Teig bis Pulver: Kartoffelklöße im Test

| Industrie Industrie

Hausgemachte Kartoffelklöße sind die besten, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Deshalb wollte die Stiftung Warentest vor dem Weihnachtstest wissen, welche Klöße aus dem Laden mithalten können. Obwohl fast die Hälfte der untersuchten Produkte die Note «gut» erreichte, kommen die Klöße aus gekühlter Teigmasse den selbst gemachten am nächsten.

Unter die Lupe genommen haben Tester 29 Produkte, querbeet aus dem, was der Handel so zu bieten hat: 4 fertig geformte Kartoffelklöße, 8 im Kochbeutel, 11 Pulver zum Anrühren und 6-mal Frischkloßteig.

Aus der Teigkategorie stammt auch der Testsieger: Henglein Kloßteig nach Thüringer Art, gefolgt von K-Classic Kloßteig Thüringer Art von Kaufland, Landvogt Hochfertiger Klossteig halb und halb von Aldi Süd sowie Burgis Original Bayerischer Knödelteig, allesamt mit «gut» bewertet.

Unter den vorgeformten Frisch-Klößen erreichten drei weitere ein gutes Urteil: Friweika Frische Kartoffelklösse, Henglein Kartoffelklöße und Burgis Knödelinos. Auch sieben Instantklöße kamen noch auf ein «Gut», können aber geschmacklich nicht mit selbst gemachten mithalten.

Erfreulich gegenüber dem letzten Kartoffelkloß-Test von 2010: Die Tester registrierten keine Schadstoffbelastungen. Vor neun Jahren kritisierten sie vor allem den Fund von Mineralölbestandteilen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aldi holt Nudel-Nachschub per Sonderzug

Damit es auch künftig genug Pasta im Regal gibt, holt Aldi zusammen mit DB Schenker die Ware nun per Sonderzug aus Italien nach Deutschland. Insgesamt hat die Bahn-Logistiktochter mehr als 200 Tonnen Pasta in rund 300 Paletten geliefert.

Isolation statt Feiern - Wie wirkt sich Corona auf die Sektlaune aus?

Auf ein gutes Sektjahr 2019 folgt die Corona-Krise. Der Verkauf von alkoholischen Getränken läuft zwar weiter. Rotkäppchen-Mumm ist aber trotzdem nicht in Feierstimmung.

Streit um Zucker bei Kinderjoghurt und Salz bei Pizza

Weniger Salz in Tiefkühlpizzen, weniger Zucker im Kinder-Müsli: Um bei «Dickmachern» gegenzusteuern, will die Bundesregierung Hersteller zu freiwilligen Umstellungen bewegen. Hat sich da schon was getan?

 

Gaststätten zu, keine Feste, Export eingebrochen: Corona-Krise trifft Brauer schwer

Die Corona-Krise trifft die bayerischen Bierbrauer hart. Seit Anfang März sei der Export - sonst ein Viertel des Volumens - nahezu zusammengebrochen, teilte der Bayerische Brauerbund am Dienstag mit. Ob privat, auf Festen oder im Restaurant: Überall fehlten Gelegenheiten zum Konsum.

Sektlaune ließ Umsatz bei Rotkäppchen-Mumm 2019 steigen

Die Kellerei Rotkäppchen-Mumm hat 2019 von einer gestiegenen Sektlaune in Deutschland profitiert. In einem «guten Marktumfeld» verkaufte das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt 310,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen - ein Plus von 11,7 Prozent.

Edeka und Kaufland wollen 141 Real-Märkte übernehmen

Edeka und Kaufland wollen insgesamt 141 Märkte der vor der Zerschlagung stehenden Supermarktkette Real übernehmen. Entsprechende Verträge seien bereits unterzeichnet worden, teilte der künftige Real-Eigentümer, SCP Retail Investments, am mit.

Berentzen wegen Corona-Risiken zurückhaltend - leichte Zuwächse 2019

Der Getränkehersteller Berentzen blickt in der Coronavirus-Krise wegen der hohen Unsicherheiten für sein Geschäft mit großer Vorsicht auf die kommenden Monate. Das Unternehmen aus Haselünne im Emsland musste die bisherige Prognose am Donnerstag zurücknehmen.

Corona lässt Milchpreise sinken - Bauern und Molkereien nervös

Die Corona-Krise führt zu Verwerfungen auf dem Milchmarkt. Während die Molkereien Mühe haben, die stark gestiegene Nachfrage in den Supermärkten zu bedienen, stottert der Export. Das Geschäft mit der Gastronomie und gewerblichen Kunden ist weitgehend zum Erliegen gekommen.

Hannover Messe fällt 2020 aus

Es ist ein Novum in der 73-jährigen Geschichte der Hannover Messe: Die weltgrößte Industrieschau fällt wegen des Coronavirus aus. Ein herber Schlag ist die Absage auch für Hoteliers und Gastronomen in Niedersachsen.

LSG-Käufer Gategroup steigert Gewinn

Die Gategroup Holding AG hat die Gesamtjahreszahlen für 2019 sowie den Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht. Der Vorsteuergewinn ist um 28 Prozent auf 440 Millionen Schweizer Franken geklettert, der Umsatz blieb stabil.