Italienische Kampagne: Espresso soll Unesco-Kulturerbe werden

| Industrie Industrie

Italienischer Espresso soll zum Unesco-Weltkulturerbe werden - dies fordert zumindest eine Vereinigung von Produzenten und Förderern des italienischen Nationalgetränks, die ihr Vorhaben am Dienstag im italienischen Abgeordnetenhaus in Rom vorstellten. Der Espresso sei nicht nur «ein unverzichtbares Getränk für einen guten Start in den Tag, sondern auch ein wirkliches gesellschaftliches Ritual», hieß es in einer Mitteilung des Konsortiums zum Schutz des Traditionellen Italienischen Espressos (CTCEIT).

Die Espresso-Promotoren brauchen jetzt noch die Unterstützung der italienischen Regierung, um ihr Anliegen offiziell bei der UN-Kulturorganisation Unesco einzureichen. Auf deren Liste der immateriellen Kulturgüter finden sich schon andere italienische kulinarische Spezialitäten, etwa die Kunst des Pizzabackens aus Neapel, die 2017 darauf gesetzt wurde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frisches Geld: Delivery Hero will sich Milliarden am Kapitalmarkt beschaffen

Der Essenslieferant Delivery Hero will sich frisches Geld besorgen. Mit Wandelanleihen und einer Kapitalerhöhung sollen insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro erlöst werden. Mit dem Geld will Delivery Hero die Übernahme des südkoreanischen Branchenkollegen Woowa bezahlen.

Warsteiner verkaufte weniger Bier - Rückgang unter Branchenschnitt

Die Privatbrauerei Warsteiner hat im vergangenen Jahr weniger Bier verkauft. Mit 1,6 Prozent sei das Minus beim Absatz aber geringer ausgefallen als in der gesamten Branche mit 2,5 Prozent, teilte das sauerländische Familienunternehmen mit.

UFS gibt Pflanzen Hauptrolle auf den Tellern

Neben Vegetariern und Veganern fordern vor allem Flexitarier einen bewussteren Konsum und Umgang mit Fleisch. Gäste wünschen sich mehr pflanzliche Anteile auf dem Teller. Unilever Food Solutions hat Lösungen für Gastronomen entwickelt.

Metro erzielt mehr Umsatz

Der Handelskonzern Metro hat im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres zugelegt. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft stieg im Ende Dezember beendeten Quartal um 2,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Bitburger investiert in Fleischersatz

Bitburger hat sich über seine Beteiligungsgesellschaft Bitburger Ventures in ein Start-up das kein Bier, sondern einen Fleischersatz herstellt, eingekauft. Das Berliner Unternehmen Mushlab ersetzt tierisches durch Pilze.

Registrierkassen: Erste zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) verfügbar

Seit dem 1. Januar 2020 gilt die Kassensicherungsverordnung . Das „Kassengesetz“ fordert zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) in jeder Kasse. Jetzt sind die ersten TSEn verfügbar. Überprüfungen durch Finanzbehörden finden noch nicht statt. [DEHOGA Merkblatt-Download]

Weinbauverband fordert mehr Tempo für Novelle des Weingesetzes

Der Präsident des Deutschen Weinbauverbands, Klaus Schneider, hat das Landwirtschaftsministerium zu mehr Tempo bei der Novelle des Weingesetz aufgefordert. Bei einer weiteren Verzögerung würden junge Winzer «ihr Ding selbst machen» und eigene Profile für ihre Weine entwickeln

So viel Qualitätswein wie seit 2011 nicht mehr

Die Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz haben für den Jahrgang 2019 so viel Qualitätsweine zur amtlichen Prüfung eingereicht, wie seit 2011 nicht mehr. Die Menge an Flaschenweinen stieg im Vergleich zu 2018 um 5,3 Prozent.

Lieferando-Mutter Takeaway gewinnt den Bieterkampf um Just Eat

Der niederländische Lieferdienst Takeaway.com hat sich in der monatelangen Bieterschlacht um den britischen Konkurrenten Just Eat durchgesetzt. Takeaway ist auch der Mutterskonzern von Deutschlands größtem Lieferdienst Lieferando.

Deutschland erlebt sein grünes Wunder - Ost-Getränk Pfeffi boomt

Pfefferminzlikör als beliebtes Getränk? Bis vor ein paar Jahren im Osten normal und im Westen völlig unbekannt. Das hat sich geändert. Wie sind plötzlich alle auf den Pfeffi gekommen? Den Pfefferminzlikör-Markt beherrschen zwei ostdeutsche Firmen.