Grundsteinlegung - Metro baut neuen Großmarkt in Düsseldorf

| Industrie Industrie

Der Großhändler Metro hat den offiziellen Startschuss für sein Bauprojekt an der Düsseldorfer Ulmenstraße gegeben. Am heutigen Mittwoch legten Vertreter des Unternehmens gemeinsam mit Akteuren aus Politik und Bauwirtschaft den Grundstein für den neuen Standort. Der Neubau soll eine zentrale Rolle bei der Versorgung der regionalen Gastronomie einnehmen und ist als moderner Großhandelsstützpunkt konzipiert. Die Fertigstellung und Eröffnung des Marktes sind für Ende Mai 2027 terminiert.

Fokus auf Nachhaltigkeit und moderne Infrastruktur

Das Bauvorhaben wird auf einem rund 25.200 Quadratmeter großen Grundstück realisiert. Geplant ist eine Verkaufsfläche von etwa 7.500 Quadratmetern. Das Energiekonzept des Gebäudes sieht den Einsatz von Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung aus der Gewerbekälte sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zur eigenen Stromerzeugung vor.

Für Kunden sollen rund 320 Parkplätze entstehen, die teilweise mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden. Entlang der Ulmenstraße ist zudem ein Grünstreifen zur Aufwertung der städtischen Umweltqualität vorgesehen. „Mit diesem Neubau setzen wir ein klares Signal: Wir investieren nicht nur in einen neuen Standort, sondern auch in die Zukunft der regionalen Gastronomie und in die Stadtteilentwicklung der Stadt Düsseldorf. Für unsere Gastronomiekundschaft, Hoteliers sowie Händlerinnen und Händler bedeutet der neue Markt eine noch bessere, moderne und bedarfsgerechte Einkaufsumgebung. Der Grundstein, den wir heute legen, steht für einen Großhandel, der nachhaltiger und leistungsfähiger ist und den wir hier an der Ulmenstraße Schritt für Schritt Realität werden lassen“, erklärte Roland Ruffing, Geschäftsführungsvorsitzender von Metro Deutschland.

Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung im Stadtbezirk 1

An der feierlichen Zeremonie, bei der auch eine Zeitkapsel im Fundament versenkt wurde, nahm unter anderem Annette Klinke, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 1, teil. Sie betonte die Relevanz des Projekts für die lokale Struktur: „Der neue Metro Großmarkt an der Ulmenstraße ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Stadtbezirks. Ich freue mich sehr, dass Metro Deutschland hier investiert und den Standort mit einem effizienten und nachhaltigen Energiekonzept realisiert – ein Gewinn für die gastronomische Infrastruktur vor Ort und für eine verantwortungsvolle Stadtteilentwicklung.“

Verantwortlich für die schlüsselfertige Umsetzung ist das Bauunternehmen Bremer West. Geschäftsführer Florian Röhrs äußerte sich im Rahmen der Grundsteinlegung: „Als ausführender Generalunternehmer sind wir stolz darauf, diesen modernen und technisch anspruchsvollen Standort für Metro schlüsselfertig zu realisieren. Wir freuen uns auf die weiterhin gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

Strategische Ergänzung durch zweiten Standort an der Schlüterstraße

Trotz des Neubaus hält das Unternehmen an seinem Standort in der Schlüterstraße fest. Dort soll parallel ein kleinerer, spezialisierter Metro Gastro Markt bestehen bleiben. Durch die Kombination beider Standorte beabsichtigt der Großhändler, die Kapazitäten in der Landeshauptstadt auszuweiten und die Nähe zu den gewerblichen Kunden in der Region zu erhöhen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Internorga 2026 in Hamburg präsentiert ihr Rahmenprogramm. Von Trendanalysen auf der Open Stage bis hin zu Fachkongressen über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bietet die Messe Impulse und Lösungen für die Herausforderungen der Branche.

Die Finalisten für den Internorga Zukunftspreis 2026 wurden bekannt gegeben. Neun Unternehmen aus den Bereichen Food, Technik und Gastgewerbe konkurrieren im März in Hamburg um die Auszeichnung für besondere Innovationskraft und Nachhaltigkeit.

Mineralwasser mit Geschmack und stilles Wasser: Das sind 2025 Wachstumstreiber beim Gerolsteiner Brunnen gewesen. Vor allem Wasser ohne Kohlensäure habe überdurchschnittliche Zuwächse erzielt, teilte das Unternehmen mit.

Eigentlich machen niedrige Temperaturen Grünkohl bekömmlicher. In diesem Jahr haben ihm jedoch viele Schneefälle zugesetzt. Einige Bauern beenden die Erntesaison vorzeitig. Das Wintergemüse wird bis Ende März in geselliger Runde gegessen.

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.

Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine stabile Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke in Deutschland, während Light-Produkte Zuwächse verzeichnen.

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.