Metro übernimmt GVS Group

| Industrie Industrie

Metro hat die GVS Group übernommen, einen auf Systemgastronomie spezialisierten, deutschen Foodservice-Anbieter. Die Übernahme stärkt den strategischen Zugang von Metro zur Systemgastronomie und soll das Wachstum des Belieferungsgeschäfts vorantreiben. GVS soll nun andererseits von der bestehenden Logistikinfrastruktur von Metro profitieren.

„Wir freuen uns, GVS als neues Mitglied in unserem Portfolio von Belieferungsspezialisten begrüßen zu dürfen. Wir sind beeindruckt, wie GVS es Kunden der Systemgastronomie ermöglicht, ihre Expansionsstrategien zu verfolgen und gleichzeitig ein exzellentes Serviceniveau aufrechtzuerhalten“, sagte Guillaume Deruyter, Mitglied des Vorstands der Metro AG.

„Diese Akquisition wird Metros Zugang zur Systemgastronomie stärken und unser Wachstum im Belieferungs­geschäft (FSD) weiter vorantreiben. Darüber hinaus werden wir unsere bestehende Infrastruktur nutzen, um Synergien in der Logistik zu erschließen und so das künftige Wachstum und die Expansion von GVS weiter zu beschleunigen.“

Die GVS erwirtschaftet rund 80 Prozent ihres Umsatzes in der wachstumsstarken System­gastronomie, zu der neben etablierten Marken wie L'Osteria und dean&david auch junge aufstrebende Unternehmen gehören. Mit rund 350 Mitarbeitern betreibt GVS in Deutschland derzeit drei Warenlager in Nürnberg und Hamm sowie eine Belieferungsflotte von rund 90 LKWs.

Nach Abschluss der Transaktion agiert GVS als Spezialist für die Systemgastronomie weiterhin unter der etablierten Marke und mit dem aktuellen Management. Die Akquisition wird das bestehende Foodservice-Angebot von Metro in Deutschland ergänzen, zu dem bereits die Vertriebslinien von Metro Deutschland für unabhängige HoReCa-Kunden und das Belieferungs­geschäft von „R Express“ für die gehobene Gastronomie gehören. Durch die Transaktion sollen neben der Logistik auch Synergien in Bereichen wie der Beschaffung realisiert werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.