Rechter Platz bleibt frei: fritz-kola und „Gastronomie gegen Rassismus“ kooperieren

| Industrie Industrie

Fritz-kola macht sich stark gegen Schubladendenken und Ressentiments. Das Unternehmen verbündet sich im Rahmen der Bar Convent Berlin mit dem Verein „Gastronomie gegen Rassismus“. Mit der Kooperation beziehen die Hamburger klar Stellung für eine grenzenlose Gastfreundschaft. Der Verein ist die verbindende Triebfeder eines überparteilichen und -regionalen Zusammenschlusses aus Gastronomen und Industrie. Gemeinsam setzen sich die Akteure für eine inklusive Gastfreundschaft vor und hinter dem Tresen ein.

In einer Zeit, wo rassistisches Gedankengut nicht nur gesellschaftlich, sondern auch politisch wieder zunehmend salonfähig wird, ist es wichtiger denn je, sich klar zu positionieren. Rassismus beginne bereits durch vermeintliche Kleinigkeiten und halte auch Einzug in die Gastronomie: Bei aufgelockerter, heimischer Atmosphäre seien fremdenfeindliche und schräge Witze am Tresen keine Seltenheit, ist das Unternehmen überzeugt. fritz-kola möchte jedoch Teil einer Gastwirtschaft sein, in der Ressentiments und diskriminierende Gesten nicht stattfinden. Daher werden die Hamburger Teil des Kollektivs, dass rassistischen Gedanken keinen Raum gibt und für eine offene, tolerante Barkultur einsteht.

Die Zusammenarbeit soll kein Lippenbekenntnis bleiben. Im Rahmen der diesjährigen Bar Convent Berlin hissen die beiden Partner die Ananas mit verschlungenen Händen. Das Logo des Vereins soll auch über die eigenen Medien und Kanäle hinweg Aufmerksamkeit erregen. Dafür wird es während der BCB neben Aktivierungen am Messestand auch eine Gesprächsrunde zum Abschluss des BCB am mit Gästen aus Industrie und Gastronomie geben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bayerische Brauer begrüßen bleibende Steuerfreiheit des Haustrunks

Die bayerischen Brauereien begrüßen, dass der Haustrunk für ihre Mitarbeiter von der Biersteuer befreit bleibt. «Das wäre eine Belastung für die Unternehmen gewesen», so der Hauptgeschäftsführer des bayerischen Brauerbundes.

Getränkemarkt verkauft Bier mit Nazi-Symbolik für 18,88 Euro

Ein Getränkehändler im Süden Sachsen-Anhalts bietet Bier an, das vor Neonazi-Symbolik nur so strotzt - bis hin zum Preis. Vor Ort wie im Netz sorgt der Fall für Empörung. Auch die Polizei schaltet sich ein.

Marken mit Starpower: Vom Jauch-Wein bis zum Tote-Hosen-Bier

Dass Prominente Werbung für Produkte machen, ist nicht neu. Doch inzwischen gehen etliche Stars einen Schritt weiter. Sie bringen selbst Produkte auf den Markt und werben dafür mit ihrem Namen auf dem Etikett. Das Spektrum reicht vom Günther-Jauch-Wein bis zum Tote-Hosen-Bier.

Mars Retail Group eröffnet in Berlin den ersten M&M'S-Store in Kontinentaleuropa

M&M'S eröffnet in Berlin den ersten M&M'S-Store in Kontinentaleuropa. Am Einkaufsboulevard Kurfürstendamm gelegen, finden Fans und Besucher ab 2021 auf annähernd 3.000 Quadratmetern ein wahres Schokoladenwunderland.

Bei Staatl. Fachingen sprudelt der Absatz

Im siebten Jahr in Folge konnte die Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH​​​​​​​ ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Nach dem Rekordsommer 2018 mit 10,2 Prozent Absatzerhöhung sei es auch in 2019 gelungen, die Nachfrage um 8,3 Prozent zu erhöhen.

Mehr Bier verkauft: Rekordbilanz bei Brauerei Veltins

Veltins hat 2019 mit einem Ausstoß von 3,05 Millionen Hektolitern Bier erneut einen Rekordwert erreicht. Die sauerländische Traditionsbrauerei legte um 1,2 Prozent zu und erzielte einen Umsatz von 359 Millionen. Euro. Der Fassbierzuwachs lag bei 1,8 Prozent.

FBMA ist neuer Partner der Gastro Vision

Die Food & Beverage Management Association (FBMA) ist neuer Partner der Gastro Vision. Vom 13. bis 17. März 2020 präsentiert sich die FBMA mit eigenem Stand nahe dem Herzstück der Gastro Vision, der „Stage of Taste“.

Amazon Fresh muss Herkunft von Obst und Gemüse eindeutig kennzeichnen

Der Online-Lebensmittelhändler Amazon Fresh muss die Herkunft von Obst und Gemüse besser kennzeichnen. Das Landgericht München hat einer entsprechenden Klage von foodwatch stattgegeben. Der Online-Shop hatte für zahlreiche Produkte bis zu 13 mögliche Ursprungsländer aufgeführt.

Frisches Geld: Delivery Hero will sich Milliarden am Kapitalmarkt beschaffen

Der Essenslieferant Delivery Hero will sich frisches Geld besorgen. Mit Wandelanleihen und einer Kapitalerhöhung sollen insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro erlöst werden. Mit dem Geld will Delivery Hero die Übernahme des südkoreanischen Branchenkollegen Woowa bezahlen.

Warsteiner verkaufte weniger Bier - Rückgang unter Branchenschnitt

Die Privatbrauerei Warsteiner hat im vergangenen Jahr weniger Bier verkauft. Mit 1,6 Prozent sei das Minus beim Absatz aber geringer ausgefallen als in der gesamten Branche mit 2,5 Prozent, teilte das sauerländische Familienunternehmen mit.