Tag des Bieres am 30. September in Österreich

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Der Tag des österreichischen Bieres am 30. September ist quasi ein inoffizieller Feiertag im Land, ist doch für knapp 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung Bier wichtig für die österreichische Getränkekultur. Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2023 besagt zudem, dass mehr als jeder zweite Österreicher (59 Prozent) regelmäßig, also zumindest mehrmals pro Monat, Bier trinkt. Im internationalen Vergleich trinken nur die Tschechen mehr Bier als die Österreicher.

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, muss ganzjährig gebraut werden. Eine Tatsache, die bis vor rund 180 Jahren nicht selbstverständlich war, denn temperaturbedingt konnte nur zwischen Ende September und Mitte April gebraut werden. Brausilvester, der Beginn der neuen Brausaison, fällt nicht zufällig mit dem österreichischen Ehrentag des Bieres zusammen. Der berühmte Österreicher Anton Dreher sorgte mit der Erfindung des Lagerbieres für eine Revolution in der Braukunst, die das ganzjährige Brauen möglich gemacht hat.

Achtsamer Umgang mit Ressourcen

Seit dieser Erfindung hat sich viel getan: Einerseits sind die Möglichkeiten beim Bierbrauen deutlich vielfältiger geworden, andererseits gibt es neue Herausforderungen, das Brauen in Einklang mit der Umwelt zu bringen. Dass die natürlichen Ressourcen bei der Bierproduktion besonders geschont werden, ist jedem zweiten Österreicher wichtig.

In der Brau Union Österreich hat dies sogar bei allen Mitarbeitern Priorität, schon lange ist man bestrebt, eine ressourcenschonende Bierkultur zu schaffen. Als Teil der internationalen Heineken-Familie hat man sich ambitionierte Ziele gesetzt: CO2-Neutralität in der Produktion bis 2030 und im ganzen Unternehmen bis 2040.

„Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner brauen wir bereits an drei Standorten besonders ressourcenschonend, indem wir erneuerbare Energien verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch andere Branchen inspirieren soll“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, dass man sich bereits auf einem guten Weg befindet.


 

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