KFC wechselt in den USA nach rund 40 Jahren zu Coca-Cola

| Industrie Industrie

Die Restaurantkette KFC stellt ihre Getränkepartnerschaft in den USA ab Januar 2027 von PepsiCo auf Coca-Cola um. Bis Frühjahr 2027 sollen Coca-Cola-Produkte voraussichtlich in sämtlichen US-Restaurants angeboten werden. Den Zeitplan gab KFC am 15. Oktober 2026 in einer Unternehmensmitteilung bekannt.

Das US-Netz von KFC umfasst nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom selben Tag insgesamt 3.718 Standorte. Die bisherige Getränkepartnerschaft mit PepsiCo reicht dem Bericht zufolge rund vier Jahrzehnte zurück.

KFC will mit Coca-Cola die Auswahl an Getränken erweitern

Nach Darstellung von KFC sollen die Partner Speisen mit Getränken aus dem Coca-Cola-Sortiment kombinieren und die Getränkeauswahl erweitern. Dabei gehe es um unterschiedliche Besuchsanlässe, vom gemeinsamen Familienessen über eine Zwischenmahlzeit bis zum alleinigen Getränkekauf.

Catherine Tan-Gillespie, Präsidentin von KFC U.S., erklärt, die Zusammenarbeit sei ein weiterer Schritt zur Weiterentwicklung der Restaurants und ihres Angebots. KFC ordnet die Vereinbarung seinem Unternehmensprogramm „Kentucky Fried Comeback“ zu, mit dem die Kette auf veränderte Kundenpräferenzen reagieren wolle.

Dagmar Boggs, bei Coca-Cola für das Gastronomiegeschäft in Nordamerika verantwortlich, erklärt, die Partnerschaft bringe Coca-Cola und KFC erstmals flächendeckend in den USA zusammen.

KFC erprobt in Texas bereits ein erweitertes Getränkeangebot

Als Beispiel für die Weiterentwicklung seines Getränkeangebots verweist KFC auf das Restaurant Open House in McKinney, Texas. Dort habe die Kette unter anderem Eiskaffee, Boba und Milchshakes eingeführt. Neue Getränkeangebote und die Ausweitung auf zusätzliche Tageszeiten verfolge das Unternehmen bereits in mehreren internationalen Märkten.

Die angekündigte Umstellung auf Coca-Cola betrifft die Restaurants in den USA. Weltweit gibt es nach Unternehmensangaben mehr als 30.000 KFC-Restaurants in 150 Ländern und Gebieten. Die KFC Corporation hat ihren Sitz in Plano im US-Bundesstaat Texas und gehört zu Yum! Brands.

Die Partnerschaft mit PepsiCo begann mit der Übernahme von KFC

Wie Reuters berichtet, habe die bisherige Getränkepartnerschaft mit der Übernahme von KFC durch PepsiCo begonnen. Auch nach der Abspaltung von KFC im Jahr 1997 sei PepsiCo Getränkepartner des Mutterkonzerns Yum! Brands geblieben.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.

Alkoholfreies Bier hat in Deutschland weitere Marktanteile gewonnen. Die größeren Brauereien produzierten 2025 rund 616 Millionen Liter, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.