Brewdog-Mitgründer will Brauerei zurück

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Der ehemalige Geschäftsführer von BrewDog, James Watt, hat den Versuch unternommen, das Unternehmen aus dem Besitz von Tilray Brands zurückzukaufen. Wie unter anderem BBC und die Financial Times berichten, agiert Watt dabei über seine neue Firma Second Best. Der aktuelle Eigentümer Tilray Brands lehnt das Angebot jedoch ab und betont, dass die Brauerei nicht zum Verkauf stehe.

Tilray Brands weist Angebot zurück

Der Vorstandsvorsitzende von Tilray Brands, Irwin Simon, bezeichnete das Vorhaben laut Medienberichten als irrelevant. Das Unternehmen unterstreicht, dass der Betrieb unter der derzeitigen Eigentümerschaft stabil verlaufe und man mit der wirtschaftlichen Entwicklung nach der Übernahme zufrieden sei. Tilray Brands stellt zudem klar, dass zwischen dem ehemaligen Gründer und der heutigen Unternehmensstruktur keine geschäftlichen Verbindungen mehr bestünden.

James Watt wirbt für sein Übernahmeangebot mit der Aussicht, Anteile an die ursprünglichen Crowdfunding-Investoren, die sogenannten Equity Punks, kostenlos zurückzugeben. Darüber hinaus verspricht er bei einem Erfolg der Transaktion die Wiedereinführung des sogenannten Real Living Wage für die Beschäftigten. Watt war im Jahr 2024 als Geschäftsführer des Unternehmens zurückgetreten.

Insolvenzverfahren führte zu weitreichenden Einschnitten

Der wirtschaftliche Zusammenbruch von BrewDog ereignete sich im März, als das Unternehmen Insolvenz anmelden musste (Tageskarte berichtete). Tilray Brands übernahm daraufhin wesentliche Vermögenswerte, darunter die Brauerei in Ellon, Markenrechte sowie einen Teil der bestehenden Standorte, für einen Betrag von 33 Millionen Pfund. Dieser Prozess war mit der Schließung von 38 Standorten und dem Abbau von 480 Arbeitsplätzen verbunden.

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