Steht der Lieferdienst Gorillas vor einem Verkauf an Getir?

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Der Express-Lieferdienst Gorillas könnte an das türkische Quick-Commerce-Unternehmen Getir verkauft werden. Dies will das  manager magazin aus Insiderkreisen erfahren haben. Die Eigner von Gorillas und Getir sollen weitgehend einig sein. Allerdings warnten die Insider, dass der Deal auch noch scheitern könnte. Der US-Nachrichtendienst Bloomberg berichtete am Montagnachmittag ebenfalls über die Verkaufsverhandlungen. Gorillas und  Getir wollte bislang nicht äußern.

Dem Bloomberg -Bericht zufolge soll Getir angeboten zu haben, das Start-up mit einer Mischung aus Barmitteln und Eigenkapital zu kaufen. Noch im Februar hatte Gorillas-Gründer Kagan Sümer ganz andere Pläne: „700 Millionen Dollar oder mehr“ wolle er mit einer Finanzierungsrunde einsammeln, sagte er derselben Nachrichtenagentur damals.

Das Vorhaben scheiterte offenbar ebenso wie diverse weitere Versuche, in der angespannten Situation am Finanzmarkt Kapitalgeber zu finden.

Gorillas sucht nach Investoren. Dem schnellen Wachstum war das noch junge Start-Up zuletzt nicht gewachsen. Nach nur etwas mehr als zwei Jahren auf dem Markt ist Gorillas in 60 Städten in neun Ländern aktiv, darunter Berlin, München, Amsterdam, London, Paris und New York. (dpa)


 

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