Hohe Kosten, starker Dollar: Becks-Brauer AB Inbev senkt Prognose

| Industrie Industrie

Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev hat wegen hoher Rohstoffkosten und des relativ starken Dollars die Erwartungen für 2019 gedämpft. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rechnet der Brauer bekannter Marken wie Beck's, Budweiser, Corona und Stella Artois im laufenden Jahr jetzt nur noch mit einem moderaten Plus. Beim Umsatz bleibt der Konzern trotz eines schwachen dritten Quartals allerdings bei seiner Prognose eines starken Wachstums, wie er am Freitag mitteilte.

Von Juli bis Ende September wuchs der Umsatz nicht mehr so stark wie in den ersten sechs Monaten. Ein Grund dafür war der schwache Absatz in China und den Vereinigten Staaten, den beiden Ländern, die mit ihrem Handelskrieg die Wirtschaft weltweit lähmen. Der Konzern setzte 13,2 Milliarden Dollar (rund 11,9 Mrd Euro) um. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) ging leicht auf 5,3 Milliarden Dollar zurück.

Experten hatten mit einem höheren Umsatz und einem besseren Ergebnis gerechnet. AB Inbev leidet unter dem recht starken Dollar, da der Konzern weltweit erzielte Umsätze in die US-Währung umrechnet. Das drückt bei einem starken Dollar die Erlöse.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Proteinreiche Produkte sind gefragt. Das spüren derzeit auch Tofu-Fans. Bei Supermärkten und Discountern ist das Lebensmittel manchmal knapp. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Reet Systems hat die Entwicklung seiner automatisierten Burger-Produktionsanlage abgeschlossen und präsentiert die Technologie in einem neuen Demo-Center in Wien Neudorf. Das Unternehmen richtet den Fokus nun auf die Vermarktung des Systems.

Kostendruck, Stellenabbau, veränderte Märkte - es sind fordernde Zeiten für BASF. Da kommt ein Jubiläum wohl gerade recht: Das riesige Rebensaftarsenal des Unternehmens wird 125 Jahre alt. Ein Besuch.

Klarerer Kopf, weniger Kalorien: Der Trend zum alkoholfreien Bier wird in Deutschland größer und größer. Mittlerweile ist jeder neunte Liter Bier, der in Deutschland getrunken wird, alkoholfrei.

Die Schörghuber Gruppe hat ihren Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben auf 1,79 Milliarden Euro gesteigert. Als größten Wachstumstreiber nennt das Münchner Familienunternehmen die Paulaner Brauerei Gruppe. Gleichzeitig setzt die Hotelsparte Arabella Hospitality nach umfangreichen Investitionen wieder auf Expansion.

Nach dem starken Preisanstieg in den vergangenen Jahren wird Kaffee nun wieder günstiger. Die Handelsketten senken die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte um bis zu 50 Cent pro Packung.

Pilzkrankheiten und Touristenschwund oder Blühwiesen und Lavendelanbau? Welche Risiken und Chancen Brachen in Weinbergen haben. Schrumpfen die Rebflächen in der Weinbaukrise?

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.

Es wird immer weniger Bier getrunken. Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Zwei Brauereien sind betroffen. Die Gewerkschaft NGG wirft Wortbruch vor.

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.