Internorga 2025: Mehr Besucher und neue Trends in Hamburg

| Industrie Industrie

Die Internorga 2025 hat ihre Position als Fachmesse für die Gastronomie- und Hotelleriebranche weiter gefestigt. Vom 14. bis 18. März kamen rund 85.000 Besucher nach Hamburg – ein Anstieg gegenüber den 80.000 im Vorjahr (Tageskarte berichtete). Die Messe bot einen umfassenden Überblick über Innovationen, Zukunftskonzepte und nachhaltige Entwicklungen im Außer-Haus-Markt.

Neue Impulse für die Branche

Die diesjährige Internorga stand unter dem Motto „Wo Trends laufen lernen“ und rückte vor allem nachhaltige Ernährungskonzepte und digitale Lösungen in den Fokus. Ein Highlight war der neue Trendbereich Future Food, in dem Unternehmen pflanzenbasierte Produkte, alternative Proteine und Foodtech-Innovationen präsentierten. Auch das AI CENTER, das digitale Lösungen für die Branche vorstellte, stieß auf großes Interesse.

Vielfältiges Ausstellerangebot

Mit rund 1.200 Ausstellern präsentierte die Messe eine breite Palette an Neuheiten aus der Gastronomie-, Bäckerei- und Hotelleriebranche. Neben internationalen Marktführern nutzten zahlreiche Start-ups und Newcomer die Gelegenheit, ihre innovativen Konzepte vorzustellen. Besonders die Kombination aus etablierten Unternehmen und jungen Ideengebern machte die Internorga zu einer wichtigen Plattform für neue Geschäftsmöglichkeiten und Kooperationen.
 

Auszeichnungen und Wettbewerbe

Neben den Ausstellerpräsentationen bot die Messe ein umfangreiches Rahmenprogramm. Besonders im Fokus standen der Internorga Zukunftspreis, der Next Chef Award sowie das 10-jährige Jubiläum des Deutschen Gastro-Gründerpreises. Zudem fanden gleich drei deutsche Kaffee-Meisterschaften der Specialty Coffee Association (SCA) statt. Bereits am Vortag der Messe brachte das Internationale Foodservice-Forum Branchenexperten zusammen. Die Afterwork-Lounge "Off the Record" bot Raum für Austausch und Networking.

Hamburg als Veranstaltungsort spielte erneut eine zentrale Rolle für die Atmosphäre der Internorga. Heiko M. Stutzinger, CEO der Hamburg Messe und Congress, betonte, dass sich die Messe und die Stadt ideal ergänzen: „Hamburgs weltoffene und urbane Atmosphäre spiegelt den Geist der Internorga perfekt wider.“

Ausblick auf 2026

Laut einer ersten Besucherumfrage wurde die Messe auch in diesem Jahr sehr positiv bewertet. Die nächste Internorga findet vom 13. bis 17. März 2026 in Hamburg statt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In der Pfalz, an der Mosel, der Hessischen Bergstraße sowie in Franken, Sachsen und dem Anbaugebiet Saale-Unstrut haben mehrere Winzer Eiswein-Trauben geerntet. Eine Besonderheit im November.

Pressemitteilung

Seit dem Jahr 2000 revolutioniert Salto, wie Menschen Türen öffnen und Räume weltweit sichern. Aus einem kleinen Start-up in Spanien ist ein globaler Technologieführer geworden, der mit seinem intelligenten Zutrittsökosystem Türen zu neuen Chancen, Verbindungen und Wachstum öffnet.

Pressemitteilung

​​​​​​​Auf der Intergastra präsentiert Winterhalter unter dem Leitmotiv „Don’t worry. Just wash.“ seine bewährten Spülsysteme und ergänzt diese um zukunftsweisende Services mit zahlreichen Vorteilen für Kunden. Mit EasyAccess, Remote Services und EcoPilot zeigt das Unternehmen, wie sich Spülprozesse künftig noch einfacher, sicherer und wirtschaftlicher gestalten lassen.

Pressemitteilung

Rund 3.000 junge Bäume wurden im Waldgebiet Schauener Holz nahe Wernigerode gesetzt und ergänzen die jährlich insgesamt 10.000 neuen Bäume, mit denen das GreenSign Institut die Harzer Wälder kontinuierlich unterstützt.

Die Brauerei Oettinger wird in Braunschweig kein Bier mehr brauen. Die Entscheidung sei endgültig, sagte eine Sprecherin der Brauerei. Die Gewerkschaft hatte sich noch gewehrt - jedoch ohne Erfolg.

Der Bierabsatz sinkt - vor allem junge Kunden bleiben weg. Auch Wein wird seltener getrunken. Die Produzenten sehen den Genuss ihrer Getränke zu unrecht an den Pranger gestellt.

Eigentlich müsste es ein Grund zur Freude sein, aber weder Landwirte noch die Verbraucher können in diesem Jahr über die reichhaltige Kartoffelernte jubeln. Die Gründe sind vielfältig.

Weniger deutsche Gänse zu Weihnachten? Die Geflügelpest sorgt teils für ein knapperes Angebot. Verbraucher greifen fürs Weihnachtsmenü jetzt auch häufiger zu Wild, meinen zumindest Jäger.

Zwei oberbayerische Traditionsbrauereien gehören fortan zusammen. Eine gute Entscheidung, finden alle Beteiligten. Denn die Bande zwischen den Miesbachern und den Tegernseern waren schon vorher eng.

Die zunehmende Digitalisierung hat den Finanzsektor im rasenden Tempo verändert. Neue Zahlungssysteme, digitale Banken, Fintechs – überall entstehen Services, die schneller, bequemer und grenzüberschreitender funktionieren. Doch je digitaler die Welt der Finanzen wird, desto größer wird auch die Herausforderung, Identitäten sicher und rechtskonform zu prüfen. Die bisherigen Verfahren sind oft langsam, aufwendig und kostenintensiv. Doch eine Lösung zeichnet sich bereits a mit der sogenannten EU-Identitätswallet, kurz EUDI Wallet.