Krombacher kommt dank Softdrinks gut durch Corona-Krise 

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Dank einer höheren Nachfrage nach Limonaden und anderen alkoholfreien Getränken hat Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher die Folgen der Corona-Krise relativ gut weggesteckt.

Der Ausstoß der verschiedenen Krombacher-Sorten sank im vergangenen Jahr zwar um 2,3 Prozent auf insgesamt 5,56 Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen am Mittwoch in Kreuztal-Krombach mitteilte. Doch weil die separat geführten Softdrinks mit den Marken Schweppes, Orangina und Dr. Pepper 5 Prozent zulegen konnten, schwächte sich der Gesamtausstoß des Konzerns nur um 0,9 Prozent auf 7,34 Millionen Hektoliter ab.

Der Konzernumsatz sank um 0,5 Prozent auf 824,3 Millionen Euro. Zum Gewinn machte das Unternehmen mit rund 1000 Beschäftigten wie üblich keine Angaben. Marketingchef Uwe Riehs sprach von einem «zufriedenstellenden Geschäftsjahr», das trotz der widrigen Umstände erreicht worden sei. Die Bierbranche ist in Corona-Zeiten unter Druck, weil Großveranstaltungen fehlen und die Menschen generell weniger unterwegs sind, um in Kneipen oder Restaurants Freunde zu treffen.

Seit 2006 hält Krombacher die Vertriebsrechte von Schweppes-Produkten in Deutschland und in Österreich. Zudem verkauft das Unternehmen Vitamalz und Fassbrause-Limonaden. Alkoholfreie Getränke werden immer wichtiger für den Brauereikonzern, ihr Anteil am Gesamtausstoß stieg im vergangenen Jahr den Angaben zufolge von etwa 34 auf 38 Prozent. Zuckerfreie Zero-Varianten waren dabei ein Wachstumstreiber.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2022 übt sich die Chefetage in Optimismus. «Wir erwarten für die erste Jahreshälfte ein herausforderndes Umfeld, gehen jedoch mit Zuversicht in das kommende Jahr», sagte Marketingchef Riehs und begründete dies unter anderem mit der breiten Produktpalette. (dpa)


 

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