Rotkäppchen-Mumm steigert Umsatz

| Industrie Industrie

Der Sekthersteller Rotkäppchen-Mumm hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr leicht gesteigert. «Alle drei Kernmarken Rotkäppchen, Mumm und Geldermann haben sich positiv entwickelt und zum Wachstum beigetragen», sagte Unternehmenschef Christof Queisser am Dienstag bei der Vorlage der Jahresbilanz für 2023. Demnach verzeichnete das Unternehmen mit Sitz im anhaltischen Freyburg (Burgenlandkreis) einen Umsatz von 1,27 Milliarden Euro nach 1,24 Milliarden im Vorjahr. Angaben zum Gewinn gab es nicht.

Besonderen Fokus legt das Unternehmen den Angaben zufolge auf das Geschäft mit Schaumwein. Hier sei der Umsatz um neun Prozent auf 636 Millionen Euro gestiegen (2022: 582 Millionen Euro). Mit Wein erzielte das Unternehmen mit weiteren Standorten unter anderem in Eltville (Hessen), Nordhausen (Thüringen), Bremen und Wien 250 Millionen Euro, etwas weniger als im Vorjahr (260 Millionen Euro). Spirituosen brachten den Angaben zufolge einen Umsatz von 397 Millionen Euro (2022: 387 Millionen Euro). 

Queisser sprach von schwierigen Marktbedingungen mit Blick auf die hohe Inflation, zunehmende Bürokratie und die Folgen des Klimawandels. «Die Branche steht vor einem weiteren anspruchsvollen Jahr, das wir als Rotkäppchen-Mumm aktiv gestalten werden.»

Das 1856 gegründete Unternehmen Rotkäppchen-Mumm ist ein führender Anbieter von Sekt, Wein und Spirituosen. Zu den Marken des Unternehmens gehören neben Rotkäppchen, Mumm und Geldermann auch Doppio Passo und Echter Nordhäuser. Die Zahl der Beschäftigten lag laut dem Unternehmen 2023 bei rund 1000 Menschen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste - und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.

Für die etwa 3.400 Winzer in Franken beginnt in diesen Tagen die Hauptweinlese. Die Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Immer mehr Betriebe geben Flächen auf, andere planen um.

Pressemitteilung

Am 16. und 17. September trifft sich die Hotellerie wieder im MOC München. In rund drei Wochen öffnet die Independent Hotel Show Munich (IHM) zum dritten Mal ihre Türen – mit rund 60 Prozent neuen Ausstellern, neuen Erlebniszonen und einem Bühnenprogramm mit über 45 Sessions auf vier Bühnen.

Pressemitteilung

Das am 24. und 25. November 2026 im Hotel Bristol Berlin stattfindende GreenSign Future Lab liefert Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus konkrete Strategien für betriebliche Zukunftsfragen. Im Zentrum der Konferenz stehen messbare Klimarisiken, bezahlbare Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Führung und neue Markttrends wie Longevity.

Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.

Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?

Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?

Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?

Außergewöhnlich süß sind die ersten gelesenen Weintrauben in Deutschland im Hitzesommer. Der erste Federweiße kommt bereits Ende der Woche auf den Markt.

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.