Der entsprechende Marktanteil beim Absatz von Bier und Biermixgetränken stieg im vergangenen Jahr auf 6,5 Prozent. So ist alkoholfreies Bier mehr und mehr ein Erfrischungsgetränk - eine Art herber Ersatz für Limo oder Schorle.

Metro-Übernahmepläne «höchstwahrscheinlich» gescheitert

Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat mit seiner Milliardenofferte wohl keinen Erfolg. Doch das Aufatmen bei der Metro-Führung dürfte nur von kurzer Dauer sein. Jetzt muss das Management liefern.

Feinschmecker prämiert die besten Metzger

Wo gibt es die besten Steaks, Würste und Schinken? Bei den 500 besten Metzgern Deutschlands, die der Feinschmecker​​​​​​​ in seiner September-Ausgabe vorstellt. In jedem Bundesland wurde zudem ein Landessieger gekürt. Eindeutig ist dabei die Tendenz zum Tierwohl. Fast alle kaufen die Tiere bei Bauern aus der Nachbarschaft.

Rekord-Weinernte nach Rekordsommer 2018

Der heiße und trockene Sommer 2018 hat den deutschen Winzern zu einer außergewöhnlichen Weinernte verholfen. Insgesamt produzierten sie mit 1,03 Milliarden Litern Wein und Most die größte Jahresmenge seit 1999.

Alles Bio oder was? - Umstrittener Hype um Hanfprodukte

Hanfkaugummi, Hanfmüsli, Hanfdrops, Hanföl - Cannabis-Produkte sind in und gelten als Bio und gesund. Ein Hype mit Nebenwirkungen? Lebensmittelforscher und Behörden sehen das nicht ganz so entspannt.

Blick in die Weinkeller: Gäste erkunden 50 Güter an Saale und Unstrut

Hölzerne Fässer und vollmundige Weißburgunder: Am Wochenende haben etliche Gäste die «Tage der offenen Weinkeller und Weinberge» für ein Gespräch mit Weinkennern genutzt. Wann beginnt wohl die Lese?

Winzer im Klimawandel: Die Wiederentdeckung der Höhe

Für manche Weine wird es in Deutschland allmählich zu heiß. Deshalb zieht es Winzer immer mehr auch in höhere Lagen oder schattige Seitentäler. Dabei werden alte Weinberge wiederentdeckt.

Bundesweit Sonnenbrand-Schäden bei Trauben nach Hitze

Die jüngste Rekord-Hitze hat in deutschen Weinregionen stellenweise an Trauben Schäden durch Sonnenbrand verursacht. «Bei Temperaturen um die 40 Grad war es dann irgendwann einfach zu viel des Guten», sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts.

AHGZ-Mutter schluckt „Gastronomie & Hotellerie“ und „GV-kompakt“

Die AHGZ-Mutter dfv Mediengruppe hat ihr Portfolio vergrößert und verkleinert damit den Markt der Fachmedien in Deutschland: Das Unternehmen hat sich die Titel- und Nutzungsrechte von „Gastronomie & Hotellerie“ und „GV-kompakt“ gekauft. Die Titel werden nicht eigenständig weitergeführt, sondern in "bestehende dfv-Titel integriert".

Viren-Gefahr: Tiefkühlbeeren vor dem Verzehr erhitzen

Beeren schmecken im Dessert, auf Kuchen oder auch als Snack zwischendurch. Sie können allerdings Krankheitserreger oder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Gerade bei tiefgefrorenen Beeren sei vorsichtig geboten.

Melitta wird offizieller Kaffee-Partner von Borussia Dortmund

Die Melitta Group und Borussia Dortmund haben eine Partnerschaft vereinbart. Ab der Saison 2019/20 wird Melitta offizieller Kaffee-Partner vom BVB. Die exklusive Partnerschaft ist auf drei Jahre angelegt und gilt für die DACH-Region.

Ermittlungen gegen Weinkellerei - Branche spricht von Einzelfall

Die jüngsten Ermittlungen gegen eine rheinhessische Kellerei wegen Betrugsverdachts sind aus Sicht der Branche ein Einzelfall. «Es zeigt, dass das Kontrollsystem funktioniert», sagte am Mittwoch der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher.

Deutscher Sektpreis 2019: Die Gewinner

Knapp vier Liter Sekt trinkt der Deutsche jedes Jahr im Schnitt. Damit ist Deutschland der größte Markt der Welt für Schaumweine. Meiningers Deutscher Sektpreis 2019 hat jetzt die besten Tropfen ausgezeichnet.

Millionen Liter Wein wegen Ermittlungen um verschnittenem Rebensaft gesperrt

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen möglicherweise nicht rechtmäßig hergestelltem und vermarktetem Wein, ist eine beträchtliche Menge an Rebensaft behördlich gesperrt worden. Betroffen seien rund sechs Millionen Liter aus dem Lager der rheinhessischen Kellerei sowie einige hunderttausend schon an Kunden gelieferte Liter.

Lebensmittelüberwacher testen Smoothies und finden Rückstände

Bei Tests von pürierten Obst- und Gemüsegetränken, Smoothies genannt, sind in 29 Prozent der 19 Proben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt worden. In einer Probe seien Rückstände von gleich sechs Mitteln gegen Pilzbefall gefunden worden.

Hype um Beyond Meat hält an - Umsatzplus von 287 Prozent

Die Euphorie um vegane Burger von Beyond Meat hält an - der Umsatz der Firma explodierte zuletzt regelrecht. Doch der Boom wirft auch Fragen auf - zum Beispiel: Sind Fleischersatz-Produkte gesünder? Nicht alle finden hochverarbeitete Nahrung aus dem Labor verlockend.

800 Aromen pro Bohne - Wie regionale Röstereien den Markt aufmischen

Schwarz, heiß, bitter, macht wach - ist das Geheimnis guten Kaffees wirklich so einfach? Kleine Röstereien mit einem differenzierteren Blick auf des Deutschen liebstes Getränk erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und treiben dabei auch die Großen im Markt vor sich her.

Trump droht mit Strafzöllen: Wird französischer Wein zum Bauernopfer?

Die Franzosen sind stolz auf ihre guten Weine. Auch für die Wirtschaft ist der Weinexport wichtig. Dem droht nun US-Präsident Trump einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und sogar zur Qualität des französischen Weins hat er eine Meinung.

Rügener Insel-Brauerei: Jedes zweite Bier ist alkoholfrei

Die junge Rügener Insel-Brauerei hat in diesem Sommer erstmals alkoholfreie Biere im Sortiment. Die Nachfrage sei so groß, dass ihr Anteil bereits die Hälfte der Produktion ausmache.

Nestlé bleibt etwas hinter Erwartungen zurück

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat die Umsatzerwartungen im ersten Halbjahr leicht verfehlt, die Jahresziele aber bestätigt. Von Januar bis Juni legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus eigener Kraft um 3,6 Prozent zu.

Schnapshersteller Diageo legt zu - gute Geschäfte in Asien

Der weltgrößte Schnapsbrenner Diageo hat im vergangenen Geschäftsjahr vor allem von guten Geschäften in Asien profitiert. Aber auch in den meisten anderen Regionen konnten die Briten zulegen.

Beck's-Brauer AB Inbev macht gute Geschäfte

Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev hat nach einem starken Jahresstart auch im zweiten Quartal gute Geschäfte gemacht und ist weiter gewachsen. Der Umsatz sei um 6,2 Prozent auf knapp 14 Milliarden US-Dollar (12,6 Mrd Euro) gestiegen, teilte der Konzern mit.

Auf der Suche nach dem besten Bier-Sommelier der Welt

Im September findet die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier in Rimini statt. Bei dem von der Doemens Akademie veranstalteten Wettbewerb werden 80 Biersommeliers aus 18 Nationen antreten. Darunter sind 15 deutsche Teilnehmer.

Berlin ist Hochburg der Döner-Produzenten

Es ist schöner mit Döner: In Berlin gibt es nach Einschätzung des Landesamts für Gesundheit und Soziales mehr Döner-Produzenten als in jeder anderen deutschen Stadt. Berliner Produzenten exportieren die Spieße auch tonnenweise in die Türkei.

„Nachts im Museum“ mit Villeroy & Boch - Individuelle Projektlösungen im Erlebnishotel „Krønasår“

„Krønasår – The Museum-Hotel“: So heißt das neue Erlebnishotel im Europa-Park in Rust. Villeroy & Boch lieferte als keramischer Komplettanbieter sowohl Sanitärkeramik als auch individuell designtes Geschirr für den Gastronomie-Bereich.

Metro empfiehlt Aktionären Ablehnung des Übernahmeangebots

Der Handelskonzern Metro lehnt die Übernahmeofferte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky ab. Allerdings ließen sich Vorstand und Aufsichtsrat in der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme ein Hintertürchen offen.

Warnung vor Salmonellen in Schafskäse

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt in mehreren deutschen Bundesländern vor Salmonellen in einem Schafskäse aus Frankreich. Betroffen seien die Käsesorten Brebis Du Lochois Petit Cendre, Brebis Du Lochois Petit Blanc und Brossauthym.

ADA International: Bio-Kosmetik aus der Bio-Tube

ADA International nutzt erstmals für die Reederei Hapag Lloyd Cruises die PICEATM wood tube für eine personalisierte Kosmetiklinie. Die Tube, die aus 95 Prozent nachwachsenden Rohstoffen besteht, wurde 2019 vom Hotelverband als Produktinnovation vorgeschlagen.

Coca-Cola steigert Gewinn und Umsatz deutlich

Der US-Getränkeriese Coca-Cola hat im zweiten Quartal, dank hoher Nachfrage nach weniger zuckerhaltigen Soft-Drinks, starke Geschäftszuwächse verbucht. Verglichen mit dem Vorjahreswert stieg der Gewinn um 13 Prozent, wie der Pepsi-Rivale mitteilte.

Von wegen gute Alternative: Viele Bambusbecher geben Schadstoffe ab

Die Stiftung Warentest fällt ein hartes Urteil über Bambusbecher: Nur einer der Mehrwegbecher für Kaffee und Tee hält halbwegs, was er verspricht. Bei den anderen gehen Schadstoffe auf den Kaffee über und sie werben mit falschen Öko-Versprechen.

Pentagast und METRO kooperieren

Pentagast, Deutschlands größter Zusammenschluss von 24 Gastronomie- und Großküchenausstattern, und der Großhändler METRO Deutschland, starten ab September eine Kooperation. Ziel dieser Partnerschaft ist es, Gastronomen maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand anzubieten.

550 Betriebe: allinvos mit Rekordwachstum

allinvos startet durch: Im Jahr 2019 zählt das Unternehmen über 550 Betriebe und hat seinen Kundenstamm im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Heute nutzen über 1.600 Nutzer in acht Ländern die Leistungen des Anbieters für Online-Kreditorenmanagement.

Franke Gruppe kauft sich in Italien ein

Die Schweizer Franke Gruppe hat eine Mehrheitsbeteiligung an Dalla Corte S.R.L erworben. Das italienische Unternehmen aus Mailand (Baranzate) produziert Siebträger-Espressomaschinen im Premiumsegment für den privaten und professionellen Bereich.

AB Inbev verkauft Australien-Geschäft

AB Inbev verkauft das eigene Australien-Geschäft für rund 11,3 Milliarden Dollar an den japanischen Brauereikonzern Asahi. Über die Bühne gehen soll das Ganze bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres. Bei den Anlegern kam die Nachricht gut an: Der Aktienkurs kletterte um mehr als fünf Prozent. 

Rebsaft verschnitten?: Möglicher Weinskandal in Rheinhessen

Die deutsche Weinwirtschaft steht möglicherweise vor einem großen Betrugsskandal: Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ermittelt gegen acht Beschuldigte aus Rheinhessen. Sie sollen unter anderem konventionellen Wein als Biowein verkauft haben.

Vom Löschpapier zum Weltkonzern: Melitta feiert 111. Geburtstag

Vor 111 Jahren revolutionierte eine einfache, aber geniale Idee den Genuss von Kaffee: Weil sich Melitta Bentz am bitteren Geschmack ihres Kaffees störte, durchlöcherte sie eine Blechdose, legte darauf das Löschpapier aus dem Schulheft ihres Sohnes und ließ den Kaffee durchlaufen. Der weltweit erste Kaffeefilter war geboren.

16. Meiningers International Spirits Award 2019: Boar Gin ist Gin des Jahres

Die Kategorie Gin war beim 16. Meiningers International Spirits Award (ISW) in diesem Jahr die am stärksten vertretene Spirituose. Damit bleibt das Trendgetränk auch 2019 ganz oben im Ranking. Bester Vertreter der Kategorie und damit Gin des Jahres 2019 wurde der Boar Gin der Familienbrennerei Boar Distillery.

Lekkerland startet Foodservice-Akademie

Mit einem neuen Schulungs- und Entwicklungszentrum will Lekkerland seinen Kunden helfen, von der wachsenden Nachfrage nach verzehrfertigen, frischen Snacks in der Unterwegsversorgung zu profitieren. Eine neue Akademie bietet Praxistrainings an.

Warsteiner verkauft mehr Bier - in Deutschland

Die Warsteiner Brauerei kann ihre positive Geschäftsentwicklung fortsetzen und blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurück. Insgesamt können die Warsteiner Biere ihren Absatz im Inland von Januar bis Juni um 3,1 Prozent steigern. Das Auslandsgeschäft ging um 8,1 Prozent zurück.

Metro bringt die Beyond Sausage nach Europa 

Seit kurzem ist die Beyond Sausage in allen deutschen Metro und Metro Gastro Großmärkten dauerhaft verfügbar. Die pflanzenbasierte Bratwurst wird zunächst im 10er und 50er Pack angeboten. Metro Deutschland ist der erste Großhändler in Europa, der die neuen Würstchen des Herstellers Beyond Meat im Angebot hat. 

Verband zu Warentest Untersuchung: „Naturprodukt Mineralwasser darf Keime enthalten“

„Mineralwasser ist ein Naturprodukt und darf wie andere Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs auch Keime enthalten“, dies stellt der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) anlässlich der jüngsten Veröffentlichung von Stiftung Warentest zu Mineralwasser klar. Bei einem Test von stillen Mineralwässern war nicht einmal jedes zweite natürliche Wasser ohne Kohlensäure gut.

2020 findet die Sonderschau Newcome wieder auf der Intergastra statt  

Vom 15. bis 19. Februar 2020 nutzen Start-up-Gründer und Jungunternehmer aus dem Gastro- sowie Hotelbereich wieder die Newcome, um ihr Geschäftsmodell der Fachwelt zu präsentieren. Die Sonderschau findet regelmäßig im Rahmen der Intergastra statt und bietet dazu die entsprechende Plattform.

Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert Nestlé für mangelnde Reduktion bei Zucker und Fett

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat sich 24 Nestlé-Produkte genauer angeschaut und einen Alt/Neu-Vergleich gemacht. Das Ergebnis: Bei der Reduktion von Zucker und Fett hat das Unternehmen offenbar zu viel versprochen. Lediglich beim Salz gab es Fortschritte. Bei vielen Produkten spielte das jedoch keine wichtige Rolle.

Metro-Übernahmepläne: Vorstand bewertet Angebot als zu niedrig

Metro hat von der Holding EP Global Commerce ein Übernahmeangebot erhalten. Wie Metro am Sonntag mitteilte, werde der Konzern dieses unaufgeforderte Angebot umfassend bewerten, sobald die vollständige Angebotsunterlage vorliegt. Der Vorstand ist jedoch überzeugt, dass das Angebot das Unternehmen erheblich unterbewertet.

Christoph Neumeister ist Falstaff-"Winzer des Jahres" in Österreich

Der Winzer Christoph Neumeister aus dem steirischen Vulkanland wurde bei der Falstaff-Weißweingala vor mehr als 1.000 Gästen in der Wiener Hofburg ausgezeichnet. Das Weingut Georg Frischengruber gewinnt den Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix 2019.

Analyse einer Grillnation: Krombacher präsentiert Deutschlands Grilltypen

Wer grillt da eigentlich im Sommer in Deutschland? Krombacher wollte es wissen und hat eine Umfrage bei YouGov in Auftrag gegeben. Bundesweit wurden über 2.000 Personen nach ihren Grillgewohnheiten befragt. Das Ergebnis ist Deutschlands erster großer Grilltypen-Test.

Teezahlen 2018: Teekonsum eingependelt auf hohem Niveau

Noch nie wurde in Deutschland eine längere Trocken- und Hitzeperiode verzeichnet als im Sommer 2018. Dennoch blickt Deutschlands Tee-Branche positiv auf das vergangene Tee-Jahr 2018 zurück. 5,2 Prozent des Tees gehen in Gastronomie und an Großverbraucher.

Coca-Cola und und Costa Coffee bringen neuen Fertigkaffee auf den Markt

Im vergangenen Jahr übernahm Coca-Cola das Unternehmen Costa Coffee, nun kommt in Großbritannien das erste gemeinsame Produkt auf den Markt. Der Fertigkaffee in der Dose soll 30 Prozent weniger Zucker enthalten als vergleichbare Produkte. Nach Großbritannien sollen Polen und China folgen.

Prominente SoKo mit Dietmar Bär und Günther Jauch kürt Festivalweine für „Tatort Eifel“

Eine Jury aus Tatort-Schauspielern, Krimi-Autoren, Kriminalisten und Weinfachleuten hat drei Moselweine für das Krimifestival Tatort Eifel ausgesucht. Die „Sonderkommission“ um Tatort-Darsteller Dietmar Bär sowie Fernsehmoderator Günther Jauch stellte drei Weine vor, die beim Festival ausgeschenkt werden.

Oetker legt mit Getränken zu, Radeberger-Gruppe wächst um vier Prozent

Wie die Oetker-Gruppe bekannt gab, konnte die Radeberger-Gruppe den Getränkeabsatz und die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2018 konsolidiert um vier Prozent steigern. Auch mit Sekt, Wein, Spirituosen und alkoholfreien Getränken machten die Bielefelder gute Geschäfte.

Höchste Ehrung der Brauwirtschaft: Zwölf Brauereien mit Bundesehrenpreis ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zwölf Brauereien mit dem Bundesehrenpreis, der höchsten Auszeichnung der deutschen Brauwirtschaft, ausgezeichnet. Die Preisträger hatten bei der Qualitätsprüfung für Bier der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zuvor die besten Gesamtergebnisse erzielt.

Streit mit Monster: Coca-Cola könnte neuen Energy-Drink wieder vom Markt nehmen müssen

Der Energy-Drink-Hersteller Monster Beverage kämpft dafür, dass Coca-Cola seinen neuen Energy-Drink wieder vom Markt nimmt. „Der Anspruch von Coca-Cola, dieses Produkt weiterhin zu verkaufen, wird vom Ergebnis des Schiedsgerichts abhängen", sagte Monster Beverage dem Berliner „Tagesspiegel“.

Geflügelwirtschaft startet Kampagne für Kennzeichnung in Restaurants

In der vergangenen Woche fiel der Startschuss für eine Initiative der deutschen Geflügelwirtschaft für eine Kennzeichnung von Geflügel in der Gastronomie: "Der Klüger fragt nach" heißt es ab sofort in Videos auf YouTube und Facebook, auf Online-Werbebannern, Plakaten und Postkarten.

Weinexport startet positiv ins Jahr 2019

Die Exporte deutscher Weine haben sich im ersten Quartal positiv entwickelt. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilte, stieg der Wert der ausgeführten Weine im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent auf 67 Millionen Euro und die Menge um ein Prozent auf 230.000 Hektoliter.