Grüne Woche startet mit Rekordbeteiligung

| Industrie Industrie

Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) startet im Jahr 2019 mit der bislang höchsten Beteiligung in ihrer 93-jährigen Geschichte. 1.750 Aussteller aus 61 Ländern präsentieren sich vom 18. bis 27. Januar auf der globalen Leitmesse für  Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Die offiziellen internationalen Beteiligungen erreichen mit 36 Länderpräsenzen einen neuen Höchststand. Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt werden auf dem Berliner Messegelände erwartet. Die Bundesregierung zeigt mit drei Sonderschauen des Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltministeriums Flagge. Finnland ist bei seiner 25. Jubiläumsbeteiligung das erste nordische Partnerland der IGW. Das nördlichste Agrarland der EU, das im 2. Halbjahr 2019 die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird, stellt in Halle 10.2 unter dem Motto „Aus der Wildnis“ erstmals in großer Vielfalt Produkte aus der arktischen Landwirtschaft vor.

Bei ihrer 84. Auflage präsentiert die traditionsreichste und besucherstärkste Berliner Messe eine globale Marktübersicht der Ernährungswirtschaft sowie das größte Angebot an regionalen Spezialitäten auf Messen. Höhepunkt bei den mehr als 300 messebegleitenden Fachveranstaltungen ist das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA, 17.-19.1.), zu dem rund 70 Landwirtschaftsminister sowie die Spitzenvertreter des globalen Agribusiness‘ erwartet werden. Das Leitthema lautet „Landwirtschaft digital - Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Die landwirtschaftlich und gartenbaulich geprägten Sonderschauen der Grünen Woche 2019 schaffen eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum. Mit 125.000 Quadratmetern ist die zur Verfügung stehende Hallenfläche auf dem Berlin ExpoCenter City ausverkauft. Die Messe Berlin erwartet in den zehn Messetagen rund 400.000 Fach- und Privatbesucher.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche zeigt sich mit neuem Allzeithoch bestens aufgestellt für die Anforderungen und Herausforderungen des Marktes. Sie ist die globale Leitmesse des internationalen Agribusiness‘. Für die Fachwelt ist sie das bedeutendste agrarpolitische Event. Dem Lebensmittelhandel bietet die Grüne Woche eine umfassende Marktübersicht über regionale Nahrungs- und Genussmittel. Das macht sie auch zu einem Testmarkt mit Hunderttausenden Verbrauchern. Die Präsenz von Bundespräsident und Bundeskanzlerin, das starke Engagement von drei Bundesministerien im Ausstellungsbereich sowie die rund 70 erwarteten Landwirtschaftsminister aus aller Welt unterstreichen auch in diesem Jahr den herausragenden politischen Stellenwert der Messe.“

Die Eröffnungsfeier der 84. Grünen Woche findet am 17. Januar um 18 Uhr im CityCube Berlin statt. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner eröffnet die Messe. Das Partnerland Finnland gestaltet das Rahmenprogramm und richtet den anschließenden Empfang für die rund 3.600 Ehrengäste aus 100 Ländern aus.

Veranstaltet wird die Internationale Grüne Woche Berlin von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Zur aktuellen Branchensituation und zum wirtschaftlichen Stellenwert ihrer Wirtschaftszweige äußerten sich die Trägerverbände der Grünen Woche auf der heutigen Eröffnungspressekonferenz unter anderem wie folgt:

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Landwirtschaft geht alle an. Wir Landwirte schauen verhalten optimistisch, aber auch mit einem klaren Blick für politische Unsicherheiten auf die kommenden Monate. Umbrüche in der deutschen Politik, aber vor allem in Europa vor den Wahlen und nicht zuletzt der Brexit können die Landwirtschaft empfindlich treffen. Der Anspruch, Landwirtschaft in die Mitte der Gesellschaft zu stellen, bewegt die Bauernfamilien in diesem Jahr mehr denn je. Nur gemeinsam können wir es schaffen, die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen und den damit verbundenen Kosten zu überbrücken. Um die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern, müssen wir gleichzeitig die Marktpartner und die Verbraucher mit einbinden. Es geht für unsere Branche inzwischen um nichts weniger als um den Erhalt des Standorts Deutschland. Gute Rahmenbedingungen sind nicht nur wichtig für den Erfolg der deutschen Landwirtschaft, sondern auch für ein gutes und vielfältiges Angebot aus heimischer Erzeugung unter hohen Standards. Nie zuvor in der Geschichte ist die Landwirtschaft ihrer gesellschaftlichen Aufgabe, der sicheren Versorgung Aller mit günstigen und hochwertigen Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion so erfolgreich gerecht geworden wie heute. Darauf sind wir stolz und daran werden wir weiter arbeiten.“

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE):

Für das Jahr 2018 erwartet die Ernährungsindustrie eine stabile Umsatzentwicklung: Nach ersten Schätzungen konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich leicht um 0,3 Prozent auf 180,0 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit stabilisierte sich die Branchenkonjunktur nach einem Rekordergebnis in 2017 auf hohem Niveau. Dieses Ergebnis spiegelt den gesamtwirtschaftlichen Trend wider.

Da sich der Inlandsumsatz um 0,1 Prozent verringerte, kam dem Exportgeschäft als Ertragsstütze und zur Kapazitätsauslastung erneut eine große Bedeutung zu. Insgesamt konnten die Lebensmittelexporte geschätzt um 1,1 Prozent auf 60,8 Milliarden Euro gesteigert werden.

Dabei erhielt das Exportwachstum in der EU - dem größten Exportmarkt der Branche - einen deutlichen Dämpfer, die Exporte legten nur um 0,4 Prozent zu. Auch der bevorstehende Brexit machte sich bereits 2018 bemerkbar und die Exporte nach Großbritannien wurden leicht zurückgefahren.

Fakt ist: Ein Viertel des Umsatzes der Ernährungsindustrie und damit auch der Arbeitsplätze hängen allein am Export in den EU-Binnenmarkt. Um Wachstumschancen und Arbeitsplätze zu sichern, müssen wir daher im kommenden Jahre alle Anstrengungen unternehmen, um das Modell der Europäische Union, das uns 60 Jahre Frieden und Wohlstand gebracht hat, zu stärken. Hier sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefordert.

Drei Bundesministerien mit eigenen Sonderschauen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt in Halle 23a, wie Digitalisierung auf dem Acker aussieht, wie Roboter den Landwirten oder Winzern die Arbeit erleichtern und wie Digitalisierung dem Tierwohl nützt. Unter dem Motto „Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne“ werden die Besucher durch einen digitalen Milchviehstall und einen digitalisierten Weinberg mit integriertem Weinkeller geführt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verdeutlicht in Halle 5.2a: „EINEWELT ohne Hunger und ohne Kinderarbeit ist möglich“. Das BMZ präsentiert sich gemeinsam mit der Welthungerhilfe, dem WWF, Fairtrade, Brot für die Welt, Misereor und vielen weiteren Organisationen und engagierten Unternehmen. Wieder auf der Grünen Woche vertreten ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Im Ausstellungsbereich der Halle 6.2b werden die Themen ländliche Infrastruktur, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Artenschutz dargestellt.

Regionale Spezialitäten und Food-Trends

Ungebrochen ist der Appetit auf regionale Spezialitäten. Die Herkunft der Lebensmittel spielt für den Konsumenten bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Spezialitäten aus allen Kontinenten sowie regionale Nahrungs- und Genussmittel füllen rund zwei Drittel der Ausstellungsfläche der Grünen Woche 2019.

36 Staaten sind mit offiziellen Ländergemeinschaftsschauen vertreten: Aserbaidschan (Halle 6.2b), Bulgarien (18), Dänemark (8.2), Estland (8.2), Finnland (10.2), Frankreich (11.2), Georgien (7.2b), Indonesien (6.2b) Ita-lien (17), Kasachstan (8.2), Katar (6.2a), Kosovo (6.2b ), Kroatien (18), Lettland (8.2), Lichtenstein (17), Litauen (8.2), Marokko (18), Mazedonien (6.2a ), Mosambik (6.2a), Niederlande (18), Norwegen (8.2), Österreich (15.1), Polen (11.2), Portugal (7.2b), Rumänien (18), Russische Föderation (2.2b), Schweden (8.2), Schweiz (17), Slowakei (6.2a), Slowenien (6.2a), Sri Lanka (6.2a), Thailand (6.2a), Tschechische Republik (8.2), Ukraine (7.2a), Ungarn (11.2), Usbekistan (2.2b).

Darüber hinaus werden 24 Länder durch Importeure und/oder Exporteure repräsentiert: Ägypten (5.2a), Armenien (7.2b), Äthiopien (5.2a), Belarus (6.2b), Belgien (6.2b), Griechenland (6.2a), Großbritannien (6.2b), Indien (6.2a), Iran (6.2b), Irland (7.2b), Kamerun (6.2a), Kanada (7.2b), Kenia (6.2b), Kolumbien (6.2a), Luxemburg (7.2c), Mongolei (6.2b), Nepal 7.2b), Peru (6.2b), Spanien (6.2b), Südafrika (6.2a), Südkorea (8.1), Tunesien (6.2b), Türkei (6.2b), USA (6.2a).

Was Deutschlands Regionen an Nahrungs- und Genussmitteln zu bieten haben, wird bei den Gemeinschaftsbeteiligungen der deutschen Bundesländer serviert: Badische Schäufele, hessische Ahle-Wurscht oder Freiberger Eierschecke, regionale Spezialitäten munden den Verbrauchern und sind so vielfältig wie nirgendwo sonst auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2019 zu kosten. Rund 500 Aussteller von der Küste bis zu den Alpen servieren mit viel Lokalkolorit ihre heimischen Genüsse. Bayern (Halle 22b), Baden-Württemberg (5.2b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (9), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a), Thüringen (20).

„Wie schmeckt die Zukunft?“ – Antworten geben der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Halle 22a. Impulse setzen in der Trendshow der Lebensmittelbranche Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Systemgastronomie sowie aus der Food Startup-Szene. Die Besucher lernen beispielsweise das weltweit erste alkoholfreie Proteinbier kennen, proteinreiche Hanfsamen im Müsli, Salat oder Smoothie, die Jackfrucht aus Sri Lanka oder die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Mikroalge.

Neue Geschmackserlebnisse bietet die Markthalle 1.2a – vor allem mit nationalem und internationalem Street Food. Algenpastete, mexikanische Burritos oder scharfe Chickenwings aus Korea treffen immer mehr den Geschmack experimentierfreudiger Verbraucher. Vegetarisches Street Food aus Afrika wie Bricka Sweet n´spicy mit Süßkartoffeln, veganes Gurkenlimetteneis am Stiel mit Gurkenscheibe, chinesische Dumplings in Chili-Öl, japanische Ramen-Suppe und peruanisches Pisco Sour, sogar gebratene Insekten, Insektenriegel und Käsekuchenschnaps finden sich hier auf der Speisekarte.

Die ganze Vielfalt des Ökolandbaus ist in der Biohalle 1.2b zu finden. Unter dem Motto „Bio – mehr Platz für Leben“ können die Besucher bei Öko-Bauern, -Bäckern, -Imkern und -Winzern aus erster Hand erfahren, wie leckere Bio-Produkte entstehen und viele Öko-Spezialitäten auch gleich für den Genuss zuhause kaufen. Schauen, schnuppern, schmecken – dazu lädt das Fisch-Informationszentrum e. V. (FIZ) aus Hamburg in Halle 14.1 ein. Die frischen Fische, Krebs- und Weichtiere aus den Weltmeeren und den Teichen, Flüssen und Seen der verschiedenen Regionen Deutschlands sind die Hingucker im prall gefüllten Eisbett. Bereits zum vierten Mal präsentiert sich das WEINWERK exklusiv für selbstvermarktende Weinerzeuger aus Deutschland. Angeboten, ausgeschenkt und verkauft werden im frühlingshaften Ambiente der Blumenhalle 9 inländische Weine sowie Perl- und Schaumweine.

Landwirtschaft live und multimedial erleben

Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo ihr Essen herkommt, wie die Tiere gehalten werden und welche Mittel auf den Feldern ausgebracht werden. Um die Bevölkerung stärker ins Gespräch über moderne Landwirtschaft zu bringen, baut das Forum Moderne Landwirtschaft gemeinsam mit rund 60 Unternehmen, Organisationen sowie Verbänden aus der Agrarbranche den ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 auf – und das bereits zum 20. Mal!

Milch verkosten, am Steuer eines Traktors Platz nehmen oder dem handwerklichen Treiben in der gläsernen Bäckerei zuschauen: Der ErlebnisBauernhof ermöglicht den Besuchern viele spannende Einblicke in die Moderne Landwirtschaft – live vor Ort oder in Form von 360-Grad-Videos und 3D-Anminationen bis hin zu einem virtuellen Streifzug durch die Betriebe mittels augmented reality,

Die ländlichen Regionen präsentieren sich im starken Viererverbund in Halle 4.2 - mit ländlichen Angeboten, die im wahrsten Sinne des Wortes Lust aufs Land machen. Die vier Themenbereiche „Lust aufs Land - ländliche Entwicklung“, „Multitalent Holz“, „Nachwachsende Rohstoffe“ sowie „Wild, Jagd, Natur“ laden dazu ein, das Landleben mitten in der Großstadt zu genießen.

Stimmgewaltig und quicklebendig geht es in den Hallen 25 und 26 zu. Hier bellen und blöken, muhen und miauen Hunderte der beliebten und seltenen Haus- und Heimtiere – eine gehörige Prise Stallgeruch inklusive. Zwei Bundesschauen für Sportponys (18.-20.1.) und Robustponys (21.-22.1.), Polosport und die HIPPOLOGICA (24.-27.1.) als das Hallenreitsportevent der Grünen Woche, die Präsentationen von landwirtschaftlichen Nutztieren bis hin zum Wollschwein als der gefährdeten Rasse des Jahres sind nur einige Highlights. Überaus sehenswert ist die „WELT DER RINDER“ in den Ställen der Tierhalle 25 - mehr als 20 verschiedene Rinderrassen unterschiedlicher Nutzungsformen. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände wird Wissenswertes zu den Schaf- und Ziegenrassen und ihre landwirtschaftliche Nutzung veranschaulichen.

Die Erlebniswelt Heimtiere kehrt mit Zwei- und Vierbeinern, mit behaarten, geschuppten und gefiederten tierischen Hausgenossen zurück in Halle 26c.

Blühendes Wunder wieder in Halle 9

Wenn Berlin im Januar noch von winterlichen Grautönen geprägt sein wird, zeigen Landgard und die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ die blumige Seite einer lebendigen Großstadt. In der Blumenhalle 9 werden unter dem Motto „Blooming City: bunt – kreativ– natürlich“ vielfältige urbane Kulissen mit Tausenden Blumen und Blüten völlig neu inszeniert. Die Grüne Woche-Besucher werden zehn Tage lang mit floraler Vielfalt und Ästhetik, spannenden Mitmach-Aktionen, Influencer-Aktionen vor Ort und einem Gewinnspiel für Blumen und Pflanzen begeistert. Für die aufwändige Umsetzung der attraktiven garten- und landschaftsbaulichen Gestaltungen zieht die Blumenhalle wieder in die 7.500 Quadratmeter große Halle 9, wo sie viele Jahrzehnte bis zum Jahr 2015 angesiedelt war. Die urbanen Szenerien werden gestaltet mit mehr als 60.000 Blüten und über 30.000 wieder verwertbaren Paletten.

Berlins Kleingärtner kümmern sich seit mehr als 100 Jahren um das Klima in der Hauptstadt. Auf der Grünen Woche 2019 zeigen die Gartenfreunde aus Berlin, Brandenburg und Niedersachsen, wie sie klimafreundlich und ökologisch gärtnern und wie sie sich auf die Veränderungen im eigenen Garten einstellen.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) legt seinen Schwerpunkt auf das Thema „Nachhaltigkeit im Gartenbau“. Mit einem Nachhaltigkeitspfad werden die Leistungen der Branche im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit erlebbar gemacht.

Angebunden an die Blumenhalle 9 lädt der Gartenbaubereich der Grünen Woche in den Hallen 8.1, 10.1, 11.1 und 12 zum Shoppen ein. Die riesige Auswahl reicht von Sämereien, Knollen und Blumenzwiebeln über Zubehör für Balkon, Terrasse und Garten bis zum Gewächshaus, Wintergarten und kompletten Gartenhaus. Darüber hinaus  gibt es viele Angebote für Haus und Haushalt.

Professional Center: exklusiv für den Handel

Im Professional Center (21.-25.1.) können Einkäufer, Händler, Caterer und F&B-Manager exklusiv und abseits des Messetrubels regionale Besonderheiten und Spezialitäten der Produzenten der nationalen und internationalen Länderbeteiligungen entdecken. Am 21. Januar findet hier unter anderem auch eine Veranstaltung des IFS (International Featured Standards) zu Lebensmittelsicherheit und –qualität statt. Die Standards sollen sicherstellen, dass Produkte und Dienstleistungen zertifizierter Unternehmen sowohl den Kundenanforderungen als auch den gesetzlichen Anforderungen im Bestimmungsland entsprechen.

Neues und Unerwartetes für den LEH gibt es im Professional Center auch bei den beiden Startup-Days am 23. und 24. Januar. Mit diesem auf der IGW 2018 überaus erfolgreich eingeführten Format will die Messe Berlin den interessantesten und originellsten Food-Startups eine Bühne bieten und ihnen Starthilfe und Anschub für ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen geben. Die jungen Unternehmen präsentieren nicht nur aktuelle Foodthemen, sondern bilden auch den Wandel des Konsumentenverhaltens ab. Zwar gestalten die Big Player zum Großteil das Angebot, dennoch setzt der Lebensmitteleinzelhandel auch verstärkt auf neue Marken. So genannte Microbrands bedienen das gewachsene Bedürfnis der Konsumenten nach Unterschiedlichkeit in Geschmack, Herkunft des Produktes, Herstellung oder Vereinbarkeit mit gesundheitlichen, lebensanschaulichen oder religiösen Ernährungsgewohnheiten.

Am 22.Januar wird der „Regional-Star 2019“ auf der Grünen Woche verliehen. Lebensmittel Praxis und Grüne Woche zeichnen hierbei die überzeugendsten nachhaltigen Regional-Konzepte aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus.

Grüne Woche young generation

Zum Schülerprogramm der IGW 2019 werden über 20.000 Schüler aus Berlin, Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern zum praxisnahen Unterricht auf dem Berliner Messegelände erwartet. Die Schülerinnen und Schüler erfahren bei den Ausstellern beispielsweise die Grundlagen des Backhandwerks, wie Beete fachgerecht angelegt werden oder die wichtige Bedeutung von Bienen für die Landwirtschaft. Neben einem gesunden Frühstück und spannenden Programmpunkten bei landwirtschaftlichen Nutztieren kann sogar ein Tierarztdiplom erworben werden.

Alle wichtigen Besucher-Informationen

Bei den Öffnungszeiten und Eintrittskarten bietet die Messe Berlin viele Varianten für den geplanten oder spontanen Messebesuch. Geöffnet ist die Messe vom 18. bis 27. Januar für Fach- und Privatbesucher von 10 bis 18 Uhr, am „Langen Freitag“ (25.1.) von 10 bis 20 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten kosten zehn Euro. Von Montag bis Freitag gibt es die Happy Hour-Karte täglich ab 14 Uhr für zehn Euro und die Familienkarte (max. 2 Erwachsene und max. 3 Kinder bis 14 Jahre) für 31 Euro. Das Sonntagsticket (20. oder 27.1.) kostet zwölf Euro (gilt nur an einem der beiden Sonntage). Die Sonntage eignen sich besonders für Familien. Gruppen ab zwanzig Personen zahlen für die Tageskarte zwölf Euro, Schülergruppen mit Schulbescheinigung vier Euro pro Schüler. Die Grüne Woche-Dauerkarte ist für 42 Euro erhältlich. Alle Infos zur Onlinebuchung von Eintrittskarten unter www.gruenewoche.de/FuerBesucher/Tickets/.

Von der A10 (Berliner Ring) auf die A100, A111 oder A115 bis Autobahndreieck Funkturm, Abfahrt Messedamm. Nutzen Sie die Parkplätze am Olympiastadion. Von dort fährt ein kostenloser Shuttle-Service direkt zum Nord- und Südeingang des Messegeländes. Behindertenparkplätze stehen auf dem P1 und P2 vor dem Eingang Nord und auf dem Parkplatz P14 vor dem CityCube Berlin zur Verfügung. Das Messegelände und das Parkhaus des ICC Berlin befinden sich außerhalb der Umweltzone. Anreisende mit dem Pkw, die über die Autobahn kommen und von den Anschlussstellen Messegelände/ Messedamm direkt zur Messe fahren, befinden sich außerhalb der Zone und benötigen keine Plakette.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn S3 und S9 bis zum Bahnhof Messe Süd; S-Bahn S3, S5, S7, S9 bis zum Bahnhof Westkreuz; S-Bahn S41, S42, S46 bis zum Bahnhof Messe Nord; U-Bahn U2 bis zu den Bahnhöfen Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz; Buslinien 104, 139, 349, M49 zum Messedamm/ZOB und mit den Buslinien X34, X49 bis zum Theodor-Heuss-Platz oder Messe Nord / ICC.

Über die Internationale Grüne Woche Berlin

Die Internationale Grüne Woche Berlin ist die besucherstärkste und traditionsreichste Berliner Messe und zählt zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland überhaupt. Im Jahr 2019 blickt sie auf eine 93-jährige Geschichte zurück und öffnet nun schon zum 84. Mal ihre Pforten. Keine andere internationale Ausstellung mit direkter Einbindung von jährlich hunderttausenden Konsumenten fand häufiger in Deutschland statt als die Grüne Woche. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse hat sich die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entwickelt. Seit 1926 präsentierten sich rund 90.000 Aussteller aus 130 Ländern den 33,3 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Veltins-Brauerei: Peter Peschmann neuer Geschäftsführer „Technik“

Weichenstellung: Walter Bauer übergibt die Geschäftsführung des technischen Bereiches der Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, an Peter Peschmann, der in Zukunft über die Produktion der Traditionsbrauerei wacht. Walter Bauer prägte die Brauerei eine Epoche lang.

Roel Annega wird Vorsitzender der Geschäftsführung beim Gerolsteiner Brunnen

Roel Annega (55) wird am 1. August 2019 neuer Gerolsteiner-Chef. Der gebürtige Niederländer übernimmt die Verantwortung für Strategie, Marketing, Vertrieb und International bei Deutschlands führendem Mineralbrunnen.

Nährwertampel: Gericht stoppt Nutri-Score bei Iglo

Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegen die Kennzeichnung von Iglo-Verpackungen mit dem Kennzeichnungssystem Nutri-Score erlassen. Die Einführung der Nährwertampel auf iglo-Produkten ist damit vorläufig gestoppt. Wer den klagenden Wettbewerbsverband beauftragt hat, ist unklar.

Radeberger gibt eigene Kölsch-Brauerei auf

Es sei eine Nachricht, die in Köln und der Bierbranche für Gesprächsstoff sorgen werde, so die Radeberger-Gruppe. Zwei Kölsch-Brauereien agieren zukünftig von einem Brauereihof aus – bleiben dabei aber eigenständige Unternehmen, die im Markt auch weiterhin als Wettbewerber antreten.

90 Jahre Coca-Cola „made in Germany“

Am 8. April 1929 starteten die Abfüllung und der Vertrieb der ersten Coca-Cola in der 0,2 Liter Glasflasche in Essen. Heute bietet das Unternehmen 80 verschiedene Getränke in unterschiedlichen Packungsvarianten an und ist damit größter deutscher Getränkehersteller für Erfrischungsgetränke. Rund 8.000 Menschen aus 60 Nationen arbeiten an 35 Standorten.

Zweitgrößter Jahrgang des Jahrhunderts: 10,27 Millionen Hektoliter Weinmost in 2018

Die bundesweite Weinmosternte des Jahrgangs 2018 beläuft sich auf 10,27 Millionen Hektoliter und liegt damit leicht unter den 10,67 hl, die noch im Oktober 2018 geschätzt worden waren, so das Deutsche Weininstitut. Damit ist 2018 der bisher zweitgrößte Jahrgang des Jahrhunderts nach 2007.

DWI zeichnet vier neue Riesling Fellows im Berliner Reichstag aus

Das Deutsche Weininstitut hat mit Lars Daniëls aus den Niederlanden, Nico Knott aus Belgien, Nils Flaaten aus Norwegen und Tomasz Prange-Barczyński aus Polen vier neue Riesling Fellows ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte für ihre internationalen Verdienste für den Riesling sowie den deutschen Wein insgesamt.

Coca-Cola Deutschland bringt Coca-Cola Energy auf den Markt

Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens bringt Coca-Cola einen Energydrink unter der Marke Coca-Cola auf den Markt. Coca-Cola Energy wird im Laufe des Jahres 2019 in verschiedenen Ländern eingeführt, der Fokus liegt zunächst auf Europa. In Deutschland ist die Einführung für Mai 2019 geplant.

„Deutsche Weine“ startet Podcast-Serie

Das Deutsche Weininstitut (DWI) geht mit einer neuen Podcast-Serie zu Wein- und Genussthemen an den Start. Die Hörbeiträge sind ab sofort bei Spotify, iTunes, Deezer und Soundcloud sowie auf einer neuen Themenseite der DWI-Homepage frei zugänglich.

AB InBev bläst Verkauf von Hasseröder und Diebels ab

AB InBev hat sich entschieden, die Marken Hasseröder und Diebels sowie die zugehörigen Brauereien in Wernigerode und Issum nicht zu verkaufen. Im vergangenen Jahr waren Verhandlungen mit dem deutschen Finanzinvestor CK Corporate Finance gescheitert, danach wurden die Gespräch mit anderen Interessenten wieder aufgenommen.

ProWein 2019: Weißwein überholt Rotwein

Die deutschen Verbraucher haben 2018 mehr Weiß- als Rotwein eingekauft. Im vergangenen Jahr waren 46 Prozent aller hierzulande eingekauften Weine weiß. Zuletzt war dies im Jahr 1999 der Fall. Auch Roséwein gewinnt Marktanteile hinzu.

ProWein 2019: Deutschlands beste Sekte ausgezeichnet

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat am 17. März auf der internationalen Fachmesse ProWein die drei besten Sekte ausgezeichnet, die aus insgesamt 200 eingereichten Proben aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten von einer internationalen Expertenjury zu den Siegern gekürt wurden.

ProWein 2019: 15. Meininger Award „Excellence in wine & spirit“ vergeben

Am Vorabend der Eröffnung der Messe ProWein in Düsseldorf, nahmen, vor rund 600 Gästen, sechs Persönlichkeiten aus der internationalen Weinbranche die Trophäen des 15. Meininger Award Excellence in wine & spirit in Düsseldorf entgegen. Weinunternehmer des Jahres national: Christof Queisser, Rotkäppchen-Mumm.

25 Jahre ProWein-Messe in Düsseldorf 

Zur Jubiläumsausgabe der Messe ProWein vom 17. bis 19. März werden über 6.800 Aussteller und rund 60.000 Fachbesucher erwartet. Nahezu alle Anbauregionen sind auf Ausstellerseite vertreten. Die erste Ausgabe der ProWein fand 1994 mit gerade einmal 321 Anbietern und 1.517 Besuchern statt.

Internorga Zukunftspreis 2019 verliehen

Traditionell am Vorabend der Messe wird der Internorga Zukunftspreis ​​​​​​​in den Kategorien ‚Trendsetter Produkt Nahrungsmittel & Getränke‘, ‚Trendsetter Produkt Technik & Ausstattung‘ sowie ‚Trendsetter Unternehmen Gastronomie & Hotellerie‘ verliehen. Überzeugt haben in diesem Jahr Bonduelle, WMF und das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.

Internorga mit Programm vom 15. bis 19. März 2019 in Hamburg 

Smarte Küchengeräte, digitale Services, nachhaltige Produktions- und Lieferketten, ungebrochener Snacking-Boom, spannende Wettbewerbe und neue Food- und Gastro-Konzepte: Die 93. Ausgabe der Internorga hat es in sich. Von Freitag bis Dienstag erleben Besucher auf dem Gelände der Hamburg Messe den gesamten Außer-Haus-Markt.

Weniger Absatz, mehr Umsatz: Bitburger-Brauerei will den Bierpreis retten

Bitburger versucht höhere Bierpreise durchzusetzen und verzeichnet mit seiner Anti- Aktionsniveau-Politik erste Erfolge: Bei einer guten Entwicklung der Hauptmarke Bitburger und einem Umsatzplus von 1,3 Prozent auf 797,0 Millionen Euro (2017: 786,6 Millionen Euro) zeigt sich die Bitburger Braugruppe zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr.

Die Highlights der Internorga 2019 im Überblick

Nach der Messe ist vor der Messe. Während Berlin noch die Nachwehen der ITB verkraften muss, macht sich Hamburg schon für die Internorga bereit. Vom 15. bis 19. März verwandelt sich das Gelände der Hamburg Messe und Congress dann in eine über 100.000 m² große Eventfläche für die Gastronomie.

Durchschnittspreis im Weinexport auf Rekordhoch

Die deutschen Weine sind im Ausland beliebt. Die dortigen Verbraucher haben im vergangenen Jahr durchschnittlich so viel wie noch nie für deutschen Wein gezahlt. Vor allem in Skandinavien legten die Ausfuhren ordentlich zu. Den größten Wertzuwachs konnten die deutschen Weinexporteure in Großbritannien erzielen.

„Frauen brauen!“: Carlsberg-Mitarbeiterinnen präsentieren ihre Bier-Kreation

Frauen haben Power, genauso wie männliche Brauer: Mit diesem Ansatz entstand bei Carlsberg Deutschland die Idee, zum Ehrentag für das weibliche Geschlecht, ein passendes Bier zu brauen. Von Frauen, für Frauen – und alle anderen Bierfreunde. Der Erlös geht zu 100 % an das Frauenzentrum FLAKS e.V. in Altona.

Europa-Park und Carlsberg unterzeichnen Partnerschaft

Die neue Wasserwelt „Rulantica“ im Europa-Park will ab Ende des Jahres Wasserratten aus aller Welt begeistern. Im Resort haben die Gäste dann nicht nur die Wahl zwischen neun Themenbereichen, sondern dürfen sich im dazugehörigen Museumshotel „Krønasår“ auch auf Getränke aus dem Hause Carlsberg freuen.

US-Sammelklage gegen Trivago abgewiesen

In den USA haben Investoren von Trivago das Unternehmen verklagt, nachdem die Aktien massiv an Wert verloren hatten. Laut Handelsblatt fühlten sich die Anleger verprellt. Ihrer Meinung nach habe sie das Online-Portal nicht auf „irreführende und umstrittene Verkaufspraktiken hingewiesen“. Ein Bundesgericht wies die Klage jedoch ab.

fritz-kola mit neuer Abfüllstation in Sachsen-Anhalt

Kürzere Transportwege, reduzierter CO2-Ausstoß und regionale Produkte: Für die fritz-kulturgüter GmbH​​​​​​​ ist die umweltbewusste Produktion ein zentraler Punkt der Unternehmensstrategie. Zum Netz an Abfüllbetrieben in Deutschland kommt nun ein fünfter Standort hinzu: Die neue Rampe in Gänsefurth/Hecklingen in Sachsen-Anhalt.

Greeley Koch verantwortet globales Marketing bei HRS

HRS gibt die Ernennung von Greeley Koch zum Vice President für Marketing und Content Creation bekannt. Koch soll dazu beitragen, die Inhalte und Botschaften von HRS für die Reisebranche weltweit zu optimieren. Dazu zählt, die richtigen Themen für die Fachkongresse von HRS zu setzen.

Die Gewinner der Falstaff WeinTrophy 2019 mit Winzer des Jahres

Zum neunten Mal verlieh Falstaff Deutschland Preise an herausragende Weinpersönlichkeiten: Für sein Lebenswerk wurde Hanno Zilliken geehrt, Mathieu Kauffmann (Reichsrat von Buhl) ist Winzer des Jahres.

Deutscher Weinmarkt leicht rückläufig

Der Supersommer 2018 hat zwar hierzulande für einen sehr guten Weinjahrgang gesorgt, dem Weinabsatz war das heiße Wetter allerdings nicht zuträglich. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der aktuellen GfK-Weinmarktanalyse mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 3,3 Prozent weniger Weine eingekauft als im Vorjahr.

Nominierungen für den Internorga-Zukunftspreis 2019 stehen fest

Wer auf der Shortlist des Internorga-Zukunftspreises steht, hat die Jury mit einer innovativen Nachhaltigkeitsstrategie, hoher Effizienz und verantwortungsvollem Handeln überzeugt. Aus zahlreichen Bewerbungen haben die Experten nun drei Finalisten ausgewählt. Von fair produzierter Arbeitskleidung aus recyceltem Plastikmüll aus dem Meer, bis hin zu transparenten Erzeugergemeinschafte,n könnte die Bandbreite kaum größer sein.

Internorga in diesem Jahr mit Bellavita Expo und Pizza-Weltmeisterschaft

Die Internorga erweitert das Ausstellerangebot aus Italien und holt mit der Bellavita Expo erstmals die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte nach Deutschland. Der deutsche Vorentscheid der Pizza-Weltmeisterschaft sowie die nationale Barista Meisterschaft finden ebenfalls auf der Messe statt.

Britischer Mozzarella profitiert vom Brexit

Nicht nur die Bürger bereiten sich auf den Brexit vor, auch die Unternehmen reagieren und setzen, wenn möglich, vermehrt auf heimische Produkte. Das bemerken auch die Hersteller von britischem Mozzarella. So zum Beispiel der ehemalige Rennfahrer Jody Scheckter, der mittlerweile einen Bio-Bauernhof betreibt.

Coca-Cola enttäuscht beim Umsatz

Coca-Cola musste die Gewinnerwartung fürs laufende Jahr einkassieren. Wie das Handelsblatt berichtet​​​​​​​, leidet der Konzern wie seine Mitbewerber unter steigenden Fracht- und Rohstoffkosten. Um diese zu kontern, wurden die Preise erhöht. Das kam bei der durstigen Kundschaft aber nicht so gut an. Helfen könnte eine neue Geschmacksrichtung.

Bei Gerolsteiner sprudeln Umsatz und Absatz

Der Gerolsteiner Brunnen blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Der Gesamt-Nettoumsatz von Mineralwasser und mineral-wasserbasierten Erfrischungsgetränken konnte um 7,8 Prozent auf 308,7 Mio. Euro gesteigert werden. Der Gesamtabsatz erhöhte sich auf 8,04 Mio. Hektoliter.

Ketchup-Klassiker: Heinz feiert 150-jähriges Jubiläum

Von der Meerrettichsauce zum bekanntesten Ketchup der Welt: Heinz feiert in diesem Jahr den 150. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum blickt das Unternehmen auf die Geschichte des Gründers Henry John Heinz und den Weg vom kleinen Familienunternehmen zum Global Player zurück. 

Schotten gewinnen Whisky-Streit gegen Schwaben

Ein Whisky aus dem Rems-Murr-Kreis darf nicht länger „Glen Buchenbach“ heißen. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden. Seit über fünf Jahren bekriegen sich die Schotten und Schwaben auf dem Schlachtfeld der EU-Spirituosenverordnung.

Ex-Worldhotel-Chef Rob Hornman heuert bei Hotelportal HRS an

Der ehemalige Wolrdhotels Chef, Rob Hornman, arbeitet jetzt für das Hotelportal HRS. Hornman, einstmals auch Vertriebs- und Marketingchef von Accor in Deutschland, wird Senior Vice President für die Region EMEA. Darüber hinaus gibt der Hotelvermittler weitere Personalien bekannt.

Fairtrade und Oxfam fordern Ende der Billig-Bananen

Auf der Fruchtmesse Fruit Logistica forderte Fairtrade gemeinsam mit Oxfam ein Ende der Abwärtsspirale für Bananenpreise. Trotz der steigenden Anforderungen an Qualität, Umwelt- und Arbeiterschutz, senken europäische Handelsketten ihre Einkaufspreise auf jährlicher Basis, so der Vorwurf.

Trivago macht Verlust und zeigt sich optimistisch

Die Hotelsuchplattform Trivago hat im vierten Quartal 2018 wieder Geld verdient. Für das Gesamtjahr 2018 schlägt aber ein Verlust vom 20,8 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz sank unter die Milliardengrenze. Für das laufende Jahr zeigen sich die Manager optimistisch. Trivago schrumpfe sich gesund, schreibt das Handelsblatt.

Pepsi will in die Gastro: Radeberger übernimmt Vertrieb

Die Radeberger Gruppe übernimmt den Vertrieb des PepsiCo-Portfolios in allen 16 Bundesländern. Die Partnerschaft bezieht sich auf den Vertrieb in der Gastronomie sowie in Getränkeabholmärkten. Gemeinsam soll die Präsenz von PepsiCo, insbesondere der zuckerfreien Cola Pepsi MAX, in der Gastronomie gestärkt werden.

Weingut Prinz von Hessen zum zweiten Mal auf der Berlinale vertreten

Berlinale-Stars genießen deutsche Weine: Das Weingut Prinz von Hessen ist zum zweiten Mal in Folge „Official Supplier“ für die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 7. bis 17. Februar 2019 stattfinden. Die Auswahl der Jury fiel auf den Prinz von Hessen Riesling Kabinett ROYAL trocken, Jahrgang 2016.

Grüne Woche zieht vorläufiges Fazit

Spitzentreffen des internationalen Agribusiness, eine überaus starke Präsenz der Bundespolitik und eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum: Die Internationale Grüne Woche Berlin hat nach eigenen Angaben auch 2019 ihren Stellenwert als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterstrichen. 

Krombacher-Brauerei gewinnt Streit um „Felsquellwasser“

Seit fast 60 Jahren sagt Krombacher in der Werbung, dass ihr Bier „mit Felsquellwasser gebraut“ sei. Nach einem Urteil des OLG Hamm wird die Brauerei dies auch weiterhin tun dürfen. Krombacher hat einen Rechtsstreit um ihr Brauwasser gewonnen, muss die Kosten des Verfahrens aber trotzdem tragen.

Unilever setzt auf heimische Gemüsesorten

Unilever Food Solutions will heimische Gemüsesorten wieder stärker auf die Speisekarten deutscher Restaurants bringen. Die Kampagne „Heimathelden“ stellt Pastinake, Schwarzwurzel und Co. in den Fokus und bietet für Profis Rezeptinspirationen und Anwendungsideen rund um altes und vergessenes Gemüse.

Bierbrauer und Bierbauch: Kalorien sollen auf die Flasche

Der Deutsche Brauer-Bund und der Verband Private Brauereien Deutschland haben gemeinsam eine Initiative für mehr Transparenz bei der Kennzeichnung von Bier gestartet. Wie die beiden Verbände mitteilten, wollen die Brauer künftig auf freiwilliger Basis alle Biere und Biermischgetränke mit der Angabe des Brennwertes versehen.

Von Design-Hotels zu Customer Alliance: Mario Eiländer kümmert sich um Partnerschaften

Customer Alliance, ein führender Anbieter von Online-Reputationsmanagement-Lösungen, hat Mario Eiländer zum Direktor für den Bereich Strategische Partnerschaften berufen. Eiländer arbeitete zuletzt als Director Distribution Technology & Channel Analytics bei der Design Hotels AG.

Metal-Band Metallica braut ihr eigenes Bier

Nach Bands wie Iron Maiden oder AC/DC bringen nun auch Metallica ein eigenes Bier auf den Markt. Das „Enter Night Pilsner“ entsteht in einer Kooperation mit der Stone Brewing-Brauerei. Das Bier ist ab sofort in den USA und ab dem Frühjahr international erhältlich.

Radeberger-Chef wettert gegen Jubelmeldungen der Bierbranche

Niels Lorenz, Boss der Radeberger-Gruppe, kritisiert Jubelmeldungen anderer Brauer in den letzten Tagen, um sein eigenes Unternehmen dann besonders ausgiebig zu loben. Wenn es der Brauwirtschaft nicht gelinge, unter Idealbedingungen eine bessere Performance abzuliefern, lasse das nichts Gutes ahnen, so Lorenz. Radeberger habe seine Hausaufgaben gemacht.

Zucker-Posse: Lemonaid darf jetzt doch weiter Limonade sein

Im absurden Streit um die Bezeichnung eines Getränkes, gibt eine Hamburger Behörde jetzt nach. Das Bezirksamt der Hansestadt hatte der Firma Lenonaid mitgeteilt, dass es sich bei den Getränken gar nicht um Limonade handele. Begründung: zu wenig Zucker.

Bier- und Getränkeabsatz: Rekordjahr für Krombacher Brauerei

Der heiße Sommer 2018 macht es möglich: Die deutschen Getränkehersteller ziehen Rekordbilanzen. Krombacher verkündet das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte und erhöht den Ausstoß um 5,5 Prozent auf 7,499 Millionen Hektoliter.

Mineralwasser mit Rekordabsatz im vergangenen Jahr

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen erreichte im Jahr 2018 mit rund 11,7 Milliarden Litern einen neuen Spitzenwert. Die beliebteste Sorte war Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland stieg auf 150,5 Liter. Dem Sommer sei Dank.

Mehr Bier verkauft: Warsteiner Brauerei legt erstmals seit Jahren wieder kräftig zu

Nach langer Durststrecke hat die Privatbrauerei Warsteiner aus dem Sauerland bei ihrer Traditionsmarke wieder kräftig zugelegt und Marktanteile zurückgewonnen. 2018 konnte der Absatz im Inland um 6,8 Prozent gesteigert werden.

Lindner Hotels mit Kaffeekapseln aus Holz

Knapp die Hälfte der Lindner Hotels & Resorts hat ihre Zimmer mit Kaffeemaschinen von Nespresso ausgestattet. Um ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiter auszubauen, stellt die Hotelgruppe ihren Gästen für diese ab sofort umweltfreundliche Kaffeekapseln aus Holz zur Verfügung.

Bürokratie: Lemonaid ist gar keine Limonade

Seit zehn Jahren gibt es nun schon die Hamburger Limonaden-Firma Lemonaid. Nun droht dem Geschäftsmodell aber Gefahr von unerwarteter Seite: Das Bezirksamt Hamburg hat der Firma mitgeteilt, dass es sich bei den Getränken gar nicht um Limonade handele, da zu wenig Zucker enthalten sei. Jetzt bleiben dem Unternehmen nur noch zwei Optionen.

Deutschlands 100 beste Weine

Der US-amerikanische Weinexperte James Suckling hat seine Liste der 100 besten deutschen Weine veröffentlicht. Der Siegerwein kommt von der Nahe, gefolgt von einem Tropfen aus der Pfalz und einem Riesling aus dem Rheingau.

Solidaritätsaufruf nach Großfeuer bei Bos Food

Am Wochenende hat ein Feuer einen Teil des Lagers der Bos Food GmbH in Meerbusch vernichtet. Wie Ralf Bos anschließend dem Express mitteilte, seien sie alle getroffen, aber es gehe weiter. Alles werde pünktlich ausgeliefert. Jürgen Dollase veröffentlichte einen Solidaritätsaufruf.

Deutsche Winzer wollen nach China

Aufgrund der schieren Größe des Landes ist China seit 2013 der größte Rotweinmarkt der Welt. Bei 1,3 Milliarden Menschen spielt ein geringer durchschnittlicher Weinkonsum kaum noch eine Rolle. Laut Handelsblatt müssten deutsche Winzer jedoch Geduld haben, wenn sie im Land der Mitte durchstarten wollen. 

„Gastro-Regio-West“: Neues Messeformat in NRW

Gastro-Messen haben es in Nordrhein-Westfalen nicht leicht. Jetzt initiiert das Dorf Münsterland einen neuen Branchentreff im Messeformat. Die Erstauflage der „Gastro-Regio-West“ findet am 14. Januar 2019 statt.

Fritz-kola verschenkt Aufmerksamkeit

Fritz-kola verschenkt in diesem Jahr Aufmerksamkeit an Organisationen, die für ihre Arbeit viel zu wenig Gehör bekommen und aufgrund knapper Budgets nicht für sich werben können. Um das zu ändern und dieses Engagement zu unterstützen, überlässt ihnen das Unternehmen Raum auf den eigenen Plakatflächen.

Kaffee-Krieg: Albert Darboven darf nicht adoptieren

Die Entscheidung ist gefallen: Albert Darboven darf Andreas Jacobs nicht adoptieren. Wie das Handelsblatt berichtet, hat dies nun das zuständige Gericht in Hamburg-Blankenese entschieden. Wie es nun weitergehen wird, ist noch unklar.

Pepsi droht AfD mit rechtlichen Schritten wegen Fake-Plakat

Anfang der vergangenen Woche sorgte ein vermeintliches Werbeplakat von Coca-Cola für Aufregung. Das wollten die Anhänger der Partei offenbar nicht auf sich sitzen lassen und versuchten sich an einem Konter in Pepsi-Optik. Das wiederum fand Pepsi nicht so witzig und drohte mit rechtlichen Schritten.

Coca-Cola mit Werbelüge und Anti-AfD-Plakat

Der Brausehersteller Coca-Cola hat in diesen Tagen gleich zwei Mal unfreiwillig für Aufmerksamkeit gesorgt. Zunächst verlieh die Verbraucherorganisation Foodwatch dem Konzern den Goldenen Windbeutel für ihr „Glacéau Smartwater“. Dann sorgte auch noch ein Anti-AfD-Plakat für Aufregung.

Kaffee-Krieg: Entscheidung im Darboven-Streit rückt näher

Albert Darboven möchte den Milliardär Andreas Jacobs als Nachfolger installieren. Zuvor muss ihn der Chef allerdings adoptieren, da nur Familienmitglieder auf den obersten Posten des Kaffeeimperiums dürfen. Nun soll der Familienstreit laut Welt-Informationen in Kürze entschieden werden.

Der „Sekt des Jahres“ kommt von der Saar

Auf einer Gala in der Villa Kennedy in Frankfurt sind am Samstagabend die Preisträger des „Deutschen Sekt Award“ ausgezeichnet worden. Das Weingut Reverchon aus Konz-Filzen an der Saar hat mit seinem 2010er Riesling den Preis als „Sekt des Jahres“ errungen.

Winzerglühwein ist beliebt

Zum Start der alljährlichen Glühweinsaison bieten laut Deutschem Weininstitut (DWI) immer mehr deutsche Weinerzeuger Glühweine aus eigener Herstellung an. Wer seinen Glühwein lieber selbst zubereitet, sollte auf die Qualität des Grundweins achten, so das Institut. Das passende Rezept gab es auch gleich dazu.

Brau-Legende: Krombacher trauert um Seniorchef

Die Krombacher Brauerei hat den Tod von Seniorchef Dr. h. c. Friedrich Schadeberg bekannt geben. Der Unternehmer ist am vergangenen Montag im Alter von 98 Jahren verstorben. Schadeberg entwickelte Krombacher von einer kleinen Dorfbrauerei zu einem führenden Anbieter in der deutschen Getränke- und Brauwirtschaft.

Krombacher stoppt Zusammenarbeit mit Deutscher Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wird derzeit massiv kritisiert. Vor allem mit ihrem Feldzug für Diesel-Fahrverbote sorgt der Verein für reichlich Ärger im Land. Mit der Krombacher Brauerei verlor die DUH nun einen prominenten Partner. Ob das mit den Fahrverboten zusammenhängt, wollte die Brauerei aber nicht verraten.

Falstaff Wein Guide 2019: Zweimal 100 Punkte

Nicht weniger als 63 Verkostungstage, fast 4.000 Weine – die Proben für den Falstaff Wein Guide waren ein Marathon. Es ging um den Weißweinjahrgang 2017 und der Rotweinjahrgang 2016. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwei Weine erhalten 100 Punkte.

 

Fleisch-Alternative: Metro bringt Trendprodukt Beyond Burger 

Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins: Ab Ende November bietet Metro mit „The Beyond Burger“ die pflanzenbasierte Variante der Bulette an. Wiesenhof wollte eigentlich erster Anbieter sein und bringt das Produkt jetzt gleichzeitig auf den Markt. Beyond Meat eroberte in den vergangenen Jahren bereits den amerikanischen Markt und hat sehr viel prominente Unterstützer.

Schlachthofskandal: Ikea nimmt verdächtige Produkte aus dem Angebot

Nachdem das ARD-Magazin „Fakt“ über Tierquälerei in einem Oldenburger Schlachthof berichtete, nimmt Ikea verdächtige Produkte aus dem Sortiment. Auch der Fast-Food Konzern McDonalds ist bis 2017 aus dem Schlachthof beliefert worden.

Konzerne kippen Kennzeichnungstest

Die großen Lebensmittelhersteller wollten ein System zur Kennzeichnung von Nährwerten testen. Daraus wird aber nichts. Demnach scheitere es daran, dass sich die Regierungen nicht auf eine einheitliche Gestaltung und die Portionsgröße einigen könnten. Für die Verbraucherzentralen ist das aber nur ein Ablenkungsmanöver.

Radeberger und Veltins bündeln die Logistik

Die Radeberger Gruppe und die Brauerei C. & A. Veltins aus dem Sauerland machen zukünftig in der nationalen Getränkelogistik gemeinsame Sache. Die Tochtergesellschaften „Lingener Getränkelogistiker Getränke Essmann“, der Dortmunder Streckenlogistikprofi „WGH / WGL“ sowie der Leergutspezialist „H. Leiter“ bündeln ihre Kräfte. Die Radeberger Gruppe und Veltins treten als gleichberechtigte Partner auf.

Gute Trauben lassen auf Eiswein hoffen

In diesem Jahr setzen besonders viele Winzer auf die Eisweinlese. Das zeigen laut der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach auch die Zahlen: Hatten 2017 nur 24 Betriebe 19 Hektar Eiswein bei der Kammer angemeldet, so sind es in diesem Jahr 628 Betriebe auf einer Fläche von 532 Hektar.

„Zahlenknechte und Berater“ bei Warsteiner

Bei der familiengeführten Brauerei bleibe die einzige Konstante der Wechsel im Management, schreibt die WirtschaftsWoche. Nach dem Abgang der Geschäftsführerin Alessandra Cama hätten nun „Zahlenknechte und Berater“ das Ruder übernommen. Cama ist nicht die einzige Personalie, bei der es Änderungen gab.

Auch Darmstadt setzt auf Mehrwegbecher

Rund drei Milliarden Kaffeebecher landen in Deutschland jedes Jahr im Müll. Allein in Frankfurt sollen es 23 Millionen sein, in Darmstadt fünf Millionen. Um den Müll dort zu reduzieren, haben Studenten ein Mehrwegsystem konzipiert. Es müsste aber noch viel mehr geschehen, wie nun eine FAZ-Redakteurin schreibt.

BraufactuM holt sich European Beer Star 2018

Acht Jahre nachdem BraufactuM als eine der ersten Brauereien in Deutschland Craft Bier auf den Markt brachte, durfte sich das Team nun über einen großen Erfolg freuen: Beim „European Beer Star“ gewann die Brauerei zwei Gold Awards sowie einen Silver Award.

Rügenwalder als Veggie-Vorreiter

Jahrzehntelang setzte Rügenwalder auf Wurst. Ende 2014 brachte das Unternehmen dann aber die ersten vegetarischen Produkte auf den Markt. Bis es so weit war, musste Geschäftsführer Godo Röben jede Menge Überzeugungsarbeit leisten. Horizont hat sich mit der Geschichte nun genauer beschäftigt.  

Foodmesse „Bellavita“ kommt nach Deutschland

Dolce vita im hohen Norden: Die INTERNORGA holt die italienische Fachmesse Bellavita Expo erstmalig nach Deutschland. Im März präsentiert die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte außerhalb Italiens landestypische Spezialitäten auf der Messe.

Lidl mit eigener Kaffeerösterei?

Discounter Lidl möchte in der Zukunft den eigenen Kaffee offenbar selbst rösten. Medienberichten zufolge prüft das Unternehmen derzeit den Aufbau einer Rösterei für die eigenen Kaffeemarken. Zuvor müsste allerdings ordentlich investiert werden. Auch Aldi Süd röstet schon seit Jahrzehnten in eigenen Röstereien. 

Der Vinum Weinguide Deutschland 2019

Der neue Vinum Weinguide Deutschland ist erschienen. Roman Niewodniczanski ist Winzer des Jahres, Niko Brandner ist „Aufsteiger des Jahres“ und Yvonne Libelli und Martin Lucas sind die „Entdeckung des Jahres“. Erstmals würdigt der Weinguide auch die Weinkarte des Jahres: Die Auszeichnung geht ans Berliner Restaurant Grill Royal.

Warum sich neue Brause-Marken gegen Coca-Cola schwer tun

Afri-Cola, Fritz Kola, Premium Cola, Vita Cola: Viele angesagte Bars und Cafés bieten schon seit Jahren Alternativen zu Coca-Cola. Aber viele Gäste wollen lieber das Original.

Gault&Millau Weinguide: Fritz und Friedrich Keller sind Winzer des Jahres

Zum 26. Mal zeichnet der Gault&Millau Weinguide die besten Winzer und Weine Deutschlands aus. Zu „Winzern des Jahres“ kürte die Redaktion Fritz und Friedrich Keller aus Baden. Sieben Weine erhalten in diesem Jahr die Höchstnote von 100 Punkten.

Metro leicht im Plus

Die Metro AG hat im Geschäftsjahr 2017/18 den flächenbereinigten Umsatz um 0,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Die Großhandelssparte ist um 1,3% gewachsen. Besonders freut sich das Unternehmen über ein „Wachstum mit den HoReCa-Kunden“ in Deutschland.

Krombacher ist beliebtestes Bier Deutschlands

In mehr als 30.000 Einzelinterviews hat die Studie „best for planning 2018“ unter anderem die Biervorlieben der Deutschen abgefragt. Dabei überzeugten sowohl das Pils als auch das Alkoholfrei von Krombacher die Verbraucher am stärksten und sicherten sich jeweils den ersten Platz im Ranking.

Nächste Runde in Darbovens Familienzwist: „Auch Teil meines Lebenswerks“

Der Familienstreit im Hause Darboven geht in die nächste mediale Runde. Vater und Sohn Darboven zerstritten sich vor Jahren. Jetzt will der Patriarch das Traditionshaus in fremde Hände legen – und dafür sogar adoptieren. Capital sprach jetzt ausführlich mit dem Sohn über den Konflikt und die Zukunft des Unternehmens.

Kaffeetassen aus Kaffeesatz

Der Berliner Julian Lechner hat eine Kaffeetasse aus Kaffeesatz entwickelt. Den Rohstoff gibt es tonnenweise und der junge Tüftler kommt mit der Produktion kaum hinterher. 2018 gab es dafür den Red Dot Design-Award. (Mit Video)

Green Rosin: 2-Sterne-Koch präsentiert neue Lebensmittelmarke für Hotellerie und Handel

Der Sterne- und TV-Koch Frank Rosin und der Fußballprofi Max Meyer haben gemeinsam eine Marke für hochwertige Lebensmittel kreiert. Mit „Green Rosin“ wollen sie für Genuss durch gesunde Ernährung begeistern, fleischlos oder ganz frei von tierischen Bestandteilen.

Beste Winzersekte 2018 ausgezeichnet

Die deutschen Winzersekte haben in den letzten Jahren einen deutlichen Qualitätsschub erfahren. Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat jetzt die besten Winzersekte des Jahres in den Kategorien Riesling, Burgunder, Rosé / Blanc de Noir sowie Bukettsorten ausgezeichnet.

 

Biermangel durch Klimawandel?

Dürren und lange Hitzeperioden könnten in Zukunft die Erntemengen von Gerste verringern, warnen Forscher. Für Biertrinker wären die Folgen fatal: ein weltweiter Biermangel droht. Deutschland könnte besonders stark betroffen sein.

Mehr Aufmerksamkeit für heimische Weine

Eine Auswertung der Google-Suche nach Deutschlands Leitrebsorten Riesling und Spätburgunder belegt eine wachsende öffentliche Aufmerksamkeit. Das mediale Interesse an den Weinen habe sich innerhalb einer Dekade deutlich erhöht, erklärte das Deutsche Weininstitut.

Billigbier statt Marken-Kölsch

In Köln haben zwei Brüder jahrelang obergäriges Bier aus dem Sauerland als echtes Kölsch der Markenbrauereien verkauft. Die Kölner Seele sei verletzt, so einer der Brauerei-Anwälte. So weit wollte der Richter laut General-Anzeiger zwar nicht gehen, er verurteilte die beiden trotzdem zu Bewährungsstrafen. 

Nächster Finanzinvestor kauf ADA Cosmetics

Die französische Investmentgesellschaft Ardian hat die ADA Cosmetics Holding GmbH (ADA International) an Moonlake Capital aus Österreich verkauft. Moonlake Capital will ADA International bei seinem weiteren Wachstum unterstützen.

Deutsche Brauer warnen vor Einheitsbier

2016 sicherten sich Heineken und Carlsberg Patente auf Braugerste. Nun muss das Europäische Patentamt entscheiden. Eine Aufhebung gelte allerdings als unwahrscheinlich, so die Welt. Die heimischen Brauer befürchten deshalb eine Einschränkung des Wettbewerbs und der Biervielfalt.  

Weininstitut erwartet „absoluten Ausnahmejahrgang“

Während viele deutsche Landwirte in diesem Jahr drastische Ernteeinbußen verkraften müssen, freuen sich die Winzer auf die wahrscheinlich größte Ernte seit 1999. Der Weinjahrgang 2018 werde laut Deutschem Weininstitut als absoluter Ausnahmejahrgang in die Geschichte eingehen.

Gewinner des Gastro-Vision-Förderpreises stehen fest

Frische Ideen, spannende Konzepte und jede Menge Bewerbungen – das ist der Gastro Vision Förderpreis 2019. Nun stehen die Gewinner fest. Der Förderpreis wird in den Bereichen „analog“ und „digital“ vergeben. Die Gewinner dürfen ihr Konzept auf der Gastro Vision 2019 präsentieren. (Mit Videos)

TV-Koch-Trettl steigt bei Gewürzmanufaktur Spiceworld ein

Die Salzburger Spiceworld GmbH hat sich mit Roland Trettl nicht nur einen Experten in Sachen Kulinarik und Gastronomie an Bord geholt, sondern auch einen neuen Gesellschafter. Durch Trettls Expertise und dessen Qualitätsanspruch will die Salzburger Gewürzmanufaktur ihr bisheriges Produktportfolio weiter ausbauen und verfeinern.

Foodwatch fordert Limo-Steuer

Mehr als jedes zweite „Erfrischungsgetränk“ ist überzuckert. Das ist das Ergebnis einer foodwatch-Marktstudie, die die Organisation am Freitag in Berlin vorgestellt hat. foodwatch forderte Ernährungsministerin Julia Klöckner deshalb auf, eine „Limo-Steuer“ wie in Großbritannien einzuführen.

JAB Holding prüft Zukäufe im Getränkemarkt

Inzwischen ist die JAB Holding aus Deutschland der weltgrößte Kaffeekonzern. Jetzt prüft das Unternehmen weitere Zukäufe im Getränkemarkt. JAB ist bereits Besitzer des US-Limonadenherstellers Dr. Pepper Snapple.

Internorga und Johann Lafer suchen besten Nachwuchskoch

Neue Runde, neues Glück: INTERNORGA und Johann Lafer suchen ab sofort wieder den besten Nachwuchskoch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dem Sieger winkt neben dem begehrten Titel ein eigenes Kochbuch im Verlag Gräfe und Unzer. (Mit Video)

Größte Hotelwäscherei Europas

In Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg soll richtig viel schmutzige Wäsche gewaschen werden. Das Unternehmen Witteler und Burkhardt will seine Fläche von 4.000 auf 16.000 Quadratmeter vervielfachen und wäre dann die größte Hotelwäscherei Europas.

Coca-Cola: Erst Kaffee, jetzt Cannabis?  

Nachdem Coca-Cola mit der Übernahme von Costa Coffee gerade in den Café-Markt eingestiegen ist, scheint der Getränkeriese nun den Cannabis-Sektor in Visier zu nehmen: Wie Bloomberg berichtet, liebäugle Coke via Aurora Cannabis mit der Produktion von cannabishaltigen ‚recovery drinks’.

Weine mit prominenten Namen

Immer mehr Weine tragen die Namen von Schauspielern, Musikern, Fußballspielern oder Moderatoren, die entweder selbst die Güter besitzen oder Partner geworden sind. Vier Tagesspiegel-Tester trinken sich durch die Welt der Promi-Weine und kommen nicht immer zu schmeichelnden Ergebnissen.

Vermutlich älteste Brauerei entdeckt

Archäologen haben in Israel die vermutlich älteste Brauerei der Welt entdeckt. In einer Höhle südlich von Haifa sollen demnach schon vor rund 13.000 Jahren alkoholische Getränke entstanden sein.